Die TV-Serie „The Chosen“ bewegt Millionen Zuschauer weltweit. Kürzlich hat Jesus-Darsteller Jonathan Roumie Papst Leo XIV. getroffen – samt Filmvorführung im Vatikan.
Bessere Publicity hätten sich die Produzenten der Jesus-Serie „The Chosen“ nicht wünschen können: Ende Juni weilte die Filmcrew um Hauptdarsteller Jonathan Roumie und Regisseur Dallas Jenkins in Rom. Dort gab es eine Filmvorführung von Ausschnitten der fünften Staffel im Kino des Vatikans – und eine Audienz bei Papst Leo XIV. „Danke, Papst Leo, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns zu treffen und sich mit uns auszutauschen“, schrieb Roumie unter einem Selfie mit dem Pontifex, das er in seinem Instagram-Kanal veröffentlichte. Es sei ein „Segen“ gewesen, den Friedensgruß durch Papst Leo zu empfangen. Die Worte des Papstes hätten ihn bewegt und für seinen eigenen Dienst als Jesus-Darsteller ermutigt.
In einem Interview mit CNA verriet Roumie Details aus dem Gespräch mit dem Papst. So habe Leo XIV. ihm gesagt, dass er selbst „The Chosen“ noch nicht gesehen habe, einer seiner Brüder jedoch ein Fan der Serie sei. Daraufhin habe der Schauspieler gesagt, er habe einige DVDs mitgebracht, um das zu ändern. Roumie hatte schon Leos Vorgänger, den verstorbenen Papst Franziskus, bei zwei verschiedenen Gelegenheiten getroffen.
In Staffel fünf der Serie werden die Ereignisse der Karwoche in Jerusalem vor der Kreuzigung dargestellt. Roumie erklärte in einer Pressekonferenz, der Dreh des letzten Abendmahls am Set sei für ihn eine besonders intensive Erfahrung gewesen. Die Rolle des Jesus Christus zu spielen, habe seinen Glauben gestärkt, das Treffen mit Papst Leo XIV. sei eine „unermessliche Ehre“ gewesen.
„The Chosen“ ist die erste Serien-Verfilmung über das Wirken Jesu und darüber, wie sich das Leben der Menschen verändert, die ihm begegnen. Geplant sind sieben Staffeln. Die Serie wird über Crowdfunding finanziert. „The Chosen“ kann im Internet (The Chosen) oder über die „The Chosen“-App kostenfrei angesehen werden.
Quellen: Vatican News, EWTN Vatican, Tagespost, Jonathan Roumie (via Instagram), msn.com

Es gibt leider weltweit nicht nur zu wenig gute Nachrichten, denn diese sind oftmals fast keine Meldung wert wenn sie Widersprüche, Kampf und Leid nicht mit Gegengewichten versehen, mit denen wir die Welt etwas heiler machen könnten. Eigentlich wäre eine Börse guter Informationen notwendig, damit wir nicht immer schon fast suggestiv darauf hingewiesen werden, wie mies es auf Erden ist so unsere Welt stattdessen nur ein Haifischbecken. Da sind wir Superfrommen dann geneigt, daß Kind mit dem Bade gerne auszuschütten nach dem Motto, das Ende aller Tage stehe bereits vor der Tür. Aber alle Bibelfilme wollen uns doch erzählen, dass der Heilige Geist die Geschichte unserer Geschichten umschreibt.
Gute Bibelfilme sind die positiven Narrative, daß am Ende das Paradies steht, die Neue Welt Gottes und nicht das alltägliche politische und soziale Chaos. Die Botschaft Jesu ist so packend, weil sie so praktrisch ist und wenn es um Liebe geht, darf man sie auch leben. Sie ist das vollkommen praktische Gegenprogramm. Am Ende wird alles für alle gut, auch wenn dies schwer zu glauben ist. Gott ist kein Flickschuster, er klebt nicht alte Lappen über unser Leben, sondern der Wein kommt in neuen Schläuchen. Wenn uns in Bibelfilmen eine Jesusgestalt begegnet, die freundlich, zugewendet und achtsam ist, dann sehen wir in ihr doch das Lächeln und die Zärtlichkeit Gottes. Oder wir begreifen, daß das Reich Gottes schon in unserer Seele ankommt, wenn sich auch unsere Seele mehr als ein bunter Schmetterling entpuppt, statt eine Raupe. Dabei fängt alles vielleicht an einem regnerischen dunklen Tag mit einem Lächeln an, denn wer eine große Reise machen möchte, beginnt immer mit dem ersten Schritt.