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Samaritan’s Purse: Langjährige Direktorin gestorben

Irmhild Bärend ist am Mittwoch mit 83 Jahren gestorben. Sie gilt als die deutsche Mutter von „Weihnachten im Schuhkarton“.

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Die langjährige geschäftsführende Direktorin von Samaritan’s Purse, Irmhild Bärend, ist am Mittwoch, 24. August, im Alter von 83 Jahren gestorben. Sie hatte 1996 die Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ in den deutschsprachigen Raum gebracht, wie die christliche Hilfsorganisation Samaritan’s Purse mitteilte.

Bärend studierte Germanistik und Philosophie. Sie übernahm 1974 die Verantwortung für die christliche Zeitschrift „Entscheidung“, die von der Billy Graham Evangelistic Association herausgegeben wurde. Auf einer USA-Reise 1993 lernte sie die Aktion „Operation Christmas Child“ kennen.

Unter dem Namen „Weihnachten im Schuhkarton“ war das Projekt erst als Leseraktion für die Zeitschrift gedacht. Inzwischen findet es in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Seit Beginn wurden nach eigenen Angaben über neun Millionen Geschenkkartons für bedürftige Kinder in die ganze Welt geschickt.

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Nach einem Unfall im Jahr 2004 war Bärend vom Hals an gelähmt und saß im Rollstuhl. Sie arbeitete trotzdem weiter. Erst im Redaktionsteam der „Entscheidung“ und im Vorstand, später im Aufsichtsrat von Samaritan’s Purse. „Mit ihr verlieren wir die deutsche Mutter von ‚Weihnachten im Schuhkarton‘. Ihr Herz schlug für Jesus und seine Menschen und für nichts sonst“, sagt Sylke Busenbender, Vorstand von Samaritan’s Purse im deutschsprachigen Raum. „Ihr Rollstuhl war kein Hindernis, Menschen in die Nachfolge Jesu zu rufen.“

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