Wissenschaftler warnen in einer Studie vor irreversiblen Schäden durch den Klimawandel. Langfristig müsse der globale Temperaturanstieg auf etwa ein Grad Celsius begrenzt werden.
Die globale Erwärmung muss einer Studie zufolge unter zwei Grad Celsius bleiben, um Risiken von Kipppunkten im Klimawandel zu begrenzen. Bei einer Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad müsse die Temperatur so schnell wie möglich unter diese Schwelle gesenkt werden, erklärte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) unter Berufung auf die am Donnerstag veröffentlichte Analyse. Langfristig müsse der globale Temperaturanstieg sogar auf etwa ein Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau stabilisiert werden.
Ein Kipppunkt beschreibt den Angaben zufolge einen kritischen Schwellenwert, bei dessen Überschreiten ein bis dahin relativ stabiles Teilsystem der Erde kippen kann. Bereits eine vergleichsweise kleine Veränderung der Umweltfaktoren könne dann eine tiefgreifende, sich selbst verstärkende Änderung in diesem System auslösen. Diese könne zudem irreversibel sein.
Bis zu acht Kipppunkte
Zu den betroffenen Teilsystemen der Erde gehören unter anderem die tropischen Korallenriffe, der Amazonas-Regenwald, der Permafrostboden und die großen Eisschilde auf Grönland und in der Antarktis. Bis zu acht Kipppunkte könnten den Angaben zufolge bereits bei einer Erwärmung von weniger als zwei Grad Celsius erreicht werden. Besorgniserregend sei, dass selbst eine geringe Überschreitung des 1,5-Grad-Limits bis zu fünf Kipppunkte des Erdsystems auslösen könnte. Eine solche Erwärmung sei jedoch Ende der 2020er oder in den 2030er Jahren inzwischen nahezu unvermeidlich. Wenn es gelinge, das maximale Ausmaß der Erwärmung zu begrenzen und die Dauer des Überschreitens kurz zu halten, könnte ein Kippen noch vermieden werden.
Im Pariser Klimaabkommen von 2015 hatte sich die Staatengemeinschaft darauf verständigt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad und möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Wirklich interessant wie kontrovers man die Klima-Debatte führen kann. Von Hysterie und Weltuntergangsstimmung bis zu einem devoten Glauben an einen souveränen Gott, der alles in seiner Hand hält ist alles vertreten. Dabei verliert man gerne aus den Augen, dass wir in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes wenig zum Weltklima beitragen, weder positiv noch negativ. Wir schalten Kohlekraftwerke und Atommeiler ab, in China werden derzeit 60 neue Kohlekraftwerke gebaut. Indien, Russland und auch die USA scheinen mir auch nicht den deutschen Weg beschreiten zu wollen, manchmal erscheint es mir wir Deutschen sind die Einzigen auf der Welt die eine „Klimakatastrophe“ wahrnehmen. Dennoch führen wir die Debatte so als ob meine Solaranlage, ein E- Auto, oder der Verzicht auf eine Currywurst ein entscheidender Beitrag zur Rettung der Welt wäre. Sorry, aber da muss ich diejenigen die gerne ihre eigene Vernunft preisen an den gesunden Menschenverstand erinnern ! Sollen die Vordenker und Weltenlenker eine Lösung finden, wir Christen finden sicher dringlichere Betätigungsfelder, zumal die Welt tatsächlich den Bach runtergeht und dies nicht nur klimatisch.
Sie schreiben: „Manchmal erscheint es mir wir Deutschen sind die Einzigen auf der Welt die eine „Klimakatastrophe“ wahrnehmen“
Nein, das tun viele.
China baut tatsächlich zahlreiche neue Kohlekraftwerke. Sogar mehr als 60. Aber das ist nur eine Seite der Wahrheit. China hat 2025 mehr Wind- und Solaranlagen ans Netz gebracht als alle (!) anderen Länder weltweit zusammen (434 Gigawatt laut Singapore Times). Erneuerbare Energien machen inzwischen rund 60 Prozent der Kraftwerkkapazität in China aus.
