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Ehepaar knackt Weltrekord: 621 Weihnachtsbäume auf 180 Quadratmetern

621 vollständig geschmückte Weihnachtsbäume in ihrem privaten Haus: Ein Ehepaar aus Niedersachsen hat den Weltrekord geknackt – nicht zum ersten Mal.

Ein Prüfer des Rekord-Instituts für Deutschland mit Sitz in Hamburg zählte am Donnerstag die Bäume des Ehepaars aus Rinteln, wie das Institut mitteilte. Mit einer Urkunde bescheinigte er Susanne und Thomas Jeromin, dass noch niemals auf der Welt so viele geschmückte Bäume an einem einzigen Ort aufgestellt waren.

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Zum wiederholten Mal übertrafen die Jeromins damit ihre eigene Bestmarke. Im vergangenen Jahr hatten sie 600 künstliche Weihnachtsbäume in ihren eigenen vier Wänden aufgebaut. Vor zwei Jahren waren es 555 Bäume, und vor vier Jahren 444. Insgesamt ist es schon ihr siebter Rekord.

Überall leuchten Sterne und Kugeln

In fast jedem Zimmer ihres 180 Quadratmeter großen Hauses leuchten Sterne und bunte Kugeln. Rechnerisch sind das knapp dreieinhalb (3,45) Bäume pro Quadratmeter. Bereits im Juni fangen der gelernte Koch und seine Frau mit dem Schmücken an.

Das Rekord-Institut in Hamburg sieht sich als deutsches Pendant zum internationalen Guinness-Buch der Rekorde aus London. Es sammelt und prüft Höchstleistungen aus dem deutschen Sprachraum.

Quelleepd

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8 Kommentare

  1. Dieser Aufwand und die Aussage von Jesus Christus in Matthäus 25, 45 „Was ihr an einem von meinen geringsten Brüdern zu tun versäumt habt, das habt ihr an mir versäumt“.

    • Ich finde das zwar auch Blödsinn mit den Weihnachtsbäumen, aber sehe das jetzt auch nicht gerade als christliche Aktion. Ist wohl eher Hobby.

      Und wenn man das so sieht, dann müsste man deinen Satz bei jedem Hobby u.ä. anwenden. Also kein Segelboot, keine Freizeitreisen, nichts sammeln und vieles mehr.

      Ich denke, bei aller Notwendigkeit, was Sinnvolles zu machen in dieser Welt, ein bisschen private Freude darf es dennoch geben.

      Und wenn es über 600 Weihnachtsbäume sind, damit man ins Rekordbuch kommt, dann ist es eben so.

  2. Wenn ich diese Geschichte lese, fehlen mir fast die Worte. Ich urteile nicht gerne negativ, deshalb halte ich lieber meinen Mund. Nur so viel: Welche gigantische Verschwendung, die Jesus überhaupt nichts zu tun hat!!

  3. In einem Dorf, in dessen Nähe ich aufgewachsen bin, hatten die Leute mal eine ähnlich verrückte Idee: Sie versuchten über mehrere Jahre hinweg, die Häuser in der Weihnachtszeit möglichst spektakulär zu illuminieren. Damals berichtete auch ein Privatsender regelmäßig darüber. Die anfängliche Euphorie verflog, als sich das Interesse der Öffentlichkeit gelegt hatte und die Dorfbewohner ihre jährlichen Stromrechnungen präsentiert bekamen. 😉
    So wohl auch hier: Wenn sich das Ehepaar ausschließlich über ihre Weihnachtsbäume definiert, dann wird dies bald vorbei sein.

    • sehe ich genauso, es gibt Leute, die sich über einen Fußballclub oder eine Band definieren, reisen ständig mit dem Club oder hinter der Band her und haben so immer was zu tun. Die Wohnung ist ein Mausoleum mit Fanartikeln, Fotos und bedruckter Bettwäsche oder Sofadecke ihrer Lieblinge.
      irgendwann geht ihnen hoffentlich auf. dass diese Fokussierung sinnlos und inhaltsleer ist. Sie kann niemals die Erfüllung geben, die ein Leben mit Jesus Christus gibt. beten wir für Erweckung.

    • Die Kernbotschaft ist wichtig, auch wenn der Rubel rollt

      Es darf ja jeder Weihnachtsbäume sammeln wie andere Briefmarken. Mal abgesehen davon, weil hohe Stromrechnungen nicht dem Klimaschutz dienen, ist ein solcher Rummel mit der Illuminierung eine Übertreibung jener Symbole, die mit Weihnachtsbaum und Krippe nicht zum Kern des Weihnachtsgeschehens rechnen, sondern eher nur einer Ausschmückung. Auch die Autoren der Erzählungen vom Kind in der Krippe, die riesige Engelheere sehen, sind theologische Ausschmückung und vielleicht nur die innere Begeisterung von etwas, was man durchaus auch als Präsenz von Gottes Geist ansehen darf. Aber die Hauptsache ist das kleine Baby, mit dem Gott uns mit unseren Gefühlen anspricht, denn da geht es nicht um die große Macht, die man von einem Messias erwartete, von dem man damals die Hoffnung hegte, er kehre mit eisernem Besen, er werfe die gottlosen Römer aus dem Land und er stelle wieder alte Ordnungen her. Aber Gottes Reich ist in uns, es ist die göttliche Seite unserer Seelen und etwas was wir uns nicht so einfach verfügbar machen können. Das Drumherum von Weihnachten dient vielleicht auch in einem sehr guten Sinne heute zudem notwendigen gesellschaftlichen Kitt, aber die Kernbotschaft unserem Heil. Ich will Weihnachtsrummel nicht verdammen und dass Weihnachtsmärkte schon vor dem Ewigkeitssonntag beginnen. Aber wir müssen vom Nebenschauplatz zum Zentrum zurück. Advents-Stress hat weniger mit guter Haltung zu tun, die Erwartung ausdrückt, sondern es geht um die Befriedigung Sozialer Marktwirtschaft: Der Rubel rollt. Da denke ich doch an Jesus, eben nicht als liebes Jesuslein, der im Tempel Händlertisch umwarf: Keine neue Unsitte, Religion als Geschäfte zu sehen..

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