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Physiker Lesch: „Es gibt keine Alternative zu Optimismus und Gottvertrauen“

Der Astrophysiker und Fernsehmoderator Harald Lesch versteht es nicht, wenn Glaube und Naturwissenschaft gegeneinander ausgespielt werden. Seine existenziellen Fragen könne ihm nur der Glaube beantworten.

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Von Markus Kosian (PromisGlauben)

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen wir den Astrophysiker, Naturphilosophen und Fernsehmoderator Harald Lesch im Klostergarten des Instituts für Lehrerfortbildung in Gars am Inn zum PromisGlauben-Interview. Dabei wollten wir von ihm erfahren, wie er dazu kommt, zu sagen: „Es gibt keine Alternative zu Optimismus und Gottvertrauen.“

Der gelernte Astrophysiker verriet uns, dass er sich heute mehr in der Naturphilosophie als in der Naturwissenschaft zu Hause fühlt. Dazu betonte er unter anderem: „Naturwissenschaft steht heute sicherlich nicht unbedingt im Zentrum meines Lebens.“

Kein Gegeneinander von Glaube und Naturwissenschaft

Kein Verständnis hat er, wenn Glaube und Naturwissenschaft gegeneinander ausgespielt werden. Wenn dies geschehe, sei er immer „etwas sprachlos“, weil er einfach „die Differenz, die da aufgemacht wird“, nicht verstehen könne. Dabei sagte er unter anderem: „Wie viel von unserer unmittelbaren Lebenserfahrung ist denn wissenschaftlich durchdrungen?“

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Mit Blick auf den Philosophen Ludwig Wittgenstein gibt Harald Lesch zu bedenken: „Selbst wenn alle Fragen der Wissenschaft beantwortet wären, wäre nicht eine einzige existenzielle Frage meines Lebens betroffen.“ Da habe Wittgenstein recht, fügte Lesch an.

Was war vor dem Urknall?

Auf die Frage, was vor dem Urknall war, könne er vom Standpunkt der empirischen Wissenschaft aus nur sagen: „Keine Ahnung.“

Zu Bildern, die vor kurzem mit dem James-Webb-Weltraumteleskop aufgenommen wurden und auf denen, Galaxien und Sterne bei ihrer Entstehung kurz nach dem Urknall zu erkennen waren, schilderte der Astrophysiker, dass das Universum selbst eine Entwicklung durchlaufen hat. Dabei betont er: „Was wir sehen im Universum, ist ein kontinuierliches Werden. (…) Das ist so schöpferisch.“ Dies zu sehen, bringt ihn ins Staunen.

„Ohne den Menschen würde dem Universum Glaube, Hoffnung und Liebe fehlen.“

Der Mensch zeichnet sich für ihn im ganzen Universum durch eine Besonderheit aus, was er wie folgt darlegt: „Ohne den Menschen würde dem Universum Glaube, Hoffnung und Liebe fehlen.“

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Zu diesen Gedanken wurde er inspiriert, als er einmal in Sankt Michael in München eine Predigt hielt, zu der er das Hohe Lied der Liebe aus dem Neuen Testament (1. Korinther 13) auswählte.

Größte Zusage Gottes: „Fürchte dich nicht“

Im Zuge dessen nahm Harald Lesch im Interview mit uns auch Stellung zu seinem persönlichen Glauben. Er schilderte seinen personalen Zugang zu Gott, berichtete, wie er zum Glauben gekommen ist und was ihn im Leben trägt und wichtig ist. Lesch legte seinen vernunftbegründeten Zugang zu seinem Christ-Sein dar und hob hervor, dass für ihn der rote Faden des Evangeliums in Jesu Botschaft „Fürchte dich nicht“ besteht. Dies sei für ihn „die größte Zusage, die ich überhaupt bekommen kann“ und so fürchte er sich auch nicht. Weiter erklärte er, warum man Gott erfinden sollte, wenn es IHN nicht geben sollte.

