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Weltwirtschaftsforum: Brot für die Welt fordert Milliardärssteuer

Im schweizerischen Davos tagt zurzeit das Weltwirtschaftsforum. Brot für die Welt fordert konkrete Schritte gegen die globale Armut.

„Die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte in der Armutsbekämpfung, der Ernährungs­sicherheit und ganz besonders in der Gesundheitsversorgung stehen durch massive globale Kürzungen in der Entwicklungspolitik auf dem Spiel“, heißt es in einer Pressemitteilung von Brot für die Welt. Das Hilfswerk fordert eine globale Milliardärssteuer und die Entschuldung der Länder des globalen Südens – diese Themen sollte Bundeskanzler Friedrich Merz in Davos ansprechen.

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Weltweit gebe es laut aktuellen Oxfam-Analysen über 3.000 Milliardäre, deren Gesamtvermögen 18,3 Billionen US-Dollar beträgt. Auf der anderen Seite müssten rund die Hälfte aller Menschen weltweit mit 8,30 Dollar (rund 7 Euro) pro Tag auskommen. Eine globale Milliardärssteuer von einem Prozent auf das Vermögen sei ein „konkreter, wirksamer und gerechter Schritt“, sagt Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt. Die Einnahmen, immerhin mehrere hundert Milliarden Dollar, sollten unmittelbar zur Stärkung der internationalen Entwicklungsfinanzierung und zum Abbau globaler Ungerechtigkeit eingesetzt werden.

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2 Kommentare

  1. Am Ende wird immer alles sehr gut

    Es geht da möglicherweise nur um 1% Steuer auf extreme Vermögen. Ich würde vermuten, dass der Staat so über genug Finanzen verfügte. Leider gilt immer noch, auch ungewollt von uns Wohlwollenden, dass in der Welt der Einkommensschwachen, der Armen, jenen Menschen die bei uns nicht hungern aber sich kein Kino, kein Biergarten, keine Kultur und Urlaub sich niemals leisten können: „Das Fressen kommt vor der Moral“! Man
    möge mir diese formulierungsmäßige Zuspitzung bitte nicht nachtragen. Menschen die sich nicht gerecht am Kuchen des Brutto-Sozialproduktes
    beteiligt fühlen, wie solche aus den (noch) Neuen Bundesländern, weil sie mit keinem (kleineren) Geldpolster in unsere Wiedervereinigung kamen, haben den Hang Rechtsradikale zu wählen. Wie andere Hiesige, die angeblich ihre goldenen Zeiten brutal wegbrechen sehen. In den 1970er Jahren schwärmten manche von einer neuen Weltwirtschaftsordnung. Heute wären wir schon glücklich, wenn regelbasiert noch (wenigstens prinzipiell) das alte Völkerrecht gelten würde. Die Starken und alle mit der Macht zu Gewalt und finanzieller Erpressung (siehe Trump) und/oder sich als neuere absolutistische Fürsten ihr Reich vergrößern, (siehe Putin), lassen niemals vermuten, dass Superreichen Reichensteuer zahlen. Trotzdem: Dringlich brauchen wir eine NEUE GLAUBHAFTE ETHIK: In der Superreiche freiwillig Steuern bezahlen. Staaten sich das Völkerrecht halten. Diplomaten die Kriegsherde austreten. Oder Atombomben abgeschafft werden. Der Klimawandel beherzt bekämpft wird. Alles völlige Unmöglichkeiten. Dennoch wird sich wider den Trend doch unser sozial-ethische Fortschritt entfalten und so eines Tages die Schwerter zu Pflugscharen werden und zudem alle Kriege geächtet sind. Wir verspeisen auch heute nicht mehr wie der Neandertaler unsere Artgenossen, haben die Sklaverei so fast abgeschafft und hängen normalerweise Unbotmäßige nicht mehr einfach an Ästen auf, wenn der Richter nicht kommt. Vielleicht wird die Welt besser, wenn wir als menschlich böses Werk hier keinerlei Apokalypse betreiben und unsere Heimwerker-Hölle auf Erden möglichst stilllegen. Vielleicht sind wir Wanderer vom Tier zum Engel, von Adam zu Jesus, von Bösartigkeit zur Liebe die uns Jesus vorlebte. Es ist so einfach so wie es schwierig ist: Jeder Milliardär könnte freiwillig 1% Steuer zahlen. Wenn jeder seinen Nebenmensch liebt, sind alle glücklich. Wenn wir es nicht tun, bleibt alles wie es immer war: Ein Haifischbecken und seltener auch nur bei etwas Sonnenschein ein bescheidenes Paradies. Ich würde mir Reichensteuer wünschen, aber als Realist glaube ich augenblicklich nicht hieran. Bleibt nur zu hoffen, dass regelbasierte Politik und Diplomatie trotz Trump überlebt. Unser Heiliger Geist und daher gute Diplomatie wird es in jener Reihenfolge erledigen. Die himmlischen Weichen der Bahnlinie in die Ewigkeit wurden gegen unseren vermuteten Negativtrend im Himmel längst gestellt. Leider haben wir 2000 Jahre die Revolution der Liebe und Gewaltlosigkeit, die Jesus mit seiner Kreuzigung provozierte, leider sehr lange verschlafen. Dass die Wüste blühen wird, ist dazu wunderschönes Sinnbild unserer Bibel.

