Viele Stimmen, ein Glaube: Ein mehrsprachiger Fernsehgottesdienst aus Berlin-Kreuzberg zeigt gelebte Vielfalt in der Kirche – und Einheit im Glauben.
Der Direktor der Berliner Stadtmission, Christian Ceconi, sieht Gottesdienste als Chance, die christliche Gemeinschaft trotz aller Unterschiede zu erleben. Wo Gottes Geist dafür sorge, dass Menschen einander begegnen, sei jede Woche aufs Neue Pfingsten, sagte Ceconi am Sonntag im ZDF-Fernsehgottesdienst in der Willkommens-Gemeinde in Berlin-Kreuzberg. Der Glauben schenke Gemeinschaft und helfe anzukommen.
Die Mitglieder der Willkommens-Gemeinde der Berliner Stadtmission kommen aus mehr als zehn Staaten. Viele haben über das Sprachcafé der Stadtmission in die Gemeinde gefunden. Der Fernsehgottesdienst hatte das Motto «Ankommen».
Unterschiedliche Sprachen und Kultur
Ceconi sagte in seiner Predigt: «Pfingsten hat nicht nur damals in Jerusalem stattgefunden.» In der Berliner Willkommens-Gemeinde sorge Gottes Geist dafür, dass Menschen unterschiedlicher Sprache und Kultur einander begegneten. In den sonntäglichen Gottesdiensten werde erfahrbar: «Wir sind verschieden – und doch verbunden im Glauben.» Die Gemeinde besteht seit sieben Jahren. Gesungen wurde am Sonntag im Gottesdienst in verschiedenen Sprachen.
>>>> Zum Fernsehbeitrag (ZDF-Mediathek)
Die WillkommensGemeinde in der Berliner St.-Lukas-Kirche ist eine multikulturelle Kirchengemeinde, die Menschen aus aller Welt zusammenbringt. Gottesdienste werden auf Deutsch und Englisch gefeiert – ergänzt durch Übersetzungen in weitere Sprachen.
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