Israel-Zyklus - Teil 5

„Du fehlst mir so sehr“ – Sigals Weg durch Schmerz und Hoffnung

Als ihr Mann Dolev von der Hamas ermordet wird, bricht Sigals Welt zusammen. Doch für ihre Kinder kämpft sie weiter – um ein neues Zuhause, um Zukunft, um Licht inmitten von Dunkelheit.

Von Brigitte B. Nussbächer

Sigal und Dolev wuchsen in dem traumhaft schönen Kibbuz Nir Oz am Rande des Gazastreifens auf. Eine kleine, eng verbundene Gemeinschaft, in der die Grenzen zwischen Verwandten und Freunden verschwammen. Es war ein Ort, an dem man sich Träume bewahrt hatte und sie lebte: Die Idee von einem besseren Leben, fernab von Stress und Hektik, inmitten von Schönheit, Blumen und Vogelgezwitscher; das Ideal von geteilter Freude und geteiltem Leid innerhalb einer Gemeinschaft, die Vision von Frieden. Nir Oz war ein kleines Paradies, dessen Glück durch die häufigen Raketenangriffe aus dem Gazastreifen nur marginal getrübt wurde. Die Bewohner hatten gelernt, mit der Bedrohung zu leben. Es gab Bunker, in die man sich flüchten konnte.

Schon früh wussten Sigal und Dolev, dass sie füreinander bestimmt waren. Aus Freundschaft wuchs Liebe. Dolev wurde ein erfolgreicher Bauingenieur und Sigal fand ihre Erfüllung im Lehrerberuf. Sie gründeten eine Familie. Zuversicht und Lebensfreude waren die Pfeiler ihres Zusammenseins. Sie liebten das Lachen. Dolev machte eine zusätzliche Ausbildung zum medizinischen Ersthelfer. Er war bekannt dafür, dass er sich bei jedem Zwischenfall oder Anruf sofort auf den Weg machte. Auch wenn er dadurch oft mit Leid konfrontiert wurde, bewahrte er sich seinen Frohsinn. Die Tatsache, dass er helfen konnte, gab ihm Antrieb und Erfüllung.

Angriff und Albtraum

Als die Hamas-Terroristen am 7. Oktober 2023 Nir Oz angriffen, brachte Dolev seine Frau und die drei Kinder Raz, Yotam, Ron (7, 6 und 3 Jahre alt) in den Schutzraum. Sigal war zu diesem Zeitpunkt im neunten Monat schwanger. Anschließend verließt Dolev den Schutzraum wieder, um Leben zu retten, so wie er das schon bei zahlreichen Raketenangriffen zuvor getan hatte. Neun Stunden lang blieb Sigal mit ihren Kindern im Schutzraum. Ohne Wasser, ohne Nahrung. Und in ständiger Sorge, dass die Wehen einsetzen könnten. Sie überlebten, weil ihr Bunker, anders als die meisten anderen Schutzräume der Gegend, abgeschlossen werden konnte. Der Kontakt zu Dolev war abgebrochen.

Als die israelische Armee gegen 16 Uhr einrückte und die Überlebenden in den Kindergarten des Kibbuzes brachte, fehlte von Dolev jede Spur. Auch in den Folgetagen gab es kein Lebenszeichen von ihm. Da auch keine identifizierbaren Überreste gefunden wurden, nahm man an, dass er entführt worden sei. Und das Entsetzen wuchs, als klar wurde, dass auch Dolevs Schwester Arbel fehlte. Jeder vierte Bewohner von Nir Oz war entweder entführt oder ermordet worden. Der Ort selbst war verwüstet. Lediglich sechs Häuser waren nicht beschädigt oder zestört worden. Das einstige Paradies lag in Trümmern und Asche. Die Erde war getränkt vom Blut der Opfer.

