Eine arte-Dokumentation widmet sich dem Thema Lebenszufriedenheit und Glaube. Darin erzählt auch die christliche Designerin Eva Jung von ihrer persönlichen Beziehung zu Gott.
Von Lina Ellert
In der aktuellen Folge der Arte Doku-Reihe „Unhappy“ begibt sich die Journalistin Ronja von Rönne auf Sinnsuche. „Glaube und Glück“ lautet der Titel der Sendung. Zu Wort kommen unter anderem eine Psychologin, ein Philosoph und ein Religionsphilosoph, die die positiven und negativen Seiten des Glaubens aus verschiedenen Standpunkten beleuchten. Dazu besucht von Rönne sowohl einen Zen-Buddhisten, als auch eine bekennende Christin: Eva Jung, Designerin, Kreativdirektorin der Agentur gobasil und Vorstandsmitglied bei GODNEWS.
Die erklärte Atheistin von Rönne fragt Eva Jung in ihrem Büro, ob Gott ihr beispielsweise Resilienz schenke – etwas, was von Rönne sich mehr in ihrem Leben wünscht. „Gott ist kein Garant dafür, dass ich irgendwas tue und dann geht’s mir besser. Aber dadurch, dass ich ihn als vollumfänglich erlebe, […] schaffe ich es immer wieder mich aus einer schlechten Situation rauszuziehen“, antwortet Jung. Die Designerin teilt weitere persönliche Einblicke in ihren Glauben. Einer davon bildet den emotionalen Höhepunkt der Doku: „Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich heute noch hier säße, hätte ich nicht den Glauben gefunden.“
Eine sehr sehenswerte Doku, die sowohl wissenschaftliche Grundlagen, als auch individuelle Erfahrungen vereint, und den Horizont erweitert. Spannende Gespräche und gut strukturierte Kapitel regen zum Nachdenken an. Das alles wird sehr gut in Szene gesetzt – unterstützt durch malerische Bilder.
Die Folge ist auf Youtube und in der Arte Mediathek abrufbar.
