So feierte Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye ihre Hochzeit: singend, betend und mit einem klaren Bekenntnis zu Jesus.
Die Trauung von Yemisi Ogunleye und Footballprofi Tyler Mabry fand bereits am 28. März in Macon im US-Bundesstaat Georgia statt. Ein Video der Hochzeit, das mit Worshipmusik unterlegt ist, zeigt das Paar beim Lobpreis-Gesang. Im Hintergrund sind persönliche Glaubenszeugnisse des Paars zu hören.
Zu den über tausend Gratulantinnen und Gratulanten auf Instagram zählten unter anderem Sprintstar Gina Lückenkemper, Ex-Fußballprofi Cacau, die ehemalige Miss Germany Kira Geiss, Christina Obergföll (Speerwurf-Weltmeisterin 2013), die frühere Kunstturnerin Kim Bui, TV-Moderator Tim Niedernolte, Schwimm-Weltmeisterin Isabel Gose und Sprinter Owen Ansah. In ihrem Instagram-Profil führt Ogunleye seit der Hochzeit den Nachnamen ihres Ehemannes.
Im Sommer 2024 hatte Ogunleye überraschend Olympia-Gold im Kugelstoßen gewonnen. Im selben Jahr gewann sie die Silbermedaille bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow und Bronze bei den Europameisterschaften in Rom. 2024 und 2025 wurde sie zudem Deutsche Meisterin (Freiluft + Halle). Ihre persönliche Bestweite beträgt 20,37 Meter (2026).
Ihr Ehemann Tyler Mabry spielte in der National Football League (NFL) für die Seattle Seahawks und stand zuletzt bei den Carolina Panthers unter Vertrag. In seinem Instagram-Kanal veröffentlicht er regelmäßig christliche Botschaften.
Ich habe aber schon früh verstanden, dass Jesus einfach alles ist, was ich habe. Deshalb schäme ich mich nicht für das, was er in meinem Leben getan hat. Jesus ist ans Kreuz gegangen und hat der ganzen Welt seine Liebe bewiesen. Er hat mir mein Talent geschenkt – also will ich es bestmöglich nutzen und ihm die Ehre geben.
Yemisi Ogunleye im Interview mit Teensmag
Ogunleye hatte 2023 im Sportschau-Interview nach dem WM-Silber in Glasgow erzählt, wie ihr Bibellesen und Glaube Kraft geben. Nach dem Olympiaold in Paris sang sie bei der Pressekonferenz den Gospelsong „This little light of mine“.
Nach eigener Aussage wurde Ogunleye während ihrer Schulzeit als Mädchen mit dunkler Hautfarbe und Lese-Rechtschreib-Schwäche gemobbt. Als Teenager habe sie zum Glauben gefunden und dadurch Halt bekommen. „Und eine Gemeinschaft, in der ich als Person geliebt werde, unabhängig von meinen Leistungen im Sport.“

Yemisi Ogunleye begeistert mich sowohl mit ihren sportlichen Leistungen als auch mit ihrer positiven Ausstrahlung und mit ihrem offenen, enthusiastischen christlichen Bekenntnis. Und das alles hängt wohl miteinander zusammen.
Tojak
P.S.:
Eine kleine Stilblüte in dem Beitrag ist mir aufgefallen.
„Nach eigener Aussage wurde Ogunleye während ihrer Schulzeit als Mädchen mit dunkler Hautfarbe, Lese-Rechtschreib-Schwäche und schwarzer Hautfarbe gemobbt.“
Die Hautfarbe wird doppelt erwähnt.