TV-Tipp: „Star-Prediger und Präsidentenflüsterer“

Billy Graham (1918 – 2018) war einer der bekanntesten und einflussreichsten christlichen Prediger des 20. Jahrhunderts. Er trat in 185 Ländern auf und sprach zu über 200 Millionen Menschen. Dazu beriet er insgesamt zwölf US-Präsidenten.

Der Sender ZDFinfo strahlt am kommenden Mittwoch (11. August) um 20.15 Uhr die Dokumentation „Star-Prediger und Präsidentenflüsterer – Billy Graham und die amerikanische Politik“ aus. In der Mediathek ist der Film an diesem Tag bereits ab 5 Uhr früh verfügbar.

Link: Billy Graham – Star-Prediger und Präsidentenflüsterer

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2 KOMMENTARE

  1. Billy Graham hat mich weder beeindruckt noch inspiriert.
    Ich bin in einer real-christlichen, evangelisch -lutherisch geprägten Familie / Umfeld erzigen und aufgewachsen.
    Als 13 jähriger Junge war ich mit meinem Vater und älteren Bruder bei Billy Graham in der Essener Grugahalle.
    Im Gegensatz zu meinem Bruder habe ich mich am Ender der Veranstaltung nicht von Billy Graham einladen
    lassen, „Nach Vorne zu kommen“. Ich habe meinen Glauben immer, meine 76 lebensjahre lang, ziemlich nüchtern
    gelebt und erfahren. Die zum Teil sehr feurig-engagierten Reden von Billy Graham haben mich vom Inhalt her stets
    beeindruckt, jedoch mit so teilweise auch aggressiven Vorgehensweisen konnte ich mich nie so wirklich anfreunden.
    Es mag auch daran liegen, dass mir die Art und Weise der meißten amerikanischen Prediger (z. B. by Hower of Power!)
    widerstreben.
    Das einzige, was ich als überzeigend, ehrlich und aufrichtig anerkenne, ist die aus meiner Sicht überwiegend einfühl-
    same und christlich vorbildliche weltweite „Missionsarbeit der Willow-Creek Community aus Chikago.

  2. Billy Graham hat mich begeistert

    Billy Graham hat mich begeistert – damals beim Christival in 1970er Jahren in Essen – als er in dem Fußballstadion der Stadt predigte. Auch wenn ich ihn heute aus Filmdokumenten erlebe, ist er ein authentischer Christ, mit einem klaren Profil in dem was er sagt und denkt. Allerdings habe ich mir durchaus die Angewohnheit einer Überzeugung angeeignet, dass es auch jenseits einer evangelikalen Prägung ebenso ein weltweit ebenso glaubwürdiges Christentum in entsprechenden Kirchen und Glaubensgemeinschaften gibt. Für mich sind Christen immer Christen, wenn sie sich bemühen den Glauben zu leben. Jede und jeder kann auf unterschiedlichen Wegen zur Glaubensentscheidung kommen: Durch ein Bekehrungserlebnis in Zeit und Stunde, aber auch eher prozesshaft durch die Teilhabe an einer christlichen Gemeinschaft. Es gibt dabei sehr unterschiedliche Formen von Frömmigkeit und -traditionen, verschiedene theologische Überzeugungen und wichtig ist dabei: Der christliche Glaube ist kein Fürwahrhalten, sondern eine sehr starke Hoffnung auf den lebendigen Gott. Mönche haben dies phantastisch zusammen gefasst: „Bete und arbeite“!

    Viele Christinnen und Christen erleben ihren Glauben als eine seelische Beziehung mit dem, der alle Wirklichkeit umfasst. Allerdings haben nicht wenige Christ*innen noch nie eine Glaubenserfahrung oder Gebetserhörung gemacht, darunter selbst Ordensschwestern oder Diakonissen, die doch treu das Evangelium praktizieren. Aber auch in unseren Zeiten gibt es Menschen die Gott alles zutrauen und daher Gebetswunder erleben. Es existieren auch Berichte von ganz normalen Menschen, die ohne ein wirkliches Zutun und Streben unerwartet fast so mit Gott konfrontiert wurden wie Saulus vor Damaskus. Oder jene, die Nahtodeserfahrungen hatten obwohl sie Atheisten waren und danach sofort ihr Leben änderten. Vor allem liegt die Unterschiedlichkeit der Wahrnehmung des Glaubens nicht nur in unserer Individualität oder unser Prägung durch die hier herrschende Kultur, sondern auch wie Gott selbst mit uns kommuniziert. Wir müssen nicht unbedingt merken, wie er uns trägt. Denn unser Schöpfer aller Dinge besitzt in uns Menschen einen bunten Blumengarten. Wenn wir alle Billy Graham oder alle Eugen Drewermann sind, wäre es langweilig um uns. Nach Paulus sollen wir alles prüfen, ob es (für uns oder andere) gut oder schlecht ist. So gibt es ja auch den ungläubigen Thomas, der die Erwartungen einer großen inneren Gewissheit von Beweisen und objektiv beobachtbaren Wundern anhängig macht. Wenn ich sage „ich glaube nur was ich sehe – oder ob ich es in meiner Seele erlebe – dann bin ich fast schon jenseits von dem was Glaube ist. Er lebt auch aus dem Vertrauen an das, was ich nicht sehe und auch nicht erklären kann. Sagen mir als Evangelischen doch unsere katholischen Mitchrist*innen: „Geheimnis des Glaubens“! Jedenfalls mir ist Gott plötzlich und unerwartet in meiner Seele begegnet. Deshalb komme ich von ihm nie mehr los.

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