Für Sigal und die übrigen Überlebenden war es ein Albtraum. Sie hatten ihr Zuhause verloren und bei der Evakuierung nur das Notwendigste mitnehmen können. Sigal kämpfte gegen Angst, aufsteigende Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Neun Tage nach dem Hamas-Massaker setzten die Wehen ein, und am 16. Oktober brachte Sigal ihr viertes Kind zur Welt. Eine Tochter. Es war eine in jeder Hinsicht schwere Geburt. Doch diese kleine neue Leben inmitten all des Verlustes und der Vernichtung war auch ein Lichtblick, ein starkes Hoffnungssignal für die Zukunft. Sigal nannte das Mädchen „Dor“. Dieser Name leitet sich vom hebräischen Wort für „Generation“ ab und ist untrennbar mit dem Erbe verbunden, das von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird. Er steht für den Zyklus des Lebens. Außerdem enthält die Name die gleichen Anfangsbuchstaben wie Dolev und drückt damit aus, dass Dolev in Dor weiterlebt.

Arbel und Dolev (Foto: privat).

Schreckliche Gewissheit

Nachdem Sigal wieder etwas zu Kräften gekommen war, beteiligte sie sich an den Anstrengungen von Dolevs Eltern, einflussreichen Politikern von dem Schicksal ihrer Familie zu erzählen und sie um Unterstützung bei der Befreiung von Dolev und Arbel zu bitten. Das „Aktiv-Sein“ hielt ihre Hoffnung am Leben. Der Geiseldeal im November 2023 kam, aber keiner der beiden Vermissten wurde freigelassen.

Weil es der Armee nicht gelungen war, Hinweise bezüglich Dolevs Aufenthalt im Gazastreifen zu erhalten, beschloss die Führung Ende Mai, die bisher nicht identifizierten Überreste, die in Nir Oz gefunden wurden, neu zu untersuchen. Die Identifizierung der Opfer war in vielen Fällen nahezu unmöglich, da die Leichen von den Terroristen verbrannt oder verstümmelt worden waren. Die Analysen der forensischen und anthropologischen Experten brachten schließlich die schreckliche Gewissheit: Dolev war am am 7. Oktober im Kibbuz ermordet worden.

Für Dolevs Eltern und für Sigal brach die Welt zusammen. Erstickendes Dunkel legte sich auf ihre Seelen. Für Sigal war eine Zukunft ohne ihren Ehemann undenkbar. Sie schreib diese Zeilen:

„Ich stehe hier, und du bist nicht an meiner Seite. Nicht hier, um meine Hand zu halten. Nicht hier, damit ich mich auf dich stützen kann, damit du mich auffängst, damit ich nicht falle. Ich hatte immer das Gefühl, dass du und ich für immer zusammengehören, wie im Märchen, dass uns nichts passieren kann. Du lebst so sehr in mir, aber du fehlst mir so sehr… Du bist mein ganzes Leben, meine ganze Welt. Eine Welt, die zerbrochen ist. Eine Welt, die zerstört wurde. Es wird immer eine Leere in meinem Herzen geben, eine Leere mit deinem Profil“.

Dolev wurde am 4. Juni 2024 in Nir Oz beigesetzt. Sein Grab ist eine in Stein gemeißelte Liebeserklärung von Sigal und seinen Kindern: originell, einzigartig, wunderschön.

Das Grab von Dolev (Foto: privat)

Trauer und Trauma

Alles, was einst ihr Leben ausgemacht hatte, ist verloren, die Farben verblasst, das Lachen erstickt. Doch: da sind die Kinder, die Sigal so dringend brauchen, die das Trauma vom 7. Oktober noch in sich tragen, mit dem schrecklichen Verlust ihres Vaters fertig werden müssen. Unter diesen Umständen bleibt Sigal wenig Zeit zum Trauern. Doch wo und wie kann sie beginnen, die Scherben ihres Lebens wieder zusammenzusetzen?

