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Jerusalem: Erneut antichristliche Schmierereien an Benediktinerkloster

Das deutsche Benediktinerkloster Dormitio in Jerusalem ist zum wiederholten Mal mit antichristlichen Parolen beschmiert worden. Hinter der Tat werden jüdische Extremisten vermutet.
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Hetze, Schmierereien, sogar Brandanschläge – für die Mönche auf dem Zionsberg gehört dies inzwischen fast schon zum Alltag. Mehr als zehn Parolen wurden diesmal auf Wände und Türen geschmiert, darunter „Tod den Christen, den häretischen Feinden Israels““, „Christen zur Hölle“ und „Rache für die Israeliten“. Es handele sich dabei um einen Bereich des Klosters, der nicht von Polizeikameras überwacht werde, beklagt Pater Nikodemus Schnabel in einer Presseerklärung. Dabei hätten die israelischen Sicherheitsbehörden dies bereits im Sommer 2013 versprochen. Die jüngsten Schmierereien seien zudem unprofessionell überpinselt worden. Dadurch sei noch größerer Schaden an den Gebäuden entstanden.

Auch die angrenzenden Friedhöfe der Griechisch-Orthodoxen und der Armenischen Gemeinde wurden beschmiert. „Wir fordern die Sicherheitsbehörden auf, diese Straftat ernst zu nehmen und endlich für eine Verbesserung der Sicherheitssituation auf dem Zion zu sorgen“, so Schnabel.

Link: Presseerklärung des Klosters

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