Allianzgebetswoche: „Einheit leben lernen“

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Titelbild der Gebetswoche
Das Titelbild der Gebetswoche. Foto: Adrian Jozefowicz / pexels.com
Einmal mehr ruft die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) ab dem 13. Januar zu einer Gebetswoche auf. Die 1.000 beteiligten Gruppen und Gemeinden erwarten insgesamt etwa 300.000 Teilnehmer. Das Thema ist „Einheit leben lernen“.

Die Gebetswoche hat eine lange Tradition. Ihr Ursprung liegt nach Angaben der DEA in einer Gründungskonferenz im Jahr 1846, bei der sich 921 leitende Christen aus 52 verschiedenen Gemeinschaften aus aller Welt trafen. Zwei grundlegende Entscheidungen wurden auf dieser Weltkonferenz getroffen: Zum einen einigten sich die Teilnehmer auf eine gemeinsame Glaubensbasis; zum anderen wurde 1846 der Aufruf beschlossen, sich einmal wöchentlich und jährlich in der ersten Woche über die Konfessionsgrenzen hinweg zum gemeinsamen Gebet zu treffen.

Bis heute findet die Allianzgebetswoche jedes Jahr Anfang Januar statt. In diesem Jahr werden die Gemeinden vom 13. bis zum 20. Januar dazu aufgerufen, gemeinsam zu beten. Das Leitthema 2019 ist „Einheit leben lernen“. Als Grundlage dient der Bibeltext aus Epheser 4,1-7.

Online-Material für Gebetsgruppen

Als Arbeitshilfe stellt die DEA jede Menge Material zur Verfügung. So lassen sich auf der Seite des Netzwerks Gestaltungsvorschläge für Gebetstreffen finden. Darin werden praktische Tipps gegeben, wie die Treffen fruchtbar ablaufen können, beispielsweise mit alternativen Versammlungsorten oder mit Gebetsformen, die neu Hinzukommenden den Einstieg erleichtern. Außerdem gibt es im Magazin „EiNS“ und online Impulse für jeden Tag der Gebetswoche. Neben einem Bibelvers und einem einführenden Text gibt es hier Gebets- und Liedvorschläge.

Die Evangelische Allianz versteht sich nach eigener Aussage als „ein Bund von Menschen, die an Jesus Christus glauben, die verschiedenen christlichen Kirchen, Gemeinden und Gruppen angehören.“ Man stehe unverkürzt zu den Heilstatsachen der Bibel und bekenne sich zur ganzen Bibel als Gottes Wort, ohne sich an eine bestimmte Inspirationslehre zu binden, heißt es weiter. In der Glaubensbasis ist dieser gemeinsame Konsens formuliert. Diese Allianz wird in etwa 1.000 Orten in Deutschland konkret gelebt.

2 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Einheit unter Christen ist notwendig!
    Zu diesem Thema verfasse ich gerade ein Manuskript.

  2. Ja Einheit ist sehr wichtig – aber nicht um jeden Preis! Wenn der kleinste gemeinsame Nenner die Grundlag für die Einheit ist, dann machen wir uns zu einem Freund der Welt und damit zu einem Feind Gottes.

    Update – Konkretisierung
    zu dem offenen Brief an die Evangelische Allianz Würzburg, Würzburger, die Presse und Interessierte v. 11.Jan. 2019
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Geschwister,
    der Geist Gottes hat mich heute beauftragt, meinen Brief zu konkretisieren und noch deutlicher zu formulieren. Im 1. Ersten Brief des Johannes 1, 7 lesen wir: „Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde.“ Wir dürfen uns nicht mit einer Einheit zufrieden geben, die den kleinsten gemeinsamen Nenner zu eigen hat und die Sünde einfach nicht beim Namen nennt. Die Bibel sagt, dass Sünde den Menschen von Gott trennt. Weiter lesen wir in 1.Joh. 2, 4 „Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht.“
    Wenn wir für uns in Anspruch nehmen wollen, „Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit“ (Joh. 17,17), dann müssen wir Sünde (Abtreibung, Homosexualität, Ehebruch, Gender, Hurerei, Götzendienst, Marienkult/Himmelskönigin, interreligiöser Dialog und auch das „Narrentreiben“ u.v.m.) benennen und dürfen sie nicht aus Menschengefälligkeit tolerieren. „ … Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht“ (Gal.1, 10).
    Liebe Leser bevor wir für das Wohl der Stadt Würzburg und seiner Bewohner vor Gott eintreten, damit er sie segnen kann, müssen wir das Wort Gottes ernst nehmen und befolgen, wie geschrieben steht in 1. Joh. 1, 9 „Wenn wir aber unsere Sünde bekennen, so ist er treu und gerecht, …“
    Die Bibel sagt, wir können wählen zwischen Segen und Fluch, sie sagt auch, hinket nicht auf beiden Seiten, ihr müsst euch entscheiden.
    Liebe Leser wir können nicht heute den Narren die Macht über die Stadt Würzburg geben, und Gemeinschaft mit dem Prinzenpaar, mit dem Beinamen „Von der fröhlichen Würzburger Allianz“ haben und am nächsten Tag, die „Einheit feiern“ mit der Evangelischen Allianz Würzburg, die an Jesus, den König aller Könige glaubt.
    So möchte ich Sie aufrufen, lassen Sie sich nicht vom Geist dieser Welt schläfrig machen, geben Sie sich nicht mit der billigen Einheit zufrieden. Wir dürfen die kostbare Zeit nicht mehr vertändeln. Kampf ist angesagt! „Sehet zu, dass euch niemand verführe!“ hat uns der Herr Jesus für diese letzte Zeit geboten.
    Lieber Gruß
    Martin Dobat
    13.Jan. 2019, Würzburg
    martin-dobat@t-online.de

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