Sigal möchte nicht nach Nir Oz zurückkehren. Die Kinder haben zu deutliche Erinnerungen an die schrecklichen Stunden, und auch sie selber möchte nicht mehr so nahe an der Grenze leben. Die Ohnmacht jenes Tages, das Gefühl des Ausgeliefertseins und der Hilflosigkeit, haben sich tief in ihre Seele eingebrannt. Sie hat das Vertrauen verloren, sowohl zum eigenen Staat, der sie nicht geschützt hat, als auch zu den Gazanern, deren Hamas-Kämpfer das schreckliche Massaker verübt haben – mitten in Israel. Aber ein Kibbuz soll es wieder sein. Sie sehnt sich nach dem Grün, den Rasenflächen und den Blumen – und nach einer Gemeinschaft, die zur Familie wird. Und so reist sie im Herbst 2024 in die Vereinigten Staaten, um dort für die Unterstützung und Finanzierung eines Neuaufbaus zu werben.

Harald Bottesch, Brigitte Nussbächer, Hadas und Sigal (Foto: privat)

Wir lernen Sigal im Herbst 2024 kennen. Aufgrund unseres Projektes, mit dem wir Waisenkinder des 7. Oktobers unterstützen, haben wir Verbindung mit offiziellen israelischen Stellen aufgenommen, die den Kontakt zu Sigal herstellen. Im April 2025 kommt es dann zu der ersten persönlichen Begegnung mit ihr und Hadas, deren Geschichte ich bereits erzählt habe.

In Kiryat Gat, dem Ort, in dem sie seit Monaten mit ihren Kindern in einem Hochhaus lebt – immer noch provisorisch, immer noch evakuiert – steht uns eine große, schlanke, gutaussehende Frau mit hellen Augen gegenüber. Ihre Vorfahren waren Holocaustüberlebende aus Czernowitz in der Ukraine, die zunächst nach Brasilien und Argentinien geflohen waren. Ihre Eltern kamen dann nach Israel. Um hier eine sichere Heimat zu finden – ein Gedanke, der nach dem 7. Oktober wie eine Illusion klingt. Wir freuen uns, bei der Begegnung zu sehen, dass Leben in ihre Mimik und in ihre Augen zurückgekehrt ist. Wenn sie erzählt, spürt man die Stärke, die in ihr lebt. Und manchmal kommt für Augenblicke ein Funkeln und Schalk in ihre Augen, die uns ahnen lassen, wie sie früher einmal war.

Das Leben geht weiter

Das Leben geht weiter – auch wenn es an vielen Tagen nur ein Überleben ist. Doch Sigal hat ein klares Ziel: dass ihre Kinder trotz allem eine lebenswerte Zukunft haben werden. Und ein neues Zuhause. Rund 40 Familien aus Nir Oz wollen in den Kibbuz Beit Nir ziehen, darunter auch Sigal und Hadas. Die Zustimmung der dortigen Einwohner haben sie erhalten. Und so soll die Erweiterung des Ortes in Angriff genommen. 2027 hoffen sie, in diesem Kibbuz, der deutlich weiter von der Grenze entfernt ist, eine neue Heimat zu finden.

Eine wunderbare Nachricht gab es Ende Januar 2025: Dolevs Schwester Arbel wurde im Rahmen des eines Geiseldeals gegen eine Vielzahl verurteilter palästinensischer Straftäter freigelassen. Die Umstände waren bis zur letzten Minute dramatisch: Arbel wurde von ihren Geiselnehmern bei einer Terrorpropaganda-Veranstaltung vorgeführt und durch eine tobende, drohende Menge geschoben. Doch schließlich war sie frei. Nach 572 Tagen! Sigal sagt, dass ihre Schwägerin stärker und entschlossener aus der Gefangenschaft zurückgekommen ist. Trotz aller oder gerade wegen der erlittenen Qualen.

Sonnenschein

Die kleine Dor ist der Sonnenschein der Familie. Sie ist die Einzige, die keine furchtbaren Erinnerungen hat – dafür aber das sonnige Wesen ihres Vaters und Augen, die genau wie seine leuchten. Ihre Fröhlichkeit erhellt die Tage der anderen. Dor gesund und munter aufwachsen zu sehen, ist ein Triumph des Lebens über Tod und Terror. Sie verkörpert die Bedeutung ihres Namens: in ihr und in den anderen Kindern lebt Dolev weiter. Sigal glaubt, dass die Kleine die stärkste von ihnen allen sei. Ansporn und Rettung.