Auf die Frage, warum Gott das Leid zulässt, nahm Lesch Bezug auf die Willensfreiheit des Menschen und die Gesetzesmäßigkeit, nach der die Welt funktioniert. Mit Blick auf die Leiderfahrungen, die Menschen durchleben müssen, berichtete er sehr berührend von einer persönlichen Leiderfahrung, im Zuge derer er Gottes Nähe erfuhr.


Markus Kosian ist Initiator des Projekts PromisGlauben, das über Statements von Promis den Dialog über den christlichen Glauben neu anregen und die öffentliche Relevanz des christlichen Glaubens darlegen möchte.


Anbei das Video zum PromisGlauben-Interview mit Harald Lesch über Glauben, Wissenschaft und sein Christ-Sein:

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12 Kommentare

  1. Danke, danke für dieses Glaubenszeugnis! Sie wissen wahrscheinlich gar nicht, lieber Herr Harald Lesch, wie viel Sie mir damit zurückgeben.

  2. Lesch denkt in die richtige Richtung, aber es fehlen noch ein paar Kurven. Thema Urknall: Es scheint wirklich Leute zu geben, die sich vorstellen können nach einem großen Bumm hat sich das alles so schön und toll und perfekt von selbst entwickelt, da braucht man wirklich einen großen Glauben. Wenn er Gott als denkendes, fühlendes, schöpferisches, beziehungsfähiges Wesen, wahrnimmt, alles andere wäre auch unlogisch, er muss ja diese Merkmale des Menschen mitbringen, sind wir doch geschaffen nach seinem Bild, liegt es auf der Hand die Begegnung mit ihm zu suchen. Hier hapert es bei vielen Leuten, der Aufforderung Jesu ihn zu suchen und anzuklopfen wollen sie nicht konsequent nachkommen und so verpassen nicht wenige die persönliche Begegnung mit dem Schöpfer ( Wiedergeburt). Man darf allerdings nicht unerwähnt lassen, dass Gott selbst diesen Hunger nach ihm hineinlegt und die „Konfrontation“ sucht, das nennt man „Vorherbestimmung “ !
    „Ohne ihn können wir nichts tun“ Hoffen wir, dass noch Viele dies erleben !

  3. Wir existieren weil wir geliebt sind

    „Ohne den Menschen würde dem Universum Glaube, Hoffnung und Liebe fehlen.“! Diese Aussage von Prof. Lesch finde ich völlig zutreffend. Ich würde diesen Satz nur ergänzen: „Und auch ohne Gott würde dem Universum sein Sinn, das Ziel und seine Zugewandtheit fehlen“! Es gibt nicht wenige Menschen, die mit dem Universum reden wie mit einem guten Freund. Nun ist das Universum nicht Gott, aber im Vergleich mit Gott – wenn ein Vergleich überhaupt angemessen ist – scheint auch das Universum möglicherweise zeitlos und räumlich unendlich zu sein. Dies würde auch deshalb logisch sein, weil ein unendlicher Gott, mit unendlichen Möglichkeiten, auch eine unendliche Wirklichkeit erschafft. Zumal wenn man nach neuester Denkungsart unterstellt, nicht der Urknall sei der Start von allem gewesen, sondern es gibt daher sogar ein Multiversum, also
    möglicherweise eine unendliche Anzahl von Universen – und/oder aber Vorgänge eines sich nach Urknall und Ausdehnung ständig wieder zusammenziehenden und wieder ausdehnenden Universums der ewigen Bewegung. Der Schöpfer als dem inneren und äußeren Beweger aller Dinge ist auch nach der Überzeugung von uns Christinnen und Christen in allen Dingen. Eine solche Gottesvorstellung ist weder völlig theistisch, noch ist sie völlig pantheistisch. Gott ist alles in allem. Aber er ist nicht physikalisch zu erklären. Wichtig aber ist mir: Er ist seinen Geschöpfen gegenüber zugewandt, wie ein Vater oder eine Mutter. Und in Jesus Christus wurde er ein richtiger Mensch. Wir sind ihm wichtig, obwohl er doch unendlich über uns steht in jeder Beziehung. Und damit kümmert er sich noch um meine banalen Probleme – eben väter- und mütterlich.

