Das EU-Parlament hat in einer Resolution den Umgang der Türkei mit ausländischen Christen kritisiert. Über 300 Pastoren und Missionare seien in den vergangenen Jahren ausgewiesen worden.
In einer Resolution hat das EU-Parlament die Türkei scharf kritisiert. Verurteilt werden darin „die gezielten Ausweisungen ausländischer Journalistinnen und Journalisten sowie ausländischer Christinnen und Christen auf Grundlage unbegründeter Behauptungen zur nationalen Sicherheit und ohne die Einhaltung rechtsstaatlicher Verfahren“, heißt es. Zudem bekräftigte das EU-Parlament ausdrücklich seine „uneingeschränkte Unterstützung für Christinnen und Christen“. Die Freiheit, seinen Glauben auszuüben, zu wechseln oder öffentlich oder privat zu bekennen, müsse geschützt werden. Laut EU seien in den vergangenen Jahren rund 300 Pastoren und Missionare samt ihren Familien ausgewiesen worden.
Die „gezielten Ausweisungen“ stünden in einem breiteren Kontext des „demokratischen Rückschritts“, der Aushöhlung der richterlichen Unabhängigkeit, der Kriminalisierung abweichender Meinungen und der Angriffe auf die Zivilgesellschaft. Die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee, die Zerstörung christlicher Kirchen und der anhaltende Druck auf christliche Gemeinschaften spiegele ein breiteres und „systematisches Muster von Einschränkungen grundlegender Freiheitsrechte“ wider – darunter die Meinungsfreiheit und die Religionsfreiheit.
Das EU-Parlament fordert die Türkei ebenso auf, alle Formen von „gerichtlicher und administrativer Schikane“ gegen ausländische Journalistinnen und Journalisten „unverzüglich“ einzustellen – insbesondere, wenn diese mit „angeblichen Sicherheitsbedenken“ begründet würden. Namentlich genannt werden in der Resolution unter anderem der schwedische Journalist Joakim Medin sowie die Verhaftungen des BBC-Korrespondenten Mark Lowen und des französischen Journalisten Raphaël Boukandoura.
Die vollständige Resolution kann hier gelesen werden (Englisch).
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In seiner Konsequenz müsste die Antwort auf die Handlungen der Türkischen Regierung die Ausreise aller ausländischen Bürger:innen nach sich ziehen, die freiwillig ihre Sachen packen, um ihre Verbundenheit miteinander auszudrücken.
Im Grunde sind wir Menschen Heuchler, denn sobald es an uns persönliche gerichtet um den Verzicht auf eigene Privilegien geht, kommen wir ins Grübeln und suchen Ausreden. Diese Haltung macht Systemträger stark, denn sie wissen um unsere innere Zerissenheit. Wir sind schwach im Umgang mit dem Privileg, das wir alle gleichermaßen besitzen, denn wir denken, wir erhalten unsere Würde von Menschen, die über uns richten können, doch das ist falsch.
Wir erhalten unsere Würde durch Entscheidungen, die sich aus dem Leben ergeben, das wir dieser Würde schulden. Ein Leben von Gott, das bereits bei Jesus begonnen hat und seither auf seine Fortsetzung wartet. Wie viel Jesus es braucht, um der Würde gerecht werden zu können, die von seinem Vater für uns gedacht ist, das steht in den Sternen bereits geschrieben, doch diese Würde für das Leben aller Menschen einzusetzen und nicht nur für sich selbst, das scheint für viele Menschen so schwer, dass sie lieber ein lebenslanges Gefängnis auf sich nehmen, als frei über die Zeit entscheiden zu können, die ihnen das Leben schenkt.
Natürlich ist das mit Widerständen und auch Verlusten verbunden, doch nichts ist konsequenter, als die Zeit, die ich an Menschen verliere, die sie nicht wert sind, da sie sich in einer Würde baden, die sie nicht einmal kennen und meine dafür in Anspruch nehmen wollen. Ich verteile keine Almosen, ich verteile was ich besitze und hoffe damit all denen dienen zu können, die dadurch ein besseres Leben erhalten, als es ohne ihre Würde eins sein könnte.
Warum Christinnen und Christen Boten des Guten sind
„Türkei: EU-Parlament verurteilt Abschiebung von 300 Pastoren“! So stand es als Überschrift unter jesus.de am 20. Februar anno 2026 im Internet.
