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Möge die Macht mit dir sein!

Was hat die Filmsaga Star Wars mit Religion zu tun? Und was können Christen daraus lernen?
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Das pompöse Hollywoodwerk Star Wars startete vor 40 Jahren mit dem bahnbrechenden Kinostreifen „Krieg der Sterne“. Eine Gruppe von jungen Star Wars-Fans aus meiner alten Gemeinde veranstaltete aus diesem Anlass jüngst eine „Star Wars-Nacht“. Und ich wurde gefragt, ob ich teilnehmen möchte. Eigentlich hatte ich keine Lust, aber ich sagte trotzdem zu. Wenn’s mir zu langweilig wird, kann ich ja verschwinden, dachte ich mir. Außerdem interessierte mich, warum dieses bombastische Heldenepos über so viele Jahre derartig viele Leute fasziniert.

Ich bin kein Star Wars-Fan. Aber was ich darüber gelesen hatte, machte mich neugierig: Bei einer internationalen Großumfrage nach der Religionszugehörigkeit hatten immerhin 400.000 (!) Menschen angegeben, sie gehörten dem Jedi-Glauben an. Dabei gibt es so etwas gar nicht. Die Jedi, das sind Ritter, die auf der guten Seite der Macht agieren. Das immerhin. Im Zentrum der Star Wars-Saga steht die tragische Geschichte von Anakin Skywalker, der von der „guten Seite der Macht“ Schritt für Schritt auf die dunkle Seite wechselt – und dann zur Darth Vader-Figur wird: zum Monster, zum schwarzen Asthmatiker, zum Werkzeug des Bösen, zu einem, der gegen alles Gute kämpft – gegen das, was ihm einst selber lieb und teuer war.

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Der dunkle Pfad

Was bewegt einen Menschen, der Versuchung des Bösen zu erliegen, um schließlich eine mächtige Waffe der Finsternis zu werden? Der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, der Anakin Skywalker zum Kämpfer ausgebildet hatte, warnte ihn vor dem Schritt; ganz ähnlich wie es auch Jedi-Altmeister Yoda, der kleine weise grüne Gnom unnachahmlich ausgedrückt hatte: „Ein Jedi sich nicht leiten lassen darf von Hass und Furcht, denn das der dunkle Pfad zur Macht ist.“ Seit Anakins Mutter gewaltsam gestorben ist, schlummern Hass und Furcht in seinem Herzen. Als dann das Leben seiner Geliebten bedroht ist und Zweifel seine Seele quälen, gewinnen Hass und Furcht die Oberhand und verführen ihn schließlich, auf die dunkle Seite der Macht zu wechseln.

„Da ist noch was“

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Es geht in dieser Kinolegende, wenn man etwas tiefer blickt, um hochreligiöse Themen: um den alten Kampf zwischen Gut und Böse und um den Menschen, der dazwischen steht: angefochten, zweifelnd und versucht. Besonders junge Menschen mit einem religionslosen Hintergrund lieben dieses Filmwerk. Obwohl sie völlig ohne jeden Glauben aufgewachsen sind, haben sie eine leise Ahnung, dass „da noch was ist“. Aber sie haben keine Sprache, diese spirituelle Intuition zu benennen, da ihnen die religiöse Bildung fehlt. Bei Star Wars finden sie Worte, Bilder und Emotionen für diese geistliche Ahnung. Und der Star Wars-Segen „Möge die Macht mit dir sein!“ artikuliert eine Hoffnung: Es gibt jenseits unserer Vorstellungskraft jemanden, der irgendwie für uns ist und auf uns aufpasst.

Star Wars ist ein grandioser Anknüpfungspunkt. Großartig lässt sich damit verweisen auf die – wirklich – gute Seite der Macht: auf Jesus Christus, den Sohn Gottes. Er ist als Mensch gekommen, um die echte Finsternis zu besiegen. Wer ihm folgt, geht den Pfad zum Licht und kann Hass und Furcht überwinden. Jesus sagt von sich: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das Licht des Lebens haben.“ Die Wahrheit seiner Worte haben Millionen Menschen bis heute erlebt. Also: Möge die Macht mit dir sein!

Von Alexander Garth

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