Auch die USA fallen nicht pauschal unter „back to oil and gas“. In Kalifornien (viertgrößte Volkswirtschaft der Welt – vor Japan, Indien etc.) beispielsweise stammten schon 2023 rund 67 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. Im Jahr 2025 lieferten Solar- und Windenergie an fast allen Tagen im Jahr 100 Prozent der benötigten Energie (Guardian). Erdgas und Öl sind allerdings noch nicht völlig verschwunden, sondern dienen als Backup. Auch in Colorado, New York, Minnesota werden Erneuerbare massiv ausgebaut.
Indien. Installierte Kraftwerke: Kohle lag 2025 (nur noch) bei 50 Prozent (240 GW). Denn: Erneuerbare Energie boomt (2025: 226 GW). Bei der tatsächlichen Stromerzeugung sind die Zahlen der erneuerbaren Energie allerdings noch niedriger. Rund 21 Prozent im Jahr 2025. Wahrscheinlich rund 5 Prozent mehr in diesem Jahr. Tendenz: weiter steigend. Die Wachstumsraten bei Erneuerbaren sind enorm. Bis 2030 sollen rund 35 bis 40 Prozent der Stromerzeugung erneuerbar sein. Erneuerbare Energie dominiert den Neubau deutlich. Die indische Regierung fördert das massiv und arbeitet daran, dass erneuerbare Energien zum wichtigsten Stromlieferanten werden.
Klimawandel ist real, Maßnahmen sind nötig – und sinnvoll. Die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler (je nach Erhebung: 97 bis 99 Prozent) stimmt überein, dass es den menschengemachten Klimawandel gibt. Ein Bericht der US-National Academies of Sciences, Engineering and Medicine (2025) widerspricht der Trump‑Linie entschieden, bezeichnet den menschlichen Klimawandel als „beyond scientific dispute“. Dies wurde kurioserweise schon in den 70er-Jahren von Teams der großen Ölkonzerne bestätigt (z.B. Exxon), die kein Interesse daran hatten, das zu veröffentlichen. Aber die Realität dessen war ihnen spätestens seit damals klar. Eine wissenschaftliche Analyse (Harvard + Potsdam-Institut) zeigte, dass Exxon‑Forscher zwischen 1977 und 2003 präzise Klimaprojektionen entwickelten.
Und natürlich ist die Bewahrung der Schöpfung auch für Christen ein wichtiges Thema. Die Erde ist uns anvertraut. Es erscheint mir nicht sinnvoll, fatalistisch von einem in Kürze stattfindenden Weltenende auszugehen. Unsere Urenkel würden uns dafür verfluchen. Vielleicht schon unsere Enkel.
Das eigene große Gehirn BITTE BENUTZEN
Lieber EinFragender: Meine ehrliche aber nicht beweisbare Meinung und dass nachfolgend zitierter Satz geistige Unkenntnis ist (wobei hier aber auch selbstverständlich nicht strafbar): „Einer der Hauptmissionare (und Hauptverdiener) ist das Potsdam-Institut für Klima-Folgenforschung (PIK). Die haben mit ihrer Panikmache und pseudowissenschaftlichen Arbeit so viel Schaden angerichtet“! Vermutlich ist dies hier lediglich AfD-Sprech in Reinformat. Leider kann keiner sinnvollerweise nach der nächsten oder übernächsten Wahl auswandern. Er kommt stets in „Dummerlein-Welten“.
Eine unberechtigte Kritik auch gegen minimalste Katastrophenmöglichkeiten sogar bei den Pandemie-Impfungen, führte damals in Verlängerung unserer Stillen (lauten) Post dazu, dass eine der absurdesten Verschwörungstheorien die Pandemieimpfungen betroffen hatte, hier als der Absicht einer Bevölkerungsschrumpfung. Bösartiger, dass Angela Merkel und Politiker in Höhlen unter dem Bundestag Kinder zu Suchtmitteln verarbeiten.
