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Brot für die Welt: „Der neue Asylpakt ist ein Pakt gegen Geflüchtete“

Härtere Grenzkontrollen und Abschiebezentren in Drittstaaten: Laut dem Hilfswerk Brot für die Welt gefährdet das seit heute (12. Juni 2026) geltende Asylrecht den Schutz von über 118 Millionen Flüchtenden.

Neben der Kritik der evangelischen Kirche äußerte sich auch Brot für die Welt zu dem seit Mitternacht geltenden verschärften Maßnahmenpaket zum Asylrecht in der EU. Es soll unter anderem die Kontrolle der Außengrenzen verschärfen und schnellere Grenzverfahren einführen. Laut Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt, würde so die Verantwortung für den Flüchtlingsschutz in den globalen Süden abgeschoben.

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Die Gefahr bestehe, dass sich die ohnehin schon angespannte Lage der Flüchtenden verschärfe. Durch die gekürzten Hilfsgelder erhalten Flüchtende ohnehin bereits weniger Beistand.

„Menschenverachtend, extrem teuer, ineffektiv und riskant“

„Die GEAS-Reform ist die falsche Antwort auf aktuelle Herausforderungen. Der neue EU-Asyl- und Migratiosnpakt ist ein Pakt gegen Geflüchtete. Sein primäres Ziel ist es nicht, Menschen Schutz in der EU zu gewähren, sondern möglichst vielen diesen Schutz zu verwehren. Die Pläne zur Etablierung von Return Hubs sind menschenverachtend, extrem teuer, ineffektiv und riskant. In Anbetracht der globalen Herausforderungen braucht es mehr effektiven Flüchtlingsschutz statt Abschottung“, heißt es in einer Pressemitteilung von Brot für die Welt.

Der geplante Bau eines Flüchtlingszentrums in Uganda könne dort flüchtlingsfeindliche Ressentiments weiter befördern. Uganda könne diese Herausforderungen möglicherweise nicht bewältigen, da die politischen Konflikte zwischen der Regierung und der Opposition sowie der Ausbruch des Ebola-Virus im Nachbarland Kongo zu Instabilität führen könnten. Brot für die Welt appelliert, Uganda stärker zu unterstützen, statt sie mit dem Bau der Return Hubs zu belasten

>>>> Mehr Informationen zur GEAS-Reform (Bundesministerium des Innern)

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