Schlagwort: Abtreibung
Referendum: Iren stimmen über Abtreibungsverbot ab
Die irische Bevölkerung stimmt heute darüber ab, ob das Abtreibungsverbot aus der Verfassung gestrichen werden soll.
Ja oder nein: Werbeverbot für Abtreibungen
Es ist ein sensibles Thema, und die Meinungen dazu gehen weit auseinander: Sollen Ärzte auf ihren Homepages offen über Abtreibungen informieren dürfen oder nicht? Bislang ist dies gesetzlich verboten (§ 219a). Abgeordnete von Linkspartei, SPD, Grünen und der FDP wollen dies ändern, Lebensrechtler und der Evangelische Arbeitskreis der CDU sind dagegen. Ein Überblick.
ZdK-Präsident: Keine Werbung für Schwangerschaftsabbrüche
Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hält am Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche fest. Angesichts der strengen Reglementierungen für strafffreie Abbrüche sei ein Werbeverbot nur konsequent, erklärte ZdK-Präsident Thomas Sternberg am Dienstag in Bonn.
Abtreibungsverbot in Nordirland vor Gericht (Tagesschau)
In Nordirland dürfen Frauen auch nach Vergewaltigungen nicht abtreiben. Ein "Verstoß gegen die Menschenrechte", kritisiert die nordirische Menschenrechtskommission. Nun muss das oberste britische Gericht entscheiden, berichtet die Tagesschau.
US-Repräsentantenhaus: Abtreibung nach 20 Wochen soll strafbar werden
Das US-Repräsentantenhaus hat sich für einen Gesetzentwurf ausgesprochen, demzufolge Abtreibungen nach der 20. Schwangerschaftswoche unter Strafe gestellt werden sollen. 237 Abgeordnete stimmten für und 189 gegen das Vorhaben. Es ist nicht der erste Versuch, das geltende Abtreibungsrecht in den Vereinigten Staaten einzuschränken. Die Erfolgsaussichten sind auch diesmal gering.
Gynäkologe Börner: „Selektionsdruck wird steigen“
Der "Selektionsdruck" bei Schwangerschaften wird steigen, glaubt Thomas Börner, früherer Chefarzt der Gynäkologie der Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg. Er verlor seine Anstellung, weil er sich weigerte, weiter Abtreibungen in seiner Abteilung vorzunehmen.
13. „Marsch für das Leben“: Abtreibungsgegner demonstrieren in Berlin
In Berlin sind beim "Marsch für das Leben" mehrere tausend Christen auf die Straße gegangen, um gegen Abtreibung und für den Lebensschutz zu protestieren. Mehrere Bischöfe und Politiker unterstützten die Veranstaltung. Wie in den Jahren zuvor kamen allerdings auch zahlreiche Gegendemonstranten.
TV-Tipp: „Staatsziel Abtreibung“ (3sat)
Jeden Tag unterziehen sich in China etwa 30.000 Frauen einem Schwangerschaftsabbruch, obwohl die "Ein-Kind-Politik" 2015 gelockert wurde. Gründe dafür sind die schlechte Sexualerziehung und strenge Gesetze: Die Schwangerschaft einer Frau unter 20, die Schwangerschaft einer nicht verheirateten Frau oder eine dritte Schwangerschaft sind Gründe für Zwangsabtreibung beziehungsweise Geldstrafen und für soziale Ausgrenzung.
Simone und Bernhard Guido: Tim lebt!
Der wichtigste Beitrag dieses Buches ist meiner Meinung nach die Feststellung, dass jedes Menschenleben unendlich kostbar ist. Wie der leibliche Sohn der Familie Guido sagt: "Die Tatsache, dass ein Mensch heute nicht existieren darf, weil er behindert ist und nicht den Erwartungen der Gesellschaft entspricht, finde ich widerlich. Alles muss gleich sein, alles muss funktionieren und wenn ein Down-Syndrom-Kind dazwischenkommt, muss es sterben, weil es nicht in das Bild einer Familie passt." Diese Familie zeigt vorbildhaft, dass es auch anders geht.
Christlicher Gynäkologe: „Ich suche nicht nach Qualitäts-Kriterien“
Wie sinnvoll sind neue Diagnostikmethoden während der Schwangerschaft? Wird Eltern dadurch unnötig Angst gemacht? Welche Folgen kann eine Abtreibung haben? Ein Gespräch mit Detlev Katzwinkel, Chefarzt der Gynäkologie im St. Martinus Krankenhaus in Langenfeld und Vorsitzender der Stiftung "Provita".










