Die Zahl der Spender für ERF Medien sinkt. Dafür hat das Medienunternehmen seine Reichweite über Social Media im Vorjahr deutlich gesteigert.
ERF Medien hat im vergangenen Jahr rund 16,1 Millionen Euro aus Spenden und Nachlässen eingenommen. Wie das christliche Medienunternehmen am Montagabend in Wetzlar mitteilte, entspricht das nahezu dem Niveau des Vorjahres. Entgegen der Erwartung von einem Minus von 608.000 Euro sei ein Bilanzergebnis von 112.000 Euro erreicht worden.
39.840 Spenderinnen und Spender hätten Geld für die christliche Medienarbeit des ERF gegeben, im Jahr zuvor waren es noch 41.540. Die durchschnittliche Spendenhöhe pro Person sei von 330 auf 359 Euro gestiegen. Der geschäftsführende Vorstand Christian Kolb erläuterte zur ERF-Mitgliederversammlung am Montag: «Wer dem ERF treu geblieben ist, hat also mehr gegeben. Dies ist für uns Ausdruck einer tiefen Verbundenheit, die uns verpflichtet und ermutigt.»
Social-Media-Reichweite deutlich gesteigert
Laut des Jahresberichts des Trägervereins hat ERF Medien monatlich 3,3 Millionen Menschen über klassische Medienangebote erreicht, was in etwa dem Jahr zuvor entspricht. Die Zahl der Hörerinnen und Hörer des Radioprogramms ERF Plus sei um neun Prozent auf rund 820.000 monatlich gestiegen. Die Social-Media-Reichweite wuchs demnach auf monatlich 11,15 Millionen Menschen, was mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr gewesen seien.
ERF Medien wurde 1959 als Evangeliums-Rundfunk gegründet, ist als gemeinnützig anerkannt und hat rund 150 Beschäftigte.
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