    Übrigens ist die intelligenteste Frage eines Vorschulkindes: Was machte Gott vor der Schöpfung (das war ja noch nichts da). Ich würde da antworten: Es gibt kein „vor der Schöpfung“, denn Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, also zeitlos und er war immer Schöpfer.

    Was lieber Joerg eine liberale Bibelsichtweise ist, erscheint mir rätselhaft. Man kann Gott nicht erklären mit einer liberalen und auch nicht mit einer konservativen Sichtweise. Er ist der er ist. Gott ist nicht erklärbar. Auch nicht warum nicht das Nichts ist sondern das Sein. Und auch was das Weltall und alle Dinge im Innersten zusammenhält, weis niemand mit perfekter Übersicht. Wir sehen die Wahrheit nur in einem dunklen Spiegel (sagte der Apostel Paulus schon vor 2000 Jahren).

    Es ist, lieber Joerg, gar nicht erforderlich – und auch nicht sinnvoll – Gott mit der Naturwissenschaft zu widerlegen. Genauso wie es Unsinn ist, die Naturwissenschaft mit Gott zu widerlegen. Natürlich ist die Erde nicht 6000 Jahre alt. Aber wer das aus der Bibel herausinterpretiert hat nicht verstanden, dass die Schöpfungsgeschichte sich selbst als nicht widerspruchsfreie Erzählung nicht anmaßt wissenschaftlich in unserem Sinne zu sein. Die Schöpfungsgeschichte auch nach Ansicht ihres Redakteurs ein antikes Glaubensbekenntnis und auch eine Art von Schöpfungshymnus, (also (Gotteslob). Was wir glauben ist auch nicht als Buch vom Himmel gefallen, wo Gott über den Wolken wohnt und Engel seinen Hofstaat bilden. Die Wahrheit der Bibel ist, neben anderen Literaturformen, das Jahrtausende alte Glaubensbekenntnis und die Glaubenserfahrungen von Menschen, die sie mit Gott gemacht haben. So einfach ist das und deshalb ist auch naheliegend, dass die Texte der Heiligen Schrift ausgelegt werden. Die Bibel selbst in einen Widerspruch mit unserem Weltbild des 22. Jahrhunderts zu bringen wäre schon großer Humbug. Es geht nicht um Wissenschaft, sondern um Gottesbeziehung sowie Liebe. Aber Liebe kann man als einen bioelektrischen Vorgang im Gehirn alleine betrachten (dann ist man eher bedauernswert), oder aber Liebe ist für uns das Prinzip des Lebens. Dann existiert alles und wir auch, weil das nicht nur sinnvoll ist, sondern weil wir geliebt sind. Das würde ich Urvertrauen nennen. Ich gehe in diesem unendlichen Universum nicht verloren. Ich darf sogar sehr geborgen sein. Allerdings muss ist dazu Vertrauen investieren.

    • Ich habe nicht geschrieben, dass Naturwissenschaft Gott widerlegt. Das kann sie nicht und das will sie auch gar nicht.

      Ich habe geschrieben, dass Naturwissenschaft Glaubensbestandteile widerlegt (und auch Beispiele genannt). Wenn sie das tut, dann waren diese Glaubensbestandteile schlicht falsch.

      Du fragst, was liberaler Glaube ist. Nun, ein Glaube, der z.B. die Bibel nicht wörtlich nimmt. Der offen für Veränderungen und Kritik ist, der sich weiter entwickeln kann.

      Es gibt Glaubende, deren Glauben so fixiert, so festgefahren ist, dass er völlig ins Wanken gerät, wenn ein kleiner Teil davon kritisiert, ja gar widerlegt wird. Das trifft auf so manchen Christ zu, der sich selbst bibeltreu (im Sinne von wörtlicher Auslegung) nennt. Und diese Gruppe sieht daher Naturwissenschaft als Angriff auf ihren Glauben. Dabei ist das Problem nicht die Naturwissenschaft sondern ihr fundamentalistischer Dogmatismus.