Das eilige Schreddern der Demokratie durch die Regime in manchen EU-Ländern werden weiter ergänzt durch die fleißige Routinebemühungen einiger anderer Staaten der EU, in denen die Herrschaft des Rechtes und Religionsfreiheit noch niemals wirklich galten. Dass dazu auch die Türkei gehört, mag da niemand verwundern, schön ist dies keinesfalls. Jedenfalls unser unheiliges Tausendjähriges Reich ab 1933 sollte uns doch diese Botschaften von negativen Erfahrungen kultivieren, dass – wenn einmal rote Linien überschritten sind – die Lawine abrollt. Also auch in heutigen modernen Zeiten unsere guten Traditionen der Demokratie und Gewaltenteilung für sehr lange Zeiten gnadenlos geschreddert werden könnten.
Leider gibt es keinerlei demokratische Mehrheit auch im Bundestag zu Berlin für einen Verbotsantrag gegen unsere sehr unliebe AfD. Dies ist hier umso bedauerlicher, weil wir so politisch weiter ein Hochrisikoland bleiben. Die Alternative für Deutschland wird mit großer Wahrscheinlichkeit sich weiter schamlos in die „Dunkle Seite der Macht“ radikalisieren, da die Schamgrenze schon vor 10 Jahren überschritten wurde. Demokraten und die Gläubigen an Werte der Nächstenliebe praktizieren leider den „Schlaf der Sicherheit“. Wie die Titanic vor Eisbergen, die dort wenig heraus ragten.
Es mag nachvollziehbar sein, dass die politisch Handelnden Ängste bewegen, man erreichte mit einem Gerichtsurteil des BVG eher das Gegenteil, vor allem wenn der Antrag scheiterte. Aber jegliche Toleranz gegen Intolerante ist die Erlaubnis für riesige Elefanten, im Porzellanladen zu sein. Damalige Kulturmenschen marginalisierten die Prollhaftigkeit der Hitler-Seilschaften nur als kurzes zeitliches Übel. Aber handstreichartig wurde die Demokratie sodann mittels des Ermächtigungsgesetzes mit konservativen Stimmen, sogar per Reichstagsbeschluss abgeschafft. Die dummen Schafe (aber Schafe sind niemals dumm) gingen da sinnbildlich freiwillig und mit Gesang und Wohlgefühl eigenhändig zum blutigsten Schlachter.
Übrigens wird diese Geschichte von Tyrannenherrschaft schon in der auch sinnbildlichen Negativgeschichte vom „Turmbau zu Babel“ verdeutlicht.
Der Turm dort tyrannischer Gewaltherrschaft wird lange stehen, die Menschen sich nicht mehr verstehen und wer kann zerstreute sich in alle Welt. Es ist bezeichnend, dass diese Botschaft vom menschlichen Turm unserer Überheblichkeit das Ende der Schöpfungsgeschichte erzählt. Nicht weil so anschließend die Welt besser wurde, denn jetzt war der Tyrannenturm normalisiert, die Soldaten mit Schwert Routine und Macht durch Gewalt kulturell legitimiert. Kein Wunder, dass die Urgemeinde im Kaiser zu Rom den Antichrist erblickte, also das Gegenmodell der von Gott gewollten Liebe unseres Gottes. Denn ich glaube zuversichtlich, dass Gott nicht nur das fast unendliche Universum erschuf, sondern es zudem regiert nur mit seiner Macht der Liebe. Wir verspeisen heute nicht mehr Artgenossen wie die Neandertaler, haben die Sklaverei ebenso abgeschafft, dafür aber die wunderbaren Atomwaffen. Weil PolitikerInnen, als könnten sie nie eins und eins ausrechnen, hier Gutes sehen und nie potentiellen Weltuntergang.
Aber Krieg, egal ob mit Worten, Drohnen, Schwertern oder Massenvernichtungswaffen, sind gegen jeden strikten Willen Gottes, niemals zu töten.
Gott tötet niemand, er führt keine Kriege und wirft kein Feuer vom Himmel. Sonst würde er nicht Jesus als Feuerwehrmann gegen Böses senden.
Dass sich Jesus am Kreuz nicht wehrte, Golgatha neben unserer Erlösung, sogar wie ein himmlisches Scheunentor ein Fanal gegen alle Gewalt ist.
Zugegeben ist der Fall der Ukraine ein ethisches Dilemma und wäre ich heute noch nicht Rentner, wäre ich auch für meine zwiespältige Notwehr.
Immerhin hatte sogar Dietrich Bonhoeffer, sich aufraffend zur Bereitschaft zum Tyrannenmord eingesehen, dass seine Hände schmutzig blieben.
Die Türkei gehört nicht zur EU.
Aber zur Nato, sorry !
Die NATO ist keine Wertegemeinschaft sondern ein Verteidigungsbündnis, wie das Beispiel Türkei gut zeigt.