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Schweizer sagen Ja zur „Ehe für alle“

In einer Volksabstimmung sprach sich eine deutliche Mehrheit für gleichgeschlechtliche Ehen aus. Das bringt auch Änderungen beim Adoptionsrecht mit sich.

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Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Stimmberechtigten haben am Sonntag Ja zur „Ehe für alle“ gesagt. Die Schweiz definiert die Ehe um, indem sie künftig auch zwischen zwei Frauen bzw. zwei Männern möglich ist. Gleichgeschlechtliche Paare dürfen sich auf dem Zivilstandesamt trauen lassen und Kinder adoptieren. Lesbische Paare haben in Zukunft die Möglichkeit, eine künstliche Befruchtung in Anspruch zu nehmen.

Die Schweiz ist eines der letzten Länder in Europa, welches es schwulen und lesbischen Paaren erlaubt zu heiraten. Kritik an der Entscheidung kam vonseiten der Schweizerischen Evangelischen Allianz. „Die Wünsche der Erwachsenen haben über die Rechte der Kinder gesiegt“, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Allianz sieht durch die Ausweitung der Adoption und der Samenspende das Wohl der betroffenen Kinder gefährdet. Sie möchte sich in Zukunft dafür einsetzen, dass Kirchen weiterhin Trauungen für gleichgeschlechtliche Paare verweigern können, ohne dass es strafrechtliche Konsequenzen hat.

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11 KOMMENTARE

    • Tatsächlich? Inwiefern? Mal abgesehen davon, dass ich beim Wort „Nation“ fremdele (gerade bei einem so heterogenen Staat wie der Schweiz!): Ist es nicht etwas kleingläubig, dass ein Land zugrunde geht, weil rund 7 Prozent der Ehen (so die Zahlen in Deutschland) gleichgeschlechtlich geschlossen werden? Wird die Ehe zwischen Mann und Frau dadurch bedroht? Das ist mir nicht ersichtlich.

      • Homosexualität ist und bleibt eine Sünde und ein Greuel für Gott. Sodom und Gomorra wurden unter anderem deswegen von Gott gerichtet und in Schutt und Asche gelegt! Sünde wird Gottes Gericht hervorrufen. Sie werden vllt. Lachen und sich Fragen, wo Gottes Gericht den sei? Es wird kommen, aber Gott gibt jetzt noch Gnadenzeit, jedem Menschen sich von seiner Sünde abzuwenden! Eine Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren ist Rebellion gegen Gott und wird niemals seinen Segen hervorrufen! Was der Mensch sät, das wird er auch ernten!
        Interessant ist auch das Buch von Joseph Daniel Unwin: „Sex and Culture“ wo er den Niedergang von Kulturen und ihrer Sexualmoral untersuchte!

        • Es geht dir gut, wenn du über dich selbst bestimmst, frei bist, entscheiden und auswählen kannst. Und lausig, wenn ein „Fremder“ über dich bestimmt. Das kann ein anderer Mensch sein oder ein „anderer Gedanke“, einer, der deinem Innersten widerstrebt, aber dir einst wie ein Gifttrank eingeträufelt wurde. Durch Erziehung, durch Religion, durch jede andere Indoktrination.

        • Ich sehe auch eine Abkehr von göttlichen Werten und Ordnungen die viele Jahrhunderte Bestand hatten.
          Gewalt, Betrug, Pornografie und zur Schau gestellter Egoismus prägen unsere Gesellschaften.
          Gott wird verleugnet oder man bastelt sich einen Gott nach seinen Vorstellungen.
          Dass Gott unmittelbar Gericht sendet, als Antwort auf unsere Vergehen erkenne ich aber nicht.
          Wenn ich an den Holocaust denke mit den vielen Millionen ermordeten Juden, wäre eine harte Strafe Gottes logisch gewesen
          „wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an“, stattdessen erlebte Deutschland nach seinem historischen Tiefpunkt einen Aufschwung. Eigentlich unfassbar !
          Gott ist gerecht und gnädig, aber seine Agenda zieht er durch, noch gewährt er uns eine Gnadenzeit, Zeit zur Umkehr und Ausrichtung auf ihn, aber die geht zu Ende, der Zeiger auf der Weltenuhr steht auf kurz vor Zwölf.
          Das Gericht ist vorbereitet, nur die wenigsten lassen sich warnen, viele glauben alles läuft so weiter wie gewohnt, eine schwere Täuschung die ins Verderben führt. Man sagt aus der Arche Noah wurde die Arche Jesu, aber wer birgt sich darin ?

  1. auch in der Schweiz überwiegen inzwischen leider die Menschen, die total verwirrt sind und nicht mehr erkennen können, was NATUR ist. Auch sie sind Opfer einer Gehirnwäsche und jahrzehntelangen „Schulung“.

    • Und wieviel hast du dich mit Biologie auseinandergesetzt, um zu entscheiden, was „Natur“ ist? Denn wenn du es getan hättest, würdest du zu einem GANZ anderen Schluss kommen, was „natürlich“ ist.

