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TV-Tipp: Talk mit einer Ex-Pornodarstellerin

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88 Prozent der beliebtesten Pornovideos waren 2011 laut einer Studie gewaltverherrlichend. Psychologin Tabea Freitag erklärt in einem YouTube-Video des ICF München, dass Männer vermehrt zu Prostituierten gehen, um Sex-Gewalt-Fantasien auszuleben. Sie zieht damit eine Verbindung zwischen Pornografie und Menschenhandel.

Moderator Konstantin Fritz widmet sich in einer Talkrunde den Fragen „Wie hängen Menschenhandel und Pornografie zusammen?“ und „Machen Pornodarsteller und -darstellerinnen ihre Arbeit freiwillig?“. Zu Gast sind die Psychologin Tabea Freitag von der „Return Fachstelle Mediensucht“, die ehemalige Prostituierte und Pornodarstellerin Sophie Hoppenstedt sowie Tobias Teichen, Pastor des ICF München.

Link: „Talk mit einer Ex-Pornodarstellerin, einer Psychologin und einem Pastor“ (ICF München)

7 Kommentare

  1. Beate Uhse mit der Erfindung der Atombombe zu vergleichen finde ich ihrem Lebenswerk nicht im geringsten angemessen.

    ich weiß nicht, inwieweit Du mit ihrem Leben vertraut bist (es gibt darüber auch einen tollen Film ‚Beate Uhse – Das Recht auf Liebe‘).

    Insbesondere wie sie Frauen durch Aufklärung geholfen hat in einer Zeit, wo das als höchst unmoralisch (ja teilweise strafbar) galt, ist vorbildhaft.

    Sie hat nicht ohne Grund 1989 das Bundesverdienstkreuz bekommen.

    • Nun ja lieber Joerg, soviel ich weiß hat Beate Uhses Firma doch mit Pornografie das ganz große Geschäft gemacht und dies würde sie selber heute nicht in Abrede stellen. Aufklärung ist immer gut und es hat jede und jeder ein Recht auf Liebe. Allerdings hat Porno nichts mit Liebe zu tun, leider aber überwiegend mit Gewalt.

      • wie gesagt, beschäftige Dich mal mit Ihrem Leben. Ist hochinteressant. Sicherlich und unbestritten ist sie eine der großen Frauen in der deutschen Geschichte.

  2. Porno ist ein Geschäftsmodell mit Seelenschäden

    „Pornodarsteller sind etwas Anderes wie Prostituierte. Das machen Paare zum Teil freiwillig für Geld, weil sie Spaß daran haben“! (Zitat von Meike) An der realistischen Wirklichkeit dieser Sichtweise habe ich starke Zweifel. Spaß haben über etwas, das man gemeinsam tut, kann ja nur etwas sein, worüber man alleine oder gemeinsam (herzlich !!) lachen kann. Oder einen Witz bzw. eine Satire hierüber produziert. Ich kann mir nur vorstellen, dass wenn ein Mensch einen anderen benutzt wie ein Werkzeug oder einen Fußabtreter, dann ein Dritter daran Ergötzung findet, sich dies zunächst gegen unser aller menschliche Würde richtet. Übergangslos betritt die Pornodarstellung dann oft ganz schnell den Bereich offener Gewalt. Darüber kann man lachen, sich freuen und vielleicht sogar fröhlich sein, aber dies ist ein Sadismus pur und umschreibt nur eine gepflegte Abartigkeit. Dies war so wie es die Bibel über Sodom beschreibt. Vermutlich hat Gott kein Feuer vom Himmel geworfen, weil er das grundsätzlich nicht tut, sondern uns lieber erlöst. Aber eine solche Stadt – die solche (Un)-Werte betreibt – trägt zu ihrem eigenen Untergang bei. Eine Frau die zurückschaute bei der Flucht aus dieser Stadt, wurde durch ihre Traumatisierung zur Salzsäule. Heute steht sie am Toten Meer, am richtigen Ort.

