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Eingesaut, abgewaschen und trockengeföhnt

Manchmal bricht ein Ereignis nach dem anderen über uns hinein und wir wissen gar nicht, wie uns geschieht. Dann geht oft nichts mehr, außer in die Gegend zu starren. Jürgen Ferrary erinnert daran, dass Gott in unserer Not nicht auf Distanz bleibt – er fühlt zutiefst mit uns.

„Wenn wir zu ihm gehen und unser Herz ausschütten, dann schaut er nicht von oben herab und sagt oberflächlich: ‚Ich weiß, mein Kind!‘, sondern er kann es absolut nachempfinden, was wir durchmachen.“

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1 KOMMENTAR

  1. Gott ist Liebe

    Dass Gott Liebe ist, hat der Schreiber Jürgen Ferrary in ein schönes Sinnbild vom eingesaugten, abgewaschenen und trockengeföhnten Vogel gebracht. Gott als eine allesumfassende Wirklichkeit, in dem wir leben und weben, dessen Gedanken die uns real umgebende Wirklichkeit sind, ist einfach nur Liebe. Wobei zu bemerken wäre, dass das Sinnbild sicherlich nicht meint, Gott habe wie die staubsaugende Hausfrau den armen zahmen Vogel irrtümlich in den Staubsauger gezogen. Die Sünde, unsere Trennung von Gott, die ja eine das ganze riesige Universum umfassende unerklärliche Angelegenheit ist, bestimmt uns ständig wie die Hochs und Tiefs beim Wetter. Wir können im Schlamm landen, im Elend, plötzlich abstürzen und aus einem glücklichen Leben in die Besitzlosigkeit. Aber niemand vermag uns aus der Liebe Gottes zu entfernen, über die nicht wir sondern ER entscheidet. Niemand kann tiefer fallen als in die geöffnete Hand Gottes. Am Ende unserer irdischen Tage gehen wir heim und dort werden wir von dem, der wie helles Licht ist, herzlich umarmt. Nahtoderfahrene haben dies schon erleben. Und sie haben ihr Leben gern geändert.

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