Noch liegt ein langer und schwerer Weg vor Sigal, der viel Kraft kosten wird. Wird die Leere in ihrem Herzen, die durch Dolevs Tod entstanden ist, irgendwann weniger schmerzen? Werden die schrecklichen Träume und Erinnerungen verblassen? Trotz allen Leids spüren wir bei unserer Begegnung mit Sigal ihre Entschlossenheit, nicht aufzugeben. Für ihre Kinder. Als wir sie fragen, wie wir helfen können, kommt die Antwort prompt: „Helft mir, eine schöne Zukunft für diese Kinder aufzubauen!“

Das werden wir. Von ganzem Herzen und mit allem, was uns dafür zur Verfügung steht. Bleib stark, Sigal! Du bist nicht alleine!

Brigitte Nussbächer (links) und Sigal (Foto: privat)


Brigitte Nussbächer und ihr Mann Harald Bottesch sind regelmäßig in Israel und unterstützen Familien, die von dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 direkt betroffen waren. Sie berichten darüber auf ihrer Webseite Arc to Israel. Veröffentlichung auf Jesus.de mit freundlicher Genehmigung. Dieser Beitrag wurde für Jesus.de gekürzt und redaktionell überarbeitet.

Wir veröffentlichen auf Jesus.de regelmäßig Artikel aus dem Israel-Zyklus von Brigitte B. Nussbächer.

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2 Kommentare

  1. Der Weg von Sigals und ihrer Familie in Israel ist berührend. Für die israeliche Rierung und Armeeführung zu beten ist sehr wichtig, nicht weil sie soviel richtig macht, sodern das pure Gegenteil. Ich liebe Isreal uneingeschränkt. Ich sehe aber, daß das Problem Israels im wesentlich die dortige rechtsradikale Rgegierung ist. Hoffentlich ist sie zu Verhandlungen mit der Hamas bereit. Aber man sollte auch in die Wagschale werfen, daß eben die hier genannte Regierung in das Fettnäpfchen der Hamas getreten ist. Fast wie ferngelenkt den brutalen Häuserkämpfe im Gazastreifen und jetzt in Gaza-Stadt führen will. Ist doch klar was ich damit meine: Wenn die Hamas unter Kliniken und sich mitten im Zivilleben, zudem nicht jeder Hamaskämpfer auch eine Uniform trögt, hat die Folge dass viele Zivilisten im Häuserkampf von den israelischen Soldaten dann zwangsläufig sehr brutal getötet werden. Unter ihnen die Schwächsten wie Kranke, Alte, Frauen und Babys. Damit wird der sowieso schon vorhandene Hass (dennoch nicht aller Palästinenser) auf Israel ergänzt, also wie ein Selbstläufer. Ich denke dies ist sehr auch von der Hamas geschickt geplant.

    Umso wichtiger wäre es, doch auf allen Seiten eines Konfliktes, auf der Seite der Menschlichkeit zu stehen, aber bei der Hamas scheint mir dies ein zu frommer Wunsch zu sein, ähnlich wie bei Putins völkerrechtswidriger Krieg gegen die Ukraine. Auf der richtigen Seite stehen dabei auf jeden Fall die Dauerprotestler der Zivilgesellschaft in Israel. Eines noch zu Schluss: Es ist gewiss eine Zumutung, in jedem Krieg und auch mit Terroristen muss es zur Abwehr ganz schlimmer Folgen, auch ein Gespräch gegenseitigen Todfeinde geben. Wobei sich da die Katze sehr unlogisch in den eigenen Schwanz beißt: Wenn man sich als Todfeinde auf Seite und Gegenseite ansieht, wo Todfeinde Schmeißfliegen werden, dann ist dies nun jetzt dringend nötige Gespräche mit Feinden umso mehr erforderlich.

