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Weltweiter Gebetstag: Christen beten für Religionsfreiheit

Zum Gebetstag für verfolgte Christen (9. November) rufen Kirchen weltweit zum Einsatz für Religionsfreiheit auf. Im Fokus stehen diesmal Mali, Myanmar und Nicaragua.

Die Evangelische Allianz ruft zum jährlichen Gebetstag für verfolgte Christen am 9. November auf. Der Aktionstag soll Gemeinden dazu ermutigen, einen Gottesdienst im Zeichen der Solidarität mit bedrängten Christinnen und Christen zu gestalten. In diesem Jahr stehen die Länder Mali, Myanmar und Nicaragua im Fokus.

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Als Christen in Deutschland ist es unsere Aufgabe und unser Anliegen, für die bedrängten Schwestern und Brüder in der globalen Kirche Jesu Christi im Gebet einzustehen“, so EAD-Vorstand Dr. Reinhardt Schink in einer Pressemitteilung. Der Gebetstag für verfolgte Christen lenke den Fokus dabei auf die weltweite Christengemeinde – viele Glaubensgeschwister erleiden täglich schweres Unrecht, Verfolgung und Entbehrung, wovon für die westliche Welt oft nur die „Spitze des Eisberges“ sichtbar werde.

Der Gebetstag sei nicht nur ein Aufruf zum Gebet, sondern auch ein Mittel, um auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam zu machen. Gottesdienste und öffentliche Aktionen sollen den Betroffenen eine Stimme geben.

Informationen und Material zum Gebetstag gibt es auf der Homepage der Evangelischen Allianz.

Die Katholische Kirche erinnert traditionell am Stephanustag, dem 26. Dezember, an das Leid verfolgter Christen. Die EKD ruft seit 2010 dazu auf, am zweiten Sonntag in der Passionszeit („Reminiszere“) für verfolgte Christinnen und Christen zu beten.

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1 Kommentar

  1. Länder die ansonsten öffentlich nie vorkommen

    Der weltweite Tag am 9. November für alle Verfolgten wegen ihrer Religion, also auch hier für unsere weltweite Christenheit, stellt eine ansonsten meist fehlende Aufmerksamkeit wieder her. Es wird generell wenig berichtet über Länder wie Mali, Myanmar und Nicaragua. Es gibt in unserem durchaus wichtigen Aufmerksamkeitsspektrum vor allem die Ukraine, der Nahe Osten und die Herren Gnadenlos Putin und Trump. Der eine führt einen völkerrechtswidrigen Krieg, der andere arbeitet innenpolitisch mit der Abrissbirne an der US-Demokratie. Nicaragua erscheint mir logisch auf der Liste unserer Christenverfolgung zu stehen, denn bekanntlich gibt es in Mittelamerika außer der Katholischen Kirche fast nur fragwürdige protestantische bzw. fundamentalistische Sekten. Die Länder dort sind keine wirklich funktionierenden Demokratien, viele Jahre arbeitete dort die Katholische Kirche sehr nah an und mit den Menschen, gründete mit Einheimischen Kaffee-Genossenschaften, denn die Landbesitzer beuteten in mittelalterlicher Methodik arme Landlose brutal aus. Priester wurden ermordet, ich sah in einer Kirche (ich glaube in El Salvador oder Guatemala) die Einschusslöcher einer Panzerfaust, mit der man den Gemeindepfarrer im Sonntagsgottesdienst zu Tode brachte. Wir Evangelischen haben in den meisten Ländern Mittelamerikas kein gutes Bild abgegeben, das einzig wirklich einigermaßen demokratische Land war dort Costa Rica. Heute dürfte es nicht mehr ganz so schlimm sein, aber ich denke nicht, dass sich die sozialen Verhältnisse in diesen Ländern grundlegend änderten. Die riesigen Lücken zwischen reich und arm in der Bevölkerung wurde unseren kleinen Reisegruppe in Panama deutlich, einerseits mondäne sehr tief gekühlte Wolkenkratzer oder Einkaufspassagen, und hoher Wohlstand. Aber eine Hausecke weiter tiefste Armut. Wir wurden dringend gebeten, nachts – schon gar nicht alleine – durch die Straßen zu laufen. Es war gefährlich. Übrigens damals 1980 war in El Salvador gerade Revolution, der Müll lag meterhoch in den Straßen, die Menschen sehr gastfreundlich, aber tödlich genervt über jedes Wort politischer Art, sogar lebensgefährlich.

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