Was nun noch an Verschwörungstheorien auch für den Klimawandel herbeigedacht wird, kann noch extrem spannend sein. Vielleicht dass unsere Sonne bald zur Supernova wird? Oder dass wir bei Außerirdischen bereits auf dem Speisezettel stehen? Immerhin hatten hier unser Donald Trump, (aber nicht als ein Ersterfinder), auch die große Weisheit, der Glaube an den Klimawandel sei nur religiös-sektiererisch. Dies war ja auch ein bester Grund, dass die Trump-Seilschaften gleich fast alle Wetterämter samt Personal abschafften. Adieu Amerika auch bei einer neuen Pandemie, denn Fachleute für Gesundheitsämter suchen wegen Arbeitslosigkeit schon lange andere Jobs. Der Super-Klimawandel ergibt Super-Fluchtbewegung.
Ich liebe sehr gern bewiesene Fakten. Aber die Zeugen Jehovas glauben definitiv an keinen Weltuntergang, da liegst du lieber EinFragender völlig falsch. Auf der Erde soll das neue Paradies sein und Jesus Alleinherrscher in Jerusalem. Der Glaube der Zeugen Jehovas ist jedenfalls naiv und sehr fundamentalistisch, aber zu deren Ehrenrettung darf man das einzig Gute vermerken, dass Gott nach deren Glaube an eine Zweite. Auferstehung noch eine zweite Chance jedem Menschen gibt, zum Leben dort auch im Jehova-Paradies. Jesus ist bleibt dabei nur ein Erzengel. Ich glaube an den Weltuntergang des Universums in einer Zahl von Zeit mit 20 Nullen nach dem Komma. Wir werden bereits früher in der zeitlosen Ewigkeit von Gottes Neuem Himmel und Neuer Erde angekommen sein. Dort werden wir auch die vollste Wahrheit erkennen. Da kann ich dann endlich auch die hiesige Quantenphysik verstehen. Oder warum auch Rechtsradikale von Gott sehr geliebt sind. Aber solches Wissen benötigt man nicht um zu erkennen, dass hier heute bereits das Klima verrückt spielt. Dann dafür gab es unser großes Gehirn, mein Fernseher, Tagesschau, und das Internet. Sowie Augen und Ohren. Unser Hirn liebevolles Geschenk an uns neuzeitliche Menschen und immerzu verbunden mit jener Bitte Gottes, hier das eigene Denken auch zu kultivieren. Das meine ich immer liebevoll, ich kann mich mit jedem Satz irren und man verzeihe mir, hier ein wenig – aus gutem Grund – zuzuspitzen. Sorry!!
Denkanstoß der Woche: Umkehr durch Klimawandel
Es gibt es KEINE POSITIVEN PROPHETEN unseres Unheils. Es sind nur hiesige real sichtbare Zeichen eines BÖSEN FIEBERS unserer guten Erde.
Diese schickt uns nicht der Himmel, er wirft kein Feuer auf den Erdboden, keine Überschwemmungen und Gott droht uns nie mit der Vernichtung.
Wir sind es als ErdenbürgerInnen, die Gottes schönes Wohnzimmer, diesen wunderbaren Planeten, leider vermüllt und haben verkommen lassen.
Denn unsere Klimaerwärmung wird jedoch Ende der 2020er oder der 2030er Jahre inzwischen leider nahezu unvermeidlich. Wenn es nicht gelingt, das maximale Ausmaß der Erd-Erwärmung zu begrenzen und die Dauer des Überschreitens kurz zu halten, könnten Kippa-Kipp-Punkte gerade noch vermeidbar werden. Im Pariser wurde vereinbart, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad und möglichst auf 1,5 Grad, im Vergleich zu der vorindustriellen Zeit, zu begrenzen. In den Absichten unserer Berliner Bundesregierung finden sich heute leider vermehrt Äußerungen, bei all jenen Klima-Bemühungen zu sparen: Vor dem Hintergrund vieler Weltprobleme, unserem fast heiligen Brutto-Sozialprodukt, der Dummheit eines Trumpismus, sowie dem Austritt der USA aus den obwaltenden Naturgesetzen. Des Volkes Schweigen lässt hier allerdings auch niemals das Gute erwarten. Es ist nicht mehr nur die oft sprachlose wahrgenommene Verdrängung, welches das unliebsame das Klimathema sehr unter alle Räder kommen lässt. Denn nach Wahlen ist immer vor neuen Wahlen. Leider denken Politiker realistisch ein Jahrzehnt im voraus: Eigene Wiederwahl ist altnativlos. Unsere Existenz auch als Menschheit auf der Erde ist nachhaltiger gefährdeter als je zuvor. Eine furchtbare Klimkatastrophe würde so zunächst gigantische Flüchtlingsströme in Gang setzen. Hier lebende Personen aus Politik, Kirche und allgemeiner Öffentlichkeit als Sündenböcke viel Hass und Häme um ihre Ohren fliegen. Die Suche nach Schuldigen, erodierende Gesellschaftssysteme und hermetisch verschlossene Grenzen bei Waffengewalt würden neue Brandbeschleuniger und radikale Parteien immer toxischer und ihre Spaltungsabsicht noch auf heißerer Flamme.
