Sie wurde gemobbt, zweifelte an sich aber stand immer wieder auf. Eine ZDF-Dokumentation zeigt, wie Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye im Glauben Halt fand – und schließlich olympisches Gold gewann.
Das ZDF widmet Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye eine neue Folge der Reihe „37°“. Der Film „Das Gold ihres Lebens“ von Tina Soliman und Thorsten Lapp zeichnet ihren Weg von einer von Mobbing und Ausgrenzung geprägten Kindheit bis an die Spitze des Weltsports nach. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters wächst Ogunleye in der Pfalz auf. In der Schule erlebt sie nach eigenen Angaben Ausgrenzung und rassistische Anfeindungen. Die Dokumentation zeigt, wie sie sich zunehmend zurückzieht und nach einem Ort sehnt, an dem sie wirklich dazugehört.
Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Jugendleiterin ihrer Kirchengemeinde, durch die Ogunleye einen Zugang zum christlichen Glauben findet. Diesen Glauben bekennt die Sportlerin auch nach ihrem Olympiasieg öffentlich. Im Film erinnert sie an ihren Sturz beim ersten Versuch im olympischen Finale und sagt: „Ich bin gefallen. Das bin ich oft in meinem Leben. Wieder aufzustehen ist die Kunst.“ Nach den Dreharbeiten heiratet die Athletin und trägt inzwischen den Nachnamen ihres Mannes: Mabry.
Im TV: Dienstag, 28. Juli 2026, 22:15 Uhr, ZDF
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