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BR24, tz münchen

„Wunderheilerin“ betrügt Frau um 200.000 Euro

Nachdem sie ein Opfer um 200.000 Euro betrogen hat, warnt die bayerische Polizei vor der angeblichen Schamanin „Amela“. Die 45-Jährige befindet sich derzeit auf der Flucht.

Die Polizei in Bayern warnt vor angeblichen Wunderheilern. Die 45-jährige „Amela“, mit richtigem Namen Marianna M., betrog ein Opfer um 200.000 Euro, berichtet der Bayerische Rundfunk. Wie gehen die Betrüger vor?

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Flüche, Chakren, Auren – und hohe Kosten

Auf Esoterikmessen würden zunächst Opfer gesucht, die einen leichtgläubigen oder esoterisch interessierten Eindruck machten, heißt es. Bewusst wenden die „Wunderheiler“ sich an Menschen in schwierigen Lebensphasen, etwa Trennung oder Krankheit. Durch gezielte Manipulation werde Vertrauen zu den Opfern aufgebaut: „Die angeblichen Heilerinnen loben zunächst eine positive Aura, lenken aber dann das Gespräch auf mögliche Probleme“, berichtet der Bayerische Rundfunk. Oft gehe es um Flüche und blockierte „Chakren“. Schließlich würden sich die Geldbeträge für die „Behandlungen“ immer weiter steigern.

Eine Frau aus Österreich wurde von Marianna M. zuvor sogar um 730.000 Euro betrogen. Die „Wunderheilerin“ sagte ihr, so könne sie ein Familienmitglied vor dem Tod bewahren. Am Wohnort der mutmaßlichen Betrügerin habe die Polizei Bargeld, Schmuck und Gold im Wert von rund zehn Millionen Euro sichergestellt. Gegen Marianna M. liegt ein Haftbefehl vor – sie werde europaweit gesucht, berichtet die tz München.

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2 Kommentare

  1. „Es ist so bequem unmündig zu sein.“
    Immanuel Kant

    „Die Wilden fressen einander, die Zahmen betrügen einander.“
    Arthur Schopenhauer

    • Es gibt über Betrügerinnen gute Warn-Informationen

      Nachdem sie ein Opfer um 200.000 Euro betrogen hat, warnt die bayerische Polizei vor der angeblichen Schamanin „Amela“. Die 45-Jährige befindet sich derzeit auf der Flucht. Claus F. Dieterle: Es ist wirklich bequem unmündig zu sein und dann hier nie vor oft klugen Betrügern sicher.
      Dass nach Schopenhauer die Wilden einander fressen und die Zahmen einander betrügen, ist gleichem bösen Geist geschuldet, der gerne weht
      Aber leider gibt es trotz vielfältiger Bemühungen vor solchen Betrügern zu warnen, vor allem wenn es um Geld geht, wenn so mancher sich diese Infos nicht zu Gemüte führt. Genauso erscheinen mir manche Politiker(innen) immer ein wenig unehrlich,wenn sie zum Thema Rechtsradikalismus falsch reumütig behaupten, die Politik informierte unzureichend. Man kann sich heute dumm und dösig sehen an Politiksendungen, wo jede fast tägliche politische Katastrophe, oder sehr viele Kernthemen, sehr eingehend in den Talksendungen durchgekaut werden. Wer über das Internet verfügt, kann im Deutschen Bundestag täglich die Ausschusssitzungen und die Plenartagungen sich zu Gemüte führen. Da muss dann aber auch ein Grundinteresse bestehen, auch über Betrügereien in speziellen Sparten sich zu informieren. Unser Internet verfügt über eine Unzahl von Infos über fast alles und jedes. Ein wenig scheint auch das Interesse an wichtigen und notwendigen Informationen eine Bildungsfrage zu sein, womit ich mich nicht für klug dünken möchte. Aber es gehört schon eine gehörige Portion Dreistigkeit (und auch Dummheit) dazu, man würde fast niemals erwischt, eine Summe von 200.000,- Euro zu ergaunern. Oder wie ein Mensch so leichtgläubig sein kann, hierauf reinzufallen. Vor vielen Jahren kaufte meine Nachbarin ein Tischlein für viel Geld, was auf jede Frage schriftlich antwortete und sie erhoffte sich den Lottogewinn damit zu sichern. Zuhause allerdings war das Tischleindeckdich völlig tot. Was mich wunderte, dass sie dies alles jedem erzählte. Ich hätte mich dafür sehr geschämt.
      Leider gibt es den Spruch, der Ironie vollständig aufspießt: Gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter völlig vergeblich. Oder war es Krankheit ? Immerhin war meine Nachbarin noch mittelalterlich jung, niemals dement und durchschnittlich gebildet, aber hier völlig wirklichkeitsblind. Auch die Täterinnen haben mit den Opfern gemeinsam, dass man beidseitig (sogar manchmal gierig), dabei sich den Griff ins Schlaraffenland erhofft.

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