Naturgesetze haben keine falschen Meinungen. Denn Gott konfrontiert uns durch sie mit allen Folgen unseres Handelns, oder leidigem Nichtstun nur durch das einfache Gesetz von Ursache und Wirkung. Es ist wie dieses oft noch unnütze Rufen nach einem neuen Jona in dem heutigen Ninive unserer Erde: Für eine Umkehr nicht nur im Handeln, sondern hin auch zu Gott und wir sollen dringend unsere Hausaufgaben beim Himmel sofort abliefern. Es geht ums Überleben auf dieser Erde, um gute Werte und Normen und letztlich auch jenes Doppelgebot der Liebe, die den christlichen Glauben zusammenfasst, niemals nur um Meinung oder Alarmismus. Die Erde, unsere Natur und die Ausblendung jener Gefahren für alle Kreatur
schlägt uns das drohende Klimadesaster sonst schnell um unsere Ohren. Nicht Gott oder ein sehr böser Engel wollen diese Erde verwüsten. Unsere Apokalypse und Hölle auf Erden ist stets eigenproduziert. Mein Gebet ich wichtig, aber nur Gebet und Nichtstun macht nie wirklich Ernsthaftigkeit von Bemühungen glaubwürdig. Wunder geschehen bisweilen, aber eines der größten Wunder wäre unsere wirkliche Buße. Noch vor jenen 1970er Jahren wurden, von nicht ernstgenommenen Propheten, die Zwangsläufigkeit von Grenzen des Wirtschaftswachstums gepredigt. Derzeit ist mehr Brutto-Sozialglück sinnstiftender. Unser Bruttosozialprodukt ist niemals heilig und kein Fetisch. noch könnte Wohlstand erhalten werden, wenn die irdische Fieberkurve steigt und damit unser Wasserspiegel. Die heutige Sintflut schickt uns niemals ein liebender Gott, der möchte dass sich unser Glück vermehrt durch wirkliche Liebe. Verlorene Söhne und Töchter können immer umkehren, weil auf dem Weg zurück uns kein wirklich böser Rachegott abholt, aber der liebende Gott einfach entgegen läuft und sehr zärtlich umarmen wird. Am Ende sind Kriege geächtet, Atombomben vernichtet und damit alle Schwerter zu Pflugscharen gemacht. Es wird also vom Ende, her nach Vorhersage der Bibel, alles gut ausgehen: Also tun wir es auch. Ich kritisierte, versuche aber fair zu sein. Für Regierungen/ DEMOKRATEN zählt nie Theaterdonner, sondern vor allem unsere Solidarität
Ohje … die Missionare der Klimareligion. Einer der Hauptmissionare (und Hauptverdiener) ist das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die haben mit ihrer Panikmache und pseudowissenschaftlichen Arbeit so viel Schaden angerichtet, dass es eigentlich reicht. Sorry, aber ein Beispiel: Laut Weltklimarat gibt es keinen Hinweis auf Kipppunkte. Es gibt keinerlei seriöse Anhaltspunkte dafür. Nachzulesen im aktuellen Bericht.
Das Problem bei der Klimareligion ist die maßlose Übertreibung und der Versuch, mit Panikmache (z. B. Kipppunkte) Aufmerksamkeit zu erzielen. Dabei hat man erreicht, dass sich niemand mehr ernsthaft gegen den Klimawandel engagiert, denn es wurde in den letzten 20 Jahren so viel Unsinn erzählt, dass es viele nicht mehr glauben. Als Religion hat die Klimareligion zum Beispiel bei ihren vorhergesagten Weltuntergängen längst die Zeugen Jehovas überrundet – und wie man weiß, hatten beide beim Thema Weltuntergang Unrecht: die Klimareligion und die Zeugen Jehovas.
