Beate Hofmann: „Samuel Rösch – Ich glaub an dich“

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Wer die achte Staffel von „The Voice of Germany“ verfolgt hat, weiß, um wen es hier geht: Der Christ Samuel Rösch hat damals die Staffel gewonnen. Ich war gespannt, wie dieser Sieger wohl so als Mensch ist und ob sein Buch zu Recht in einem religiösen Buchhandel zu finden ist. Das ist es. Das Buch zeichnet das Bild von einem ganz normalen jungen Mann, der schon früh Freude an der Musik findet. Zur Bewerbung bei der bekannten Show bringt ihn ein Lehrer in seiner Uni, der auch so etwas wie sein Mentor wird.

Doch Samuel ist kein Mensch, der jede Anregung von außen mit Begeisterung aufnimmt und umsetzt. Er überlegt, wägt ab und entscheidet dann. Er ist trotz des Medienrummels um ihn sehr bodenständig geblieben, hält an seinen Wurzeln, seiner Familie fest und bleibt seinen Überzeugungen treu. Untermauert wird das durch persönliche Zitate seiner Eltern, seiner Frau und seiner Managerin.

Zweifel und Grenzsituationen

Das Buch zeichnet eine Geschichte, in der man sich gut wiederfinden kann und die dem Leser Mut macht, nach seinen eigenen Stärken zu suchen, dazu zu stehen und sie auch nach außen zu zeigen. Der Schreibstil ist angenehm und leicht lesbar. Zu keinem Zeitpunkt hat man hier das Gefühl, einen Menschen kennenzulernen, der mit seinem Ruhm prahlt und auf andere herabsieht. Im Gegenteil, Rösch nimmt alles als Geschenk von Gott, als Gnade und als Möglichkeit, etwas von seinem Glauben durch seine Musik an andere weiter zu geben. Er ist ein Vorbild, da wir Christen doch alle den Auftrag haben, die Frohe Botschaft weiterzugeben.

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Dabei lässt der Sänger nicht aus, dass es für ihn genauso Zweifel und Grenzsituationen gibt, zum Beispiel als er die Diagnose Diabetes erhält. Aber er lässt sich auch darauf in Vertrauen auf Gott ein und schafft es in all dem Rummel, auf seinen Körper und damit auf sich selbst zu achten.

Von Helga Zahn

Leseprobe (PDF)

Verlag: Bene Verlag
ISBN: 978-3-9634010-6-0
Seitenzahl: 160
ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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