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Daddy Yankee: „Ich kann mich nicht bekehren und dann schweigen“

Vor zwei Jahren beendete der international bekannte Rapper Daddy Yankee seine Karriere, um für Jesus zu leben. Jetzt hat er sein erstes christliches Album veröffentlicht.

Seine Hits „Gasolina“ und „Despacito“ wurden milliardenfach gestreamt, letzterer landete weltweit auf Platz eins der Charts. Im Dezember 2023 beendete Daddy Yankee überraschend seine Musikkarriere. „Ich schäme mich nicht zu sagen, dass Jesus in mir lebt und dass ich für ihn leben werde“, hatte er auf dem letzten Konzert seiner Abschiedstournee mitgeteilt. „Dieser Tag ist der wichtigste meines Lebens.“ Der Erfolg in der Musikbranche habe seine innere Leere nicht füllen können, seine Gaben und seine Reichweite wolle er nun für Jesus einsetzen.

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Nach zwei Jahren ist der Puerto-Ricaner nun wieder auf die Musikbühne zurückgekehrt – mit einem christlichen Album. Er wolle „Musik mit einer Botschaft machen“, sagte Daddy Yankee, der mit bürgerlichem Namen Ramón Luis Ayala Rodríguez heißt, im Interview (Englisch) mit dem US-amerikanischen Musikmagazin Billboard.

„Ich bin wie neu geboren“

Der Titel seines Albums „LAMENTO EN BAILE“ (deutsch: Trauer zum Tanz) ist angelehnt an Psalm 30,11: „Du hast meine Trauer in einen Tanz voller Freude verwandelt.“ Das teilte Ayala auf Instagram mit.

In den Liedern greift der Sänger biblische Themen und sein persönliches Glaubensleben auf: „Alle sind eingeladen ins Königreich“, singt er in TAN INVITAO‘ (deutsch: Ihr seid eingeladen). „Dieser Frieden, den Gott mir schenkt, nimmt mir die Einsamkeit. Ich laufe frei herum, ich spüre seine Freude und ich fühle mich besser, viel besser als gestern. Ich bin wie neu geboren“, heißt es in dem Lied TU AMOR ME CONVIENE (deutsch: Deine Liebe gefällt mir).

„Jeder, der glaubt, muss in die Welt hinausgehen und das Evangelium verkündigen“, sagte Ayala im Interview mit Billboard. Das gelte für alle, nicht nur für Pastoren. „Ich kann mich nicht einfach bekehren und dann schweigen.“ Er wolle nicht nur christliche Musik machen, sondern das Reich Gottes in die Popkultur integrieren.

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(Malin Georg)

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1 Kommentar

  1. Gott ist Liebe und auch unsere Aufgabe

    „Jeder, der glaubt, muss in die Welt hinausgehen und das Evangelium verkündigen“, sagte Ayala im Interview mit Billboard. Vollkommen richtig. Denn als Christinnen haben wir generell diesen Auftrag, wobei oft unser gesamtmenschlicher Eindruck auch eine sehr gute Bibel abgeben kann. Wenn wir als Menschen das Doppelgebot der Liebe nur ein klein wenig global praktizieren würden, wäre diese Welt das reinste Paradies. Wir leben immer in der Spannung, wie wir sind und wie wir eigentlich sein sollten. Dem dürfen wir uns ohne Stress und Überforderung annähernd, denn die Nachfolge eines liebevollen Jesus, der das Angesicht eines liebevolles himmlischen Vaters und Mutter ist, sollte eigentlich keine Angst und Furcht beinhalten. Sagt doch die Bibel, dass in der wahren Liebe keine Angst steckt. Wenn Gott (der auch Liebe ist) in allen Dingen ist und alle Dinge in Gott sind, dann begegne ich ihm täglich in seiner Schöpfung, in meinen Mitmenschen und auch den Mitgeschöpfen. So gestehe ich mir aber auch ein, dass wir alle unsere Mitmenschen nicht so wie Gott behandeln und erst recht nicht unsere Mitgeschöpfe. Wenn Letztere faktisch hier aber nur unsere Lebensmittel auf vier Beinen sind, oder ich nur unsere Streicheltiere wie Katze und Hund (zurecht) liebe, dann vergesse ich, wie sehr wir Gottes Schöpfungsauftrag sehr unernsthaft betreiben. Aber es ist ja noch Luft nach oben, wenn wir einst die Waffen zu Pflugscharen machen, die Kriege ächten und auch unsere Mitkreaturen mit Ehrfurcht bedenken; dann haben wir Gott noch besser verstanden. Schon unser Altes Testament sagt: „Du sollt dem Esel, der drischt, nicht das Maul verbinden“! Dieser winzige Planet im Universum ist immerhin Gottes schönstes Wohnzimmer und wir haben es gedankenlos durch den Klimawandel ramponiert. Da warten also auf uns als Jesusfreundinnen und -freunde noch recht viele Hausaufgaben

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