Ja, es gibt den Klimawandel und man muss etwas dagegen tun. Aber weil zu viele Untergangspropheten unterwegs waren und damit viel Geld verdient haben, glaubt keiner mehr daran … zumindest außerhalb von Deutschland. Das wirkt sich letztendlich fatal für das Klima aus, aber nicht nur das: Bei uns wird durch übertriebene Maßnahmen die Wirtschaft zugrunde gerichtet und damit unser Wohlstand, unsere Zukunft und der Friede im Land.
Man kann auch die Wirtschaft zugrunde richten, wenn man zu lange an Altem fest hält. Das scheint mir eher das Problem in Deutschland
@Chey,
Damit hast du völlig recht.
@EinFragender,
Mehr Realismus von Seiten des PIK wäre sicher besser. Der PIK neigt etwas zum Alarmismus.. Es gibt seriöse Berichte genug, und auch das Potsdamer Institut für Klimaforschung gehört dazu. Man muss sich informieren.
Was die Kipppunkte angeht, so ist es auch hier falsch zu behaupten, es gäbe keine seriösen Anhaltspunkte, denn die gibt es durchaus.
Zu viel Religion, zu wenig Realitätssinn ?
Was wiederum den Charakter Ihres Kommentars nicht ganz seriös erscheinen lässt, oder anders ausgedrückt :
Wem der Wohlstand wichtiger ist, der fällt auf falsche Propheten leichter herein.
Nicht dass Wohlstand unwichtig wäre, siehe z. B. das Elektroauto in Norwegen, dort geht beides, oder Windkraft in Dänemark, in Deutschland rudert man wieder zurück, vieles wurde verschlafen. Nun argumentieren Sie mit Untergangspropheten, ( erwähnen Sie ein paar Namen ), die “ damit viel Geld verdient haben“.
“ Bei uns wird durch übertriebene Maßnahmen die Wirtschaft zugrunde gerichtet und damit unser Wohlstand, unsere Zukunft und der Friede im Land. “
Siehe meine Argumente oben.
“ Klimareligion “ ?
Das ist DUMM. Es gibt keine seriöse “ Klimareligion „, keinen Weltuntergang, aber viele Klimakatastrophen, die in ihrer erschreckenden Realität so wirken, als ginge die Welt zugrunde.
Welche Arroganz von uns Menschen zu glauben, wir könnten die Klimaerwärmung verhindern. Ich glaube, dass Gott das schon sehr gut selber machen kann. Wir sollten unsere Umwelt in Ordnung halten und Gottes Schöpfung würdigen, aber eine Verhinderung eines Temperaturanstiegs ??
Gott hat Noah schon im alten Testament lt. 1. Mose 8,22 und 1..Mose 9, 12 + 13 versprochen, dass solange die Erde besteht, er sie schützen will.
Diese Panikmache dient nur Menschen, andere in ihrem Sinn zu manipulieren, weil, „wenn Angst das Leben bestimmt, ist man fremdbestimmt“ Zitat von Ulrike Schild ERF
Da wir diese mit verursachen, können wir diese auch beschränken.
Laut Bibel haben wir Verantwortung für die Schöpfung. Das meint nicht Ausbeutung.
Aber natürlich ist es leichter, auf die Lebensbedingungen zukünftiger Generationen zu pfeifen Aber ist das christlich?
Da fällt mir ein Satz eines französischen Philosophen ein: „Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder glaubt, genug davon zuhaben.“ Diese Lebensweisheit ist schon 400Jahre alt, aber noch brandaktuell.