    Nur weil in Südafrika Nelson Mandela mit dem Anführer der Opposition als seinem persönlichen Todfeind redete (ein Mensch der Mandela plante zu ermorden), erkannte man wechselseitig: Auf der jeweils anderen Seite sitzt bei Feindschaft letztlich doch ein Mensch. Dazu musste man viele Tassen Tee miteinander trinken, um dies zu erkennen. Mandela wurde gewählt und Vertrauensschutz ermöglicht. Auch Todfeinde kann man nicht im Augenblick eines Herzschlages lieben, aber der Weg geht über große Geduld, dann über Waffenstillstand, gutem Wandel durch Annäherung, schließlich zum Frieden und dann zur Liebe. Wenn aber das Friedensgespräch der Todfeinde unumgänglich ist, dann muss man den Abschuss von Raketen, das Starten von Drohnen und das verbale Verbreiten von Hass, einfach einen Waffenstillstand vorschalten. Ob Terroristen wie die Hamas und Putin mit seinen russischen Oligarschen, dazu fähig sind, wird sich dann zeigen ob/wann Gespräche stattfinden. Das geht nicht, wenn hier die Bedingungen beider Seiten zu hoch gehängt werden. Weil dies alles so schwierig ist, müssen wir, bezüglich der Ukraine für den Herrn Putin, sowie für die israelische Regierung betreffend Netanjahu, oft beten. Mit der Feindesliebe meinte Jesus die unendliche Kette von Hass und Gegenhass, von Zorn gegen Gegenzorn und von Unmenschlichkeit auch gegen die Unmenschlichkeit, zu durchbrechen. Aber es gibt immer Möglichkeiten, wie unser Himmel in die Geschichte eingreift. Ich denke da an die Wiedervereinigung mit der DDR. Die noch größere Anzahl der Bedenkenträger gegen Abrüstung und Friedensgespräche sind jene unserer Oberrealisten, also der Politiker. Gott lässt kein Feuer vom Himmel fallen, er hält Kriege und Waffengewalt für kein probates Mittel, aber die Friedensbewegten sind nach der Botschaft der Bergpredigt selige Menschen. Realistisch ist immer alles, was zumindest denkmöglich wäre – wenn es auch aussichtslos scheint. Aber Gott fiel schon Kain nicht in die Hände, damit er seinen Bruder nicht erschlägt. Sondern Gott erneuert unsere Herzen und dies macht dann manche Menchen nicht beliebter, weil sie ständig gegen den Strom schwimmen. Jesus ist ständig gegen den Strom geschwommen, denn der Samariter im Gleichnis war als Volksgruppe extrem unbeliebt, den man hielt sie für völlig atheistisch und unfähig, jemand gute Regeln für ein menschliches Leben zu geben. Wir Christinnen und Christen passen uns gern den soziologischen und psychologischen Moden an, daher gibt es im Gegensatz zur Antike so wenige Wunder und nur noch ein sehr flaches Vertrauen in Gott. Gott ist alles möglich, auch die Schwerter zu Pflugscharen zu machen. Dann sind wir die Hände und Füße Jesus, die wir auch in Bewegung setzen müssten. Gott herrscht nur mit Liebe, sonst wäre der freiwillige Gang Jesu ans Kreuz völlig überflüssig. Er ist der größte Appell an die Welt, die vielen angeblich unvermeidlichen Ketten des Hasses zu kappen: Friede kommt nicht, sondern wir müssen ihn auch wollen und tun.

  2. Danke für diesen bewegenden Bericht!
    Wir beten täglich für die vom Hamas-Überfall traumatisierten Israelis und für die immer noch im Gaza-Streifen festgehaltenen Geiseln, wir beten um GOTTES Weisheit für die israelische Regierung und Armeeführung, und dass der HERR der Hamas und den anderen Terrortruppen mit starker Hand in den Arm fällt.

    Shalom uvrecha!

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