Renate Ziegler: „Berenike – Liebe schenkt Freiheit“

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Der Roman entführt nach Rom um die Zeit 90 n. Chr. Es ist ein Eintauchen in eine fremde Welt und Kultur, eine Welt der adligen Herren und ihrer Sklaven. Das bisher behütet aufgewachsene Mädchen Berenike gerät nach dem Tod ihres Vaters unverschuldet in die Hände eines skrupellosen Sklavenhändlers und wird nach Rom verschleppt. Ein fremder Mann kauft sie dem Sklavenhändler ab – wie sich später herausstellt zu ihrem Glück.

Denn der hoch angesehene Prätor will sie nicht als Bettgespielin, sondern als Betreuerin für seinen mutterlosen Sohn Claudius. So kommt Berenike unter die Obhut der angesehenen Haushälterin, welche sie schützt und lehrt. Berenike ist zwar Sklavin, hat aber doch viel Freiheit im Haushalt des Prätors.

Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Dem Kaiser gefällt immer weniger, wie der Prätor denkt und handelt. Ihm sind die Christen, die sich nicht ausrotten lassen, ein Gräuel und er setzt alles daran, sie zu finden und zu töten. Er alleine will Herr und Gott sein. Sollten auch im Haus des Prätors Christen sein?

Und auch der Liebreiz und das liebenswerte Wesen der Sklavin bleiben dem einsamen verwitweten Prätor nicht verborgen. Sein Sohn liebt seine Betreuerin inzwischen heiß und innig. Auch Berenikes Herz beginnt in der Nähe des Prätors schnell zu schlagen. Doch sie ist seine Sklavin, er der hoch angesehene reiche Amtsinhaber. Ein fesselnder Roman, den man bis zum Ende kaum weglegen mag.

Von Christa Keip

Leseprobe (PDF)

Verlag: SCM Hänssler
ISBN: 978-3-7751-5864-0
Seitenzahl: 256
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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