Klimawandel ist Reaktion der Natur auf Versäumnisse
Lieber Dieter: Ich glaube, es ist gegenüber dem Himmel nicht ungebührlich und ohne Ehrfurcht, dort darum zu bitten: „Lieber Gott, werf doch bitte Verstand vom Himmel. Für alle Klimabekämpfungs-Gegner, für den lieben Donald in Amerika und alle die nur den richtigen Glauben darin erkennen, dass du nur für alles in unserer Welt Verantwortung trägst und nicht jene, die den Schlamassel unserer Klima-Vergiftung dumm leugnen. Aber natürlich ist es leichter, auf Lebensbedingungen zukünftiger Generationen zu pfeifen. Dies ist immer antichristlich. Chey hat hier recht. Ich glaube daran, dass letztlich alles CHRISTLICH ist, was mich in diesem Leben hier wirklich angeht. Spätestens bei der nächster richtiger Sintflut könnte dieser auch für alle existienziell werden. Klimawandel-Leugnung ist unsere Schuld und gegensätzlich dazu haben die Folgen des Asteroideneinschlages vor 9000 Jahren, mit richtigen 12-Meter-Sintflutwellen, global die Menschen weltweit für Gottes Strafe gehalten. Heute könnten unsere Versäumnisse für die uns nachfolgende Generationen sehr viel Hass erzeugen, die in 70 Jahren als Flüchtlinge vor geschlossenen Grenzen stehen, vom Klima gebraten und gesotten sind, uns die Pest an den Hals wünschen.
Lieber Herr Schwind: Lesen Sie bitte meinen Kommentar wenn sie möchten und bitte bringen Sie auch ernsthafte Argumente, auch theologische.
Lieber Herr Hehner,
Sie fordern „ernsthafte Argumente, auch theologische“. Gern.
Zunächst: Ja, wir Christen haben Verantwortung für die Schöpfung (1. Mose 2,15). Das ist unstrittig. Aber diese Verantwortung steht nicht über Gottes Verheißung – und sie ersetzt sie schon gar nicht.
In 1. Mose 8,22 spricht Gott nach der Sintflut eine einseitige, bedingungslose Zusage:
„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“
Und in 1. Mose 9,12–13 setzt Gott seinen Bogen in die Wolken – ausdrücklich als Bundeszeichen. Dieser Bund ist kein Kooperationsvertrag zwischen Gott und Mensch, sondern Gottes Selbstverpflichtung. Er bindet sich selbst. Nicht wir stabilisieren die Erde durch moralische Anstrengung – Gott erhält sie durch sein Wort.
Sie argumentieren stark mit Ursache und Wirkung, mit Naturgesetzen, mit moralischer Umkehr. Das ist Gesetz. Gesetz sagt: Wenn ihr nicht handelt, kommt das Gericht. Doch das Evangelium sagt: Gott hat sich bereits gebunden. Er ist der Erhalter der Schöpfung, nicht wir.
Wo die Klimadebatte religiöse Züge annimmt – mit Bußrhetorik, Endzeitbildern und moralischer Selbstrechtfertigung –, wird aus berechtigter Sorge schnell ein neues Heilsprogramm. Dann steht nicht mehr Christus im Zentrum, sondern der „richtige“ Lebensstil. Aber kein CO₂-Verzicht rettet die Welt. Christus rettet.
Das heißt nicht Gleichgültigkeit. Christen dürfen und sollen vernünftig handeln. Aber sie handeln aus Freiheit, nicht aus apokalyptischer Angst. Aus Vertrauen, nicht aus Panik. Aus Dankbarkeit, nicht aus Selbsterlösungsdruck.
Wenn wir anfangen zu sagen: „Unsere Apokalypse ist eigenproduziert“, verschieben wir theologisch Entscheidendes. Die Offenbarung Gottes spricht nicht davon, dass der Mensch das Weltende macht, sondern dass Gott der Herr der Geschichte bleibt. Selbst Gerichtshandeln Gottes dient am Ende seiner Verheißung.
Christlicher Glaube lebt nicht von Fieberkurven, sondern von Gottes Treue.
Darum ist der Hinweis von Herrn Schwind kein naiver Rückzug, sondern eine Erinnerung an das Fundament: Gottes Zusage steht vor unserem Tun. (!)
Verantwortung für die Schöpfung – ja.
Angstgetriebene Heilserwartung an politische Programme – nein.
Die Kirche hat einen Auftrag: Christus predigen.
Nicht die Welt retten, sondern von dem reden, der sie bereits in seinen Händen hält.
Wir produzieren es nun aber selbst. Das ist keine Theologie.