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Evangelische Militärseelsorge: über 40 neue Stellen geplant

Bis 2035 will die evangelische Militärseelsorge ihren Pfarrdienst von 105 auf 147 Stellen erhöhen. Militärbischof Felmberg hat keine Sorge, die Stellen besetzen zu können. Die Militärseelsorge sei derzeit gefragt.

Die 42 zusätzlichen Stellen seien notwendig, um die seelsorgerliche Begleitung in einer wachsenden Bundeswehr mit vielen neuen Herausforderungen von derzeit 180.000 auf dann rund 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten leisten zu können, erklärte Militärbischof Bernhard Felmberg zum Auftakt der jährlichen Gesamtkonferenz der Evangelischen Militärseelsorge in Bonn.

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Bis zum Donnerstag beraten rund 90 Militärgeistliche, Männer wie Frauen, aus ganz Deutschland über die Zukunft und Herausforderungen ihrer Arbeit. Die Sorge, neue Pfarrstellen nicht besetzen zu können, habe er nicht, betonte Felmberg. Die Militärseelsorge sei trotz Rückgang der Pfarrerinnen und Pfarrer in der Kirche insgesamt derzeit sehr gefragt. „Wir haben keine Vakanzen und es gibt genug Bewerbungen auch für neue Stellen“, erklärte er.

Folge der Aufrüstung

„Die Zeit der Friedensdividende ist erst einmal vorbei“, betonte Bischof Felmberg. „So groß und verständlich die Sehnsucht nach Frieden ist, wir müssen uns den Realitäten stellen.“

Bei einer Konferenz unter Militärseelsorgern aus neun anderen Ländern betonte er: „Wir bereiten uns vor – aber wir beten um Frieden.“ Dabei traten auch Seelsorger aus Ländern auf, die nicht vornehmlich evangelisch sind. Die Militärseelsorge auch mit ihrer sehr guten ökumenischen Zusammenarbeit wolle hier den Diskurs in der Kirche wie der Gesellschaft unterstützen.

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Quelleepd

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