Nach über 3.500 Kilometern ist der „Friedensglocken-Treck“ in Jerusalem angekommen – als Zeichen der Hoffnung, Versöhnung und deutsch-israelischer Freundschaft.
Am 6. Mai startete in Brück (Brandenburg) ein Friedensglocken-Pferdetreck nach Jerusalem. Jetzt ist er am Ziel angekommen. Die Aktion wurde vom Verein Friedensglocken initiiert. Die Glocke, gegossen aus Militärschrott, steht als Symbol für Hoffnung und Versöhnung. Die Friedensglocke soll künftig als Schulglocke im größten Netzwerk integrierter, zweisprachiger Schulen Israels dienen. Die „Hand in Hand“-Schulen fördern das Miteinander jüdischer und arabischer Kinder.
Pfarrer Helmut Kautz, Vorsitzender des Vereins, betont: „Diese Glocke ist kein abstraktes Symbol. Sie wird täglich erklingen und immer wieder daran erinnern, dass der Weg zu einer gerechten und friedlichen Zukunft in Israel auch durch Klassenzimmer führt.“ Zwei Jahre nach den Terroranschlägen vom 7. Oktober 2023 soll das Projekt Mut machen, weiter an Verständigung und Frieden zu glauben. „Unser gemeinsames Ziel war und ist, den Frieden zu suchen – im Geist des biblischen Mottos ‚Jaget dem Frieden nach mit jedermann‘“, so Kautz.
Über 3.500 Kilometer legten die Teilnehmer durch acht Länder bis Thessaloniki/Griechenland zurück. Von dort wurde die 65 Kilogramm schwere Friedensglocke mit ihrem Wagen nach Israel verschifft. Die letzte Etappe in Israel wurde nach Angaben des Vereins mit lokalen Pferden zurückgelegt. Der ursprüngliche Plan, durch die Türkei, Syrien und Jordanien zu reisen, musste aufgegeben werden, da der Friedenstreck an der türkischen Grenze abgewiesen wurde.
Homepage: Der Friedensglocken-Treck 2025


Atombomben sind menschenverachtend
Die Friedensglocke, in Jerusalem angekommen, ist ein wunderbares Symbol. Jetzt brauchen wir nur noch die großen Staatenlenker, um auch die sehr gefährlichen Kriegsherde austreten zu helfen. Ich hoffe, es bleibt bei keiner Symbolik. Aber soll nicht nur zeitlicher Waffenstillstand möglich sein, sondern auch wirklich Versöhnung geschehen, dann bedeutet dies ein großes Engagement jener politischen Gilde, die täglich um den Globus fliegt und dort Prioritäten setzt: 1. Die Kriege beenden und Länder zu befrieden. 2. Den Klimawandel besser zu bekämpfen, denn wenn wir hier den Wärmetod erleiden, nutzen uns keinerlei Friedensinitiativen. 3. Müssen die Atomwaffen abgeschafft werden, denn sie machen uns, mit oder ohne Klimawandel, zu nur noch toten oder verstrahlten Menschen. Die zwei Atombombenabwürfe in Japan 1945 mahnten uns anscheinend leider immer noch vergeblich und ich habe in einem Buch gelesen, wie es dort Autor sogar anklingen ließ, die dortige Bombardierung sei notwendig gewesen. Welche Menschenverachtung könnte hinter solchen Aussagen stehen? Oder dass die damaligen Piloten sogar noch belobigt und der US-Präsident nicht wegen Verletzung der Menschenrechte abtreten musste und bestraft wurde. Perfide könnte sein, das unmittelbare gründliche Töten des Feindes einer KI zu überlassen, die ja kein Gewissen besitzt und die Programmierer und Bediener an Schreibtischen geheim sind. Es ist ja immer viel gründlicher, mit Drohnen nicht nur einen Unhold unschädlich zu machen, sondern seinen ganzen Hausstand, dann auch einschließlich seiner Kinder. Aber es gibt nur viele andere Gründe und erlaubte Untaten, mit denen wir Jesus erneut wieder ans Kreuz nageln, als habe er nicht genug für uns gerne getan. Es kann kein Friede sein, wenn Gelder für die Rettung von Migranten im Mittelmeer gestrichen wurden und Jesus uns folglich fragen wird: „Warum habt ihr mich im Mittelmeer ertrinken lassen“?! Christlich wäre es, unseren Politiker(innen), bildlich gesehen und sehr friedlich, hier mehr Feuer unter ihrem Hintern zu machen. Natürlich darf man nicht einfach der Ukraine alle ihre Waffen streichen. Probleme liegen immer in ihren Ursachen. Denn die Ursache andere Menschen zu töten (und töten zu müssen) liegt dort, warum dies auch Kain an seinem Bruder Abel tat. Es geht immer um Macht, zwischen einzelnen Menschen, oder zwischen Staaten. Deshalb regiert Gott nur mit Liebe und ohne Gewalt.