    Pornodarsteller*innen ermöglichen ein Geschäftsmodell, welches offensichtlich einem großen menschlichen Bedürfnis entspricht: Die Botschaften sind menschlich grenzwertig, gewalttätig, für die Zuseher*innen abzureagierender Hass verschiedener Genese, oft an der Grenze der Legalität, nicht selten verboten aber unentdeckt und in dieser Mischung wohl so eine begehrenswerte verbotene Frucht. Viele Menschen finden daran Gefallen. Wer sich zu solchen Darstellungen, etwa aufgrund von Geldmangel, überreden lässt, kann oft eine Art von Opfer sein und leidet an den seelischen Folgen und Narben. Als Unterhaltung und Zeitvertreib genossen, kann daraus ganz schnell Sucht entstehen, zudem eine peinliche Art.

    Die Pornoindustrie lebt davon, dass ein nicht geringer Teil unserer Bevölkerung kein natürliches ganzheitlich ausgewogenes Verhältnis zu ihrem Körper und ihrer Seele findet. Beate Uhse wollte befreiend wirken und wie der Erfinder der Atombombe hat sie wohl nicht gewusst, dass man mit dem Belzebub nicht den Teufel austreiben kann. Wir brauchen gute Sexualaufklärung in den Schulen, auch über die Pornografie. Über alles, über das man mit guten Menschen öffentlich und frei sprechen kann, ohne falsche Verherrlichung oder absurde Verdammung, dient dann wirklich unserer Menschenwürde. Pornografie und Prostitution sind Stiefgeschwister und sie sind bösartig sowie hinterlistig. Geschädigt werden oder sind diejenigen, die das Geschäft als viele kleine Räder im Getriebe betreiben. Sie dienen nicht der Liebe und der sozialen Fellpflege, sondern sie produzieren dann selbst schuldig werdend Geschädigte und Verletzte. Für die wirkliche Liebe darf man nicht bezahlen müssen und soll sich auch niemand schämen müssen. Sie ist etwas schönes. Es gibt mehrere Arten dieser Liebe, vor allem auch diejenige zu Gott und gegenüber den Mitmenschen.

  3. Ich habe da gerade einmal reingeschaut….und ich kann das nicht empfehlen.
    Ich habe das auf halber Strecke aus gemacht.
    Das ist mir viel zu viel Gerede
    Die EX Pornodarstellerin studiert Psychologie….und redet da auch so.
    Das geht für mich gar nicht.
    Ich kenne Jemanden, der kein Christ ist und das seit ewigen Zeiten sieht.
    Pornos jeglicher Art.
    Die Pornohefte liegen in seinem Nachtschrank.
    Er befriedigt sich auch selbst und sieht nebenbei die Filme.

    Das machen viele viele Menschen!
    Auch Selbstbefriedigung ist ja bei Jedem.
    Nicht jeder ist verheiratet…und kann das Alles steuern.
    Ich finde den Beitrag auf YOU TUBE nicht so gut.
    Vor Allem ist es natürlich für die Ex Pornodarstellerin jetzt ja einfach darüber zu reden.
    Das Geld hat sie trotzdem genommen!
    Sicher nicht wenig.
    Und Spaß hatte sie sicher auch.
    Pornodarsteller sind etwas Anderes wie Prostituierte.
    Das machen Paare zum Teil freiwillig für Geld, weil sie Spaß daran haben.
    Und klar ist Pornographie reinster Sex-keine Liebe….aber darum geht es in der Pornographie auch nicht.
    Und wer weiß, vielleicht lieben sich ja doch Paare vor der Kamera…und leben nur ihre sexuellen Fantasien aus?
    (Wenn wir schon ehrlich sind)….

    Und Christen sind auch nur Menschen!!!!
    Echt ,ich finde das sinnloses Gerede.
    Denn daran wird keiner etwas ändern können, außer Gott-wenn die betreffende Person das dann will.

    Menschenhandel wiederum kann verhindert werden.
    Das ist eine Sache der Behörden…zumindest hier in Deutschland!!!

    Meike

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