      • Gott kann man nicht erklären

        Ich habe vorher in epischer Breite geschrieben, wie ich Glaube sehe: In der Bibel z.B. als überlieferte Glaubenserfahrung. Liberaler Glaube ist nach deinem Verständnis, die Bibel nicht wörtlich zu nehmen. Aber in dieser Zuspitzung stimmt das nicht. Denn eine Zurückschau auf die Glaubenserfahrung vieler unterschiedlicher Menschen, mit ihrem jeweiligen Weltbild im Kopf und ihren eigenen speziellen Überzeugungen, kann nie eine wortwörtliche Wahrheit wiedergeben. Eine alte Lehrerin sagte mal dazu, dass es so viele Gottesbilder gibt, wie Menschen die glauben. Die Denkschubladen von liberal und nicht liberal sind mir da zu eng. In der Realität ist es aber eher so, dass kaum jemand ernsthaft alles in der Bibel wortwörtlich nimmt. Das würde dem Sinn vieler Texte auch enorm wiedersprechen, denn diese sind eher wie Predigten. Außerdem werden bildhafte Vorstellungen gebraucht. Auch der Prediger kann nicht wirklich trennen zwischen dem Wort Gottes, seinen festen Überzeugungen, und möglichen Irrtümern oder Vorurteilen. Gott selbst kann man nie begreifen, sonst wäre er nicht Gott. Aber das alles schreibe ich hier im Netz wirklich schon seit ewigen Zeiten. Fundamentalistischer Dogmatismus schafft so viele Widersprüche, mit denen eigentlich kaum jemand leben kann. Ich habe nun ein wenig unbedacht formuliert, dass manche meinen, Naturwissenschaft wiederlege Gott. Das kann sie genauso wenig wie das Gegenteil. Allerdings kann der Atheist genauso wenig die Frage beantworten wie der Gläubige, warum nicht das Nichts ist, sondern das Sein. Der Christ/die Christin machen persönliche Glaubenserfahrungen, sie begegnen bisweilen in ihrer Seele Gott. Das kann man nicht beweisen, da es beim Glauben nicht um Gegenstände geht wie Tisch, Stuhl oder Treppe. Es geht eher um den eigentlichen Sinn und das Ziel von allem. Antworten auf letzteres sind immer vorläufig und in Annäherungen möglich. Gelehrte haben Gott einmal beschrieben als jemand, der einen Stein so schwer machen kann, dass er ihn selbst nicht mehr aufheben kann. Die Aussage beweist hier nur, dass wir schnell an Grenzen kommen. Daher ist es m.E. für Christen viel wichtiger mit ihrer Lebenspraxis zu wuchern als mit einer in hohem Maße dogmatisch begründeten Lehre.

        • Du hast mit Deiner Kritik an der Unmöglichkeit des Wörtlich-nehmens natürlich recht.

          Bezeichnen wir diese Gruppe besser als: Die von sich selbst behaupten, die Bibel wörtlich zu nehmen.

          Beim Rest sind wir beide einer Meinung. Allerdings sind wir beide ja auch gläubige Menschen. Ein Atheist wird sich die Frage nach dem Warum vielleicht gar nicht stellen.

          Das Gott-Stein-Beispiel ist allerdings eines, dass die Existenz Gottes widerlegen soll (entweder er kann den Stein nicht schaffen, den er selbst nicht heben kann, dann ist er nicht allmächtig oder er kann ihn anschließend nicht heben, dann ist er ebenfalls nicht allmächtig, also kann es keinen allmächtigen Gott geben). Es zeigt aber nur die Begrenztheit menschlichen Denkens.

          • “ Bezeichnen wir diese Gruppe besser als: Die von sich selbst behaupten, die Bibel wörtlich zu nehmen.“
            Immer wieder kommen von Dir Sätze, die mich an die Aussagen der Pharisäer erinnern, die Jesus kritisierte, und Heuchelei nannte. Es ging ihm auch darum, zu zeigen, wie wir nicht beten sollen: Gott, ich danke Dir, dass Du mich nicht wie die oder den oder einen anderen gemacht hast, wie der Zöllner in der Parabel.. Dabei geht es nicht darum, dass dem armen Zöllner Unrecht wiederfährt , denn er konnte nicht anders, er tat ja nur , was er konnte . das tun wir aber irgendwie alle , wir tun , was wir können, b..z.w. was uns möglich scheint.
            Du drückst Dich aus, wie ein Pharisäer, willst Du also unter Christen sein, versuche sie nicht mit Deinem Masstab zu messen.

