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eXchange conference: „Der erste Missionar war Gott“

Rund 550 junge Erwachsene bekamen auf der eXchange conference in Bad Liebenzell Impulse zum Thema „Gebet und Mission“.

Junge Christen durch globale Perspektiven inspirieren: Das war das Ziel der eXchange conference am Samstag, heißt es in einer Pressemitteilung der Liebenzeller Mission. Das Motto der diesjährigen Konferenz lautete „upfahrt: Gebet und Mission“.

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Beim Beten gehe es nicht um das Abspulen bestimmter Gebetszeiten, sondern um Kommunikation mit Gott in allen Lebensbereichen, sagte Markus Lägel, Hauptredner der eXchange Conference. Er prägte die Anfangsjahre der Organisation 24-7-Prayer. Gebet bedeute nicht, Gott zu überreden, sondern von ihm geprägt zu werden: „Vor Gott musst du nichts leisten, nicht mal ein gutes Gebet.“

„Gott war der erste Missionar“

Auch in der Mission ginge es nicht darum, andere Menschen zum Glauben zu überreden: „Mission bedeutet zuallererst, dass Gott etwas mit dieser Erde vorhat. Der erste Missionar war Gott.“ Längel warnte davor, Gott für eigene Zwecke zu missbrauchen – selbst, wenn es gute Anliegen wären. „Es ist andersherum: Gott hat eine Mission und sucht eine Gemeinschaft von Christen, die sich daran beteiligen.“ Man solle nicht denken, dass man selbst zu unwichtig sei, um gebraucht zu werden. Gott gebrauche häufig Menschen mit zerbrochenen Biografien: „Gott schreibt große Geschichte mit kleinen Menschen.“

Bengt und Eileen Riedel, seit 2021 Missionare in Malawi, berichteten von ihrer Arbeit in der abgelegenen Chilonga-Region: Die nächste Teerstraße sei 45 Minuten entfernt, die nächste Tankstelle 90 Minuten und der nächste Supermarkt dreieinhalb Stunden. „Wir sind nicht in Malawi, weil es uns da so super gefällt, sondern weil Gott uns dahin gerufen hat und unsere Arbeit dort etwas verändert.“

Gebetsraum und Sportangebot

Am Nachmittag konnten die jungen Menschen verschiedene Seminare besuchen: Über das anhaltende Beten, Christen, die ihren Glauben nicht frei leben können, Entschleunigung und den Umgang mit Druck und die Geschichte von Ludwig Graf von Zinsensdorf, dem Gründer der Herrnhuter Gemeinde.

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In den Pausen und am Abend konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine „Foodstreet“ oder ein Café besuchen und verschiedene Sport- oder Kreativangebote wahrnehmen: Spikeball, Slackline, Kettcar-Rennen, Torwandschießen, Armbänder basteln, Tassen bemalen oder „Prayerboards“ gestalten. Ein extra für die Konferenz eingerichteter Gebetsraum lud zum persönlichen oder gemeinsamen Gebet ein, heißt es in der Pressemitteilung. Der Tag klang mit einem Lobpreisabend oder Gesprächen in der Lounge aus.

Veranstalter der eXchange conference waren die Liebenzeller Mission und der Süddeutsche und Südwestdeutsche Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC).

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