Das Bistum Hamburg muss bis 2023 mindestens 6 seiner 21 Schulen schließen. Grund dafür ist die Überschuldung des Bistums über 80 Millionen Euro. Das berichteten mehrere unabhängige Quellen. Im Sommer 2018 waren Verhandlungen des Erzbistums mit der Initiative Hamburger Schulgenossenschaft zur Rettung der katholischen Schulen gescheitert. Über das Bestehenbleiben zweier weiterer Schulen muss bis September noch entschieden werden. Zahlreiche Initiativen sowie eine Millionenspende reichten jedoch bisher nicht aus, um die Schulen zu erhalten.

Jetzt präsentierte Erzbischof Stefan Heße in der St. Paulus Schule das neue Grundsatzprogramm für die Hamburger katholischen Schulen. Das sogenannte Rahmenleitbild wurde seit Oktober 2017 in Zusammenarbeit von Schulleitung, Eltern- und Schülervertretung, sowie Fachleuten und Gremien der Erzdiözese erarbeitet. Darin werden in sieben Kapiteln Merkmale guter Schule erläutert. Inklusion, die individuelle Förderung von Talenten, Zusammenhalt in der Schulgemeinschaft und das Lernen über kulturelle Grenzen hinweg sollen für mehr Qualität in der Unterrichtskonzeption sorgen, heißt es im Geleitwort von Heße.

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