            „. Allerdings sind wir beide ja auch gläubige Menschen.“ Siehe oben.
            Du bist ein Heuchler, heißt, Du glaubst ein besserer Mensch als jene zu sein.

            Ich behaupte auch, Du erkennst es imemr wieder, aber imer wieder suchst nahc neuen beweisen “ Deiner Unschuld“. Die Wahrehit über sich selbst ist nicht immer das, was wir uns wünschen.

            Der Stein wird auch deshalb Stein des Anstoßes genannt.

  4. Warum müssen wir immer Alles hinterfragen?
    Für mich liegt die Antwort in Gott, lass Dich von ihm beschenken indem Du Dich ihm öffnest. Für mich waren alle Zweifel verschwunden, als Jesus in mein Leben trat und ich durch ihn den Vater erkannte.
    Damit hatte ich auch den Schlüssel zu meinem Taufspruch „Fürchte dich nicht…..“.

    • > Warum müssen wir immer Alles hinterfragen?

      Weil uns Gott die Neugier und den Forscherdrang geschenkt hat.

      Was ist an Hinterfragen falsch? Es wird doch sogar in der christlichen Bibel ausdrücklich gefordert.

      • Wir dürfen alles hinterfragen

        Wir dürfen – oder wir müssen sogar – alles hinterfragen. Aber nicht unbedingt um im Voraus schon jede mögliche Antwort zu verweigern. Bildlich gesprochen sitzen wir im „Theater des Lebens“. Auf der Bühne findet alles statt, was wir jeden Tag persönlich und weltweit sehen. Oder wie uns die Natur auf diesem schönen Planeten begegnet sowie das unendliche Universum. Zugleich müssen wir dabei etwas abstrahieren, denn wir sind auch diejenigen auf der Bühne, jede und jeder mit den unterschiedlichsten Rollen, eingewoben in die unendliche Geschichte des Lebens. Welcher Regisseur hat es geschrieben und mit welcher Aussage ? Wozu bin ich hier ? Wo komme ich her und wo gehe ich hin ? Eine solche Denkungsart von Neugier ist nicht destruktiv, denn sie wurde uns geschenkt mit einem sehr großen Gehirn. Für mich als Christ gilt es Gott zu finden, den man nicht festhalten oder besitzen kann, aber vertrauensvoll anvertrauen.darf.

        • > Aber nicht unbedingt um im Voraus schon jede mögliche Antwort zu verweigern.

          Wer aber kann das? Währest Du auch so offen, wenn es z.B. um Dein Christsein geht? Währest du wirklich bereit, dass auch in Frage zu stellen bei manchen Fragen?

  5. Ich finde das immer merkwürdig. Irgendwie schwingt da mit, dass Naturwissenschaft mit Glaube ein Problem hätte. Und nun die Erkenntnis: Nein, hat sie nicht. Wie überraschend. Für die Naturwissenschaft ist der Glaube schlicht unerheblich.

    Andersrum sieht es schon anders aus, nämlich wenn die Naturwissenschaft Glaubensbestandteile widerlegt. Der Klassiker war sicherlich, dass sich angeblich die Sonne um die Erde dreht. Oder die Himmelskuppel um die Erdscheibe. Oder dass die Erde eben erst gute 6000 Jahre alt sein soll. Oder was sich der Kreationismus so alles ausdenkt. Das alles hielt der Naturwissenschaft nicht stand, wurde aber lange gegen diese verteidigt.

    Das alles wird für Herrn Lesch völlig irrelevant sein, aber ich vermute, er hat wohl auch eine eher liberale Bibelsichtweise.

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