Drei Tage und drei Nächte Musik: Rund 1.850 Bläserinnen und Bläser aus 135 Posaunenchören haben in Nürnberg einen Weltrekord aufgestellt.
Nach Angaben des Verbands evangelischer Posaunenchöre in Bayern (VEP) spielten die Bläserinnen und Bläser 72 Stunden lang – und stellten damit einen neuen Weltrekord auf. Ziel der Aktion war es, auf die ehrenamtliche Arbeit aufmerksam zu machen, die in den Posaunenchören Woche für Woche geleistet wird. Die Resonanz fiel nach Angaben des Verbands „überwältigend“ aus. Das mediale Interesse habe dazu beigetragen, die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements in den Mittelpunkt zu rücken. Auch viele Besucher seien von der besonderen Atmosphäre beeindruckt gewesen und deutlich länger geblieben als ursprünglich geplant, heißt es.
Und so lief die Rekordveranstaltung ab: Drei Gruppen spielten im Wechsel zusammen 90 Minuten, dann übernahmen die nächsten drei Posaunenchöre – mit maximal zehn Sekunden Pause zwischen den Vorführungen.
Für die Organisatoren selbst stand nicht der Rekord im Vordergrund, sondern das Gemeinschaftserlebnis. „Was wir in diesen 72 Stunden gezeigt haben, ist das, was uns im Kern ausmacht: Echte Gemeinschaft“, heißt es auf der Homepage des Verbands.
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