Die Evangelische und die Katholische Kirche in Stuttgart laden gemeinsam zur „Nacht der Lichter“ am 10. November ein. Im Zentrum stehen Gemeinschaft und der Friede in der Gegenwart Gottes.
Im Mittelpunkt der Nacht der Lichter in der Stuttgarter Stiftskirche (10. November) stehen biblische Lesungen, einstrophige, mehrsprachige Gesänge aus Taizé sowie das Gebet um weltweiten Frieden. Durch die „freiere Form“ kämen zur Nacht der Lichter oft auch Menschen, die andere Gottesdienste selten oder gar nicht besuchten, so die Veranstalter.
„Die weltweite Verbundenheit von uns Menschen findet ihren Ausdruck in mehrsprachig gesungenen Liedern und Schriftlesungen“, sagt Christine Göttler-Kienzle von der Katholischen Kirche in Stuttgart. „Im Angesicht von Kriegen, Gewalt, Sprachlosigkeit und Ohnmacht eröffnet die Nacht der Lichter einen Raum des Friedens in der Gegenwart Gottes und in der Gemeinschaft“, fügt Citydiakonin Doris Beck von der Evangelischen Kirche in Stuttgart hinzu.
Die Nacht der Lichter ist ein ökumenischer Gottesdienst nach der Liturgie der Gemeinschaft von Taizé. Jedes Jahr kommen tausende Besucherinnen und Besucher zum Europäischen Taizé-Jugendtreffen, das 2024 in Estland stattfindet. Auf dem Weg dorthin feiern die jungen Menschen an verschiedenen Orten die „Nacht der Lichter“.
Link: Homepage der Nacht der Lichter

Das ist der aktuelle Text: Licht der Welt dürfen wir sein
Besuch immer sehr empfehlenswert und es lohnt sich auch für die Seele sowie das Wachstum im Glauben. Obwohl ich vor etwa 50 Jahren nur zweimal etwa eine Woche in Taize war, hat mich diese Form des Gottesdienstes und des Glaubensortes so tief berührt, als sei ich dort über Jahre zu Besuch gewesen. Dies lässt sich auch gut, aber nicht notwendigerweise perfekt auf die eigene Gemeinden übertragen. So haben wir als Evangelische wieder alte vergessene Formen der Andacht und des Gottesdienstes gefunden, die auch auf großes Wohlwollen der Gemeinden trifft: Segnungs- oder auch Salbungsgottesdienstes, Kirchenöffnungen mit vielen Kerzen, wunderschöne Taizegottesdienste und vieles mehr. Der Glaube ist nichts schweres, kein unmögliches Springen über den eigenen Schatten, sondern nach Jesu Worten persönlich ist sein Joch leicht und jeder kann ohne alle Vorbedingungen Gott lernen zu vertrauen. Christinnen und Christen sind selbst glücklicher mit ihrem Leben, wenn sie gerne ihren Glauben leben und damit etwas Licht der Welt und Salz unserer Gesellschaft werden. Aber dies alles geschieht nicht mit großer Anstrengung aus uns selbst heraus, sondern in dem wir Reflektionsfläche der Liebe Gottes und damit auch des Heiligen Geistes werden. Allerdings: Die heilige Geistkraft weht nicht nach dem Gießkannenprinzip, sodass man nichts mehr zu tun braucht. Man sollte also den Geist nicht hindern zu wehen.
Licht der Welt dürfen wir sein
Besuch immer sehr empfehlenswert und es lohnt sich auch für die Seele sowie das Wachstum im Glauben. Obwohl ich vor etwa 50 Jahren nur zweimal etwa eine Woche in Taize war, hat mich diese Form des Gottesdienstes und des Glaubensortes so tief berührt, als sei ich dort über Jahre zu Besuch gewesen. Dies lässt sich auch gut, aber nicht notwendigerweise perfekt auf die eigene Gemeinden übertragen. So haben wir als Evangelische wieder alte vergessene Formen der Andacht und des Gottesdienstes gefunden, die auch auf großes Wohlwollen der Gemeinden trifft: Segnungs- oder auch Salbungsgottesdienstes, Kirchenöffnungen mit vielen Kerzen, wunderschöne Taizegottesdienste und vieles mehr. Der Glaube ist nichts schweres, kein unmögliches Springen über den eigenen Schatten, sondern nach Jesu Worten persönlich ist sein Joch leicht und jeder kann ohne alle Vorbedingungen Gott lernen zu vertrauen. Christinnen und Christen sind selbst glücklicher mit ihrem Leben, wenn sie gerne ihren Glauben leben und damit etwas Licht der Welt und Salz unserer Gesellschaft werden. Aber dies alles geschieht nicht mit großer Anstrengung aus uns selbst heraus, sondern in dem wir Reflektionsfläche der Liebe Gottes und damit auch des Heiligen Geistes werden. Allerdings: Die heilige Geistkraft weht nicht nach dem Gießkannenprinzip, sodass man nichts mehr zu tun braucht. Man sollte also den Geist nicht hindern zu wehen.