230 Teilnehmer sind an diesem Wochenende zum ZukunftsForum der Deutschen Evangelischen Allianz in Hannover zusammengekommen. Das Ziel: Projekte für die Zukunft erarbeiten.

Wie können evangelikale Christen der Zukunft begegnen? 230 Menschen haben sich am Wochenende beim ZukunftsForum zusammengesetzt, um dieser Frage in unterschiedlichen Themenfeldern wie Gebet, Bibel und Digitalisierung zu diskutieren. Vorträge und Praxisbeispiele gehörten ebenso zur Tagesordnung wie Barcamp-Sessions und Diskussionsrunden. 19 Strategien und Projekte sind dabei entstanden. Diese sollen nun die Evangelische Allianz in Deutschland stärken.

Ein Mann steht auf einer Bühne und spricht.
Jörg Dechert von ERF Medien gab beim Forum wertvolle Impulse. Foto: Daniel Schaffer

Dabei gab es auch zentrale Erkenntnisse zu verschiedenen Teilbereichen des Christentums: „Evangelisation heißt, zunehmend mit ihrer Identitätsdefinition überforderten Menschen ihre gottgegebene Identität zu zeigen und ihnen Heimat zu vermitteln“, fasst Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender von ERF Medien, in einer abschließenden Pressemitteilung beispielsweise den Punkt „Evangelisation“ zusammen. Den Wert von Gebet hätten manche wiederum ein Stück weit verloren, weil wir alle „so gerne Macher“ seien. Zum Thema „Gesellschaftsordnung“ kam das Forum zum Schluss: „Jünger Jesu können wir nur als Lernende sein. Wenn wir die Gesellschaft verändern wollen, können wir nicht uns selbst nicht verändern wollen.“

Einheit in Jesu Sache

Insgesamt zeigt sich die Deutsche Evangelische Allianz zufrieden mit dem ersten ZukunftsForum: „Wir haben erlebt, dass unsere Allianz lebt: nicht nur organisatorisch, sondern dass wir über alle Generationen und Denominationen gemeinsam Jesu Sache voranbringen“, sagte der Vorsitzende Ekkehart Vetter zum Abschluss. Die 19 entworfenen Projekte sollen jetzt in Projektgruppen ausgearbeitet werden. Unter anderem sind Zeiten dafür beim kommenden SPRING-Festival und der nächsten Allianzkonferenz vorgesehen.

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