Joachim Gauck sieht Defizite beim Kampf gegen Antisemitismus aus dem arabischen Raum – und der politischen Linken.
Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck fordert mehr Beschäftigung mit dem importierten Antisemitismus und von der politisch linken Seite. »Wir haben seit Jahrzehnten eingeübte Abwehrreflexe gegenüber Rechts – das ist gut«, sagte Gauck dem »Tagesspiegel« (Samstag): »Was lange vernachlässigt wurde, ist die Beschäftigung mit Antisemitismus etwa aus dem arabischen Raum, wo es völlig normal sein kann, mit antisemitischen Vorstellungen aufzuwachsen.«
Manche hätten auch Probleme, über linken Antisemitismus in Deutschland zu sprechen. »Egal wo Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit herrühren: Wir brauchen mehr Entschlossenheit beim Schutz der Menschenwürde«, forderte Gauck.
Angesichts der steigenden Zahl antisemitischer Vorfälle im Land forderte Gauck mehr »Wachheit«. Das Grundgesetz verbiete »weder Dummheit noch Niedertracht«. Negative Haltungen würden nicht einfach verschwinden, »egal ob sie bodenständig sächsisch oder thüringisch oder arabisch oder türkisch sind. […] Wir müssen uns mit denen auseinandersetzen, die Hass zu einem Teil ihres Lebens gemacht haben«, sagte der frühere evangelische Pfarrer. Das gelte für alle Bürger, nicht nur für Institutionen: »Wir sind ein Bürgerstaat, nicht nur ein Institutionenstaat.

Wenn Herr Gauck sagt, dass man ‚auch‘ da hin schauen muss, kann ich ihm nur zustimmen.
Wenn andere in Diskussionen dann daraus machen: Man muss ’nur‘ da hin schauen, dann wird es dem Problem nicht nur nicht gerecht sondern ist ein Teil des Antisemitismus.
Wobei es zwischen linken und rechten Antisemitismus einen wichtigen Unterschied macht: Teile der linken Gruppen thematisieren den lagereigenen Antisemitismus seit vielen Jahren deutlich. Das ist bei rechten Gruppen eher die absolute Ausnahme.
Judenhass scheint in der DNA des Islams verankert zu sein, die Muslime können es nicht ertragen, dass im Nahen Osten ein Fleckchen Erde den Juden zugedacht wurde, ein Blick auf die Landkarte verdeutlicht diesen Irrsinn !
Jetzt haben wir uns in Deutschland eine muslimische Kommunity geschaffen und die wächst nicht nur durch natürliche Reproduktion. Verbunden damit einen auch gewaltbereiten Antisemitismus und viele weitere Probleme auf die ich hier nicht eingehen will.
Da kann man nur die Notbremse ziehen und zumindest einen weiteren Zuzug unterbinden. Der Islam war von Beginn an eine militante Bewegung gewesen und es sieht nicht so aus als ob sich dies in absehbarer Zeit ändern wird. Also Vorsicht ist angebracht !
Die Verbrüderung zwischen Islamisten und Linken ist allerdings schon bemerkenswert und kann ich nur auf Verblendung und Denkfaulheit zurückführen. In England und Frankreich ist der Judenhass soweit fortgeschritten, dass immer mehr Juden nach Israel auswandern, was die Muslime eigentlich stutzig machen sollte. Auf der anderen Seite erfüllt sich die Schrift, das Volk Israel kehrt heim !
Herr Hehner,
Altbundespräsident Gauck thematisiert zurecht den wachsenden Antisemitismus/Hass auf Juden in Deutschland durch Links und durch arabische Migranten.
Wieso werfen Sie Israels Politik hier mit ein? Soll das heißen, die Juden hier im Land wären selbst schuld an dem wachsenden Judenhass in Deutschland oder wie soll Ihr Kommentar verstanden werden?
Das ist so typisch: Wird von Linken und antisemitsch geprägten arabischen Migranten in Deutschland gesprochen, kommt plötzlich wieder irgendjemand daher „Ja, aber Israel hat…Israels Politik…“
Was soll das?
Wir haben ein Problem in Deutschland mit Antisemitismus, der stark durch Links und arabische Migranten geprägt ist. Darum geht es.
Das Problem benennen auch Juden in Deutschland. Antisemitismus hat viele Gesichter!
Genau hinsehen auch im Nahen Osten
Manche hätten auch Probleme, über linken Antisemitismus in Deutschland zu sprechen. »Egal wo Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit herrühren: Wir brauchen mehr Entschlossenheit beim Schutz der Menschenwürde«, forderte Gauck. Was er sagt ist ohne Einschränkungen richtig. Aber da kann nur eine Nichtgegenaufrechnung auch richtig sein bei Kriegsverbrechen der Hamas und jener der israelischen Armee. Da muss von jedem schon genau hingesehen werden, wer was und wie sagt. Sicherlich muss da auch die Kausalität von Ereignissen berücksichtigt werden, dass nämlich mit dem Überfall der Hamas der jetzt hoffentlich aufhörende Krieg im Nahen Osten begann. Dabei hat das Problem mit und in Israel noch eine andere Seite, die aber diese Seite demokratisch ins Reine bringen muss. Einerseits ist es immer schwierig, mindestens 30 Parteien in der Knesset zu haben und dann gibt es immer rechtsradikale und fundamentalistische Parteien am rechten Rand, ohne die dort offensichtlich nur sehr schwierig eine Regierung gebildet werden kann. Aber dies muss innenpolitisch und ggfls. durch Verfassungsänderung geschehen und da bin ich sehr ungläubig dass es geschieht. Das andere ist die völlige Verweigerung der jetzigen Regierung bei einer Zweistaatenlösung. Aber ohne dieses auch im Rahmen einer sehr schwierigen Versöhnung mit den Palästinenser wird nichts mehr werden als nur ein Waffenstillstand. Aber dies kann nicht wirklich jemand wünschen. Schlussbemerkung: Der nach hier importierte Hass, von Kindesbeinen Menschen anerzogen, kann nicht an einem Tag enden, es ist nur in vielleicht einer Generation möglich und da muss man sich politisch gesellschaftlich bei uns auf den Weg machen.