  2. Ich denke, gerade als Nichtschweizerin sollte ich diese Entscheidung durch Volksabstimmung akzeptieren. Welche Folgen das für die Schweiz hat, das wird sich mit der Zeit herausstellen. Auch ich wollte mich zunächst über diese Entscheidung aufregen, doch im Grunde genommen steht es mir nicht zu, denn jedes Volk hat seine eigenen Wurzeln im Glauben an Gott. Die einen sind tiefer verwurzelt als die anderen und wieder andere sehen im Glauben gar eine Herausforderung, die sie in eine Abwehrhaltung zwingt. Gott weiß, was es bedeutet, eine Entscheidung zu treffen und dann mit den Folgen daraus umgehen zu müssen. Es ist ein Lernprozess, den jede*r durchlaufen muss.

  3. Da ich für eine strikte Trennung zwischen Kirche und Staat bin, kann ich mit dem yo einer Entscheidung ganz entspannt leben.

    Begründung:
    Sehr oft kämpfen wir für das Recht auf freie Reliflflgi9js) Religionsausübung und bei einigen kamen schon Ängste bzgl Einschränkungen wegen Corona.
    Warum sollten wir Christen uns dann in Lebensmodelle anderer einmischen, von denen wir uns wünschen, nicht unseres einzugreifen?

    Allein aus der Liebe, die Gott uns Menschen schenkt, heraus, haben wir als Menschen (individuell und als Gesellschaft) den freien Willen und können uns für oder gegen Gott entscheiden. Zu dieser Wahl ist Gott verpflichtet, weil es sonst keine Liebe wäre.

    Wenn sich also jemand für ein Modell entscheiden sollte, welches Gott missfällt, dann hat er das Recht dazu inkl jeglicher Konsequenzen.

  4. Liebe Leute, ich danke Gott, dass ich nicht eurem Christenbild entsprechen muss!

    BTW: Schon mal etwas von direkter Demokratie gehört?

  5. Leute, was habt ihr für ein Gottesbild ?

    Jedenfalls mein Bild – und auch meine Erfahrung – von Gott, stimmt mit einigen Direktkommentaren kaum überein. Wir leben im 21. Jahrhundert und es gibt heute in der Beschreibung der Geschlechtlichkeit die Kürzel w/m/d. Menschen sind so wie sie von Geburt aus sind und sie werden so wie sie ihre Sexualität – oder auch keine – erhalten haben, unendlich von Gott geliebt. Das hat nichts damit zu tun, dass man Vorlieben haben muss für Gewalt, Orgien oder dergleichen mehr. Die Würde des Menschen, eben auch wegen in seiner Gottebenbildlichkeit, hat einen sehr hohen Stellenwert. Der Homosexuelle besitzt ebenso eine Gottebenbildlichkeit, denn er ist so gemeint wie er ist. Der Mensch ist also kein Standardmodell, sondern eines mit Abweichungen von der Norm. Auch moralische und ethische Normen haben sich seit Moses und Abraham immer wieder gravierend geändert. Bekanntlich haben damals die Männer sechs oder sieben Frauen wie noch beim Stammvater Abraham und sie waren Nomaden. Und auch umgekehrt würde kein Schuh daraus. Heute gibt es viele Christinnen und Christen, die divers (d) sind und nur wer selbst ziemlich böse bzw. lieblos ist könnte guten Gewissens behaupten, dies sei fast so etwas wie pervers. Wie „Ich Bin Doch ich“ muss ich hier fragen: Liebe Leute, was habt ihr für ein Gottesbild ? Die Diskussion ist abstrus, wenn man erwägen möchte, Gott könnte sich bei der Erschaffung einzelner Menschen geirrt haben. Oder er würde fordern, dass die von ihm selbst ganz tief in jeden hineingelegte Sexualität, auch in ihren Abweichungen von der Norm, einfach ignoriert, ausgeblendet, therapiert oder durch heisse Bäder vertrieben werden kann. Gott sei es gedankt dass wenigstens der schon in der Urgemeinde bekannte Glaubensvers aus der Bibel allgemein für richtig gehalten: „Glaube, Hoffnung und Liebe, aber die Liebe ist die größte unter ihnen“. Dies gilt auch bei diesem Thema. Das kann ich guten Gewissens so behaupten, fast dankbar dafür dass ich das Kreuz nicht tragen muss, kein Normalo zu sein. Ich will niemand beleidigen und neige auch nicht dazu, in Glaubensfragen intolerant zu sein. Aber da wo Lieblosigkeit noch theologisch begründet werden soll, ist für mich eine Grenze überschritten. Im übrigen muss eine Sexualität auch gelebt werden dürfen. Man würde ja jemand der zwei Beine hat, nicht einfach eines abschneiden. Außerdem gibt es so etwas wie seelische Verstümmelung. Gottes Liebe zu uns allen, auch den Schweizern, oder den ganz Bösen, ist langmütig und freundlich. Und so sollten wir auch sein. Lies dazu 1. Korinther 13. Kapitel.

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