  2. Eine derartige Steuer ist mit Vorsicht zu genießen, denn Sie trifft alle, auch die, die ihre Mrd. in zukunftsträchtige Projekte investieren. Es geht wohl eher darum, die richtige Strategie für Investitionen zu finden, die das Gemeinwohl fördern, ohne dem einzelnen etwas zu nehmen, was er selbst bereits aufbauen konnte.

    Fragen dazu wären:

    Wozu dient eine Staatswährung?
    Woraus ergibt sich deren Mehrwert für den Staat?
    Wer generiert diesen Mehrwert?
    Wie kann dieser Mehrwert unabhängig jeglicher Zeit erhalten bleiben?
    Was wird durch eine Staatswährung in ihrem Mehrweit leichter?
    Welchen Inhalt schuldet die Staatswährung demzufolge?
    Wem bleibt die Schuld aus dem Mehrwert, der für die ganze Menschheit gelten soll?
    Wessen Lehrauftrag steckt hinter dem Maß der Lebensenergie, die die Menschheit als Arbeitskraft engagiert?
    Womit motivieren Lehrer ihre Schüler den Überschuss an Lebensenergie als ihren eigenen Anteil daran zu erheben?

    Ich glaube, dass der Dialog zwischen Kirche (heute Mutter) und dem Staat (als Vater) der Würde geschuldet ist, die sich aus der Geburt von Jesus ergab. Damit wurde er, der Priester, dem das Maß aller Lebensenergie gilt, die für ihn bereits eingesetzt wurde, damit die Menschheit sie erhält, solange sein Herz unter ihrem Namen schlägt. Das Ordnungssystem ist zeitlich einzig abhängig von der Potenz (Staat), die die Kirche als ihr Versammlungsort an sich binden kann, um der schriftlichen Herausforderung zur Geburt von Jesus das geistige Element aufzuzeigen, aus dem sie schöpfen kann. Diese These kann einzig der Mensch nachvollziehen, an dem sie gewachsen ist. Auf jeden Fall fand ich durch Gott immer zu dem Dialogpartner zurück, an den er sich wenden konnte, wenn es ans Eingemachte ging und damit an meine Reserven (Zeit) und ihr Behältnis (Herz Jesu).

    Nicht zuletzt stellt sich die Frage der Sicherheit, die sich aus der Zeit meiner Bewährung und ihrer Potenz ergab.

    Wie hoch ist der Verlust eines Lebens, das ohne Arbeit auskommt, nur weil der Mensch im Austausch dafür seine Staatswährung auf einem Markt arbeiten lässt, der schon lange nicht mehr ihren Mehrwert aufzeigen kann?

    Anders herum gefragt:

    Welchen Mehrwert hat die Staatswährung, solange sie nicht in der Lage ist die Menschheit in dem zu stärken, was sie bereits hinter sich hat, damit das vor ihr liegende zu dem Wohlgefühl beiträgt, das eine gesunde Lebenseinstellung zu Jesus fördert?

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