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Papst Leo über Exorzismus: „Heikel, aber notwendig“

Papst Leo XIV. hat den Präsidenten der Internationalen Vereinigung der Exorzisten zu einer Privataudienz empfangen. Welche Themen im Vatikan zur Sprache kamen, blieb zunächst offen – doch die Bedeutung des Amtes betonte der Papst deutlich.

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Wie das Webportal DOMRADIO unter Berufung auf die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) berichtet, hat Papst Leo XIV. den Präsidenten der Internationalen Vereinigung der Exorzisten, Karel Orlita, sowie dessen Stellvertreter Francesco Bamonte zu einer Privataudienz empfangen. Über den Inhalt des Gesprächs wurde nichts bekannt. Der Papst würdigte jedoch die Arbeit der Exorzisten als „heikel, aber notwendig“.

Die Internationale Vereinigung der Exorzisten existiert seit 1994 und wurde unter Papst Franziskus im Jahr 2014 vom Vatikan offiziell anerkannt. Heute gehören ihr rund 900 aktive Exorzisten weltweit an. Unter Exorzismus nach Katholischer Lehre wird die rituelle Vertreibung böser Mächte und Geister aus Menschen, anderen Lebewesen oder Gegenständen verstanden. Er darf in seiner feierlichen Form – dem „Großen Exorzismus“ – von Priestern mit bischöflicher Erlaubnis durchgeführt werden.

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Im frühen Christentum war der Glaube an Dämonen und die Notwendigkeit von Exorzismen weit verbreitet. Notwendigkeit und Berechtigung dazu leitete die Kirche direkt aus dem Neuen Testament ab. In der Katholischen Kirche ist die Praxis des Exorzismus im Großen Katechismus unter Absatz 1673 verankert. Darin heißt es unter anderem:

„Der Exorzismus dient dazu, Dämonen auszutreiben oder vom Einfluss von Dämonen zu befreien und zwar kraft der geistigen Autorität, die Jesus seiner Kirche anvertraut hat. Etwas ganz anderes sind Krankheiten, vor allem psychischer Art; solche zu behandeln ist Sache der ärztlichen Heilkunde.“

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3 Kommentare

    • Die Kirchen könnten sich ja auf die Dämonenaustreibung bei ihrem (Führungs)Personal konzentrieren. Schaut man sich die Missbrauchsskandale an, scheinen dich dort ja ganze Heerscharen rumzutreiben.

  1. Ist das Austreiben von Dämonen überhaupt ein christlicher Auftrag für heute? Jesus hat es getan, die Apostel haben es noch getan, aber in den Briefen lese ich nichts mehr davon. Wer von neuem geboren wurde und somit den Geist Gottes in sich hat, kann nicht gleichzeitig Dämonen-Geister in sich haben. Wenn ich sehe, wieviel „Brimborium“ manchmal bei Austreibungen unternommen wird (wenn der Dämon etwa stundenlang „beschworen“ wird), erinnert mich das eher an magische Rituale ohne wirkliche Autorität (à la Apg 19,13-16)…

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