- Werbung -

Kirche: „Du kommst hier nicht rein!“

- Werbung -

Türsteher gibt es auch in Kirchen. Dabei sind Türsteher doch dafür da, unerwünschte Gäste fernzuhalten. Und Kirche soll doch eigentlich jedem offenstehen. Felix Goldinger, Referent für missionarische Pastoral im Bistum Speyer, macht in einem Blogbeitrag für die kirchliche Erneuerungsbewegung Fresh X auf „Türsteher“ in Kirchen aufmerksam: Regeln, Kontrollen wie Stempelkärtchen für Konfirmanden, Ästhetik, Musik oder Stuhlkreise.

Traditionen und Gewohnheiten hindern laut Goldberger Menschen von außerhalb der Kirche daran, in die Gemeinden zu finden. Er schlägt vor, sich gegenseitig von den eigenen Barrieren zu erzählen und diese gemeinsam umzubauen. Das geschehe mit dem Ziel, ungehindert Begegnung und Beziehung zu ermöglichen.

Weiterlesen auf der Webseite von Fresh X.

5 Kommentare

  1. Also ich sehe hier eher das Problem, dass heutzutage persönliche Problematiken allzu gern verallgemeinert werden. So wie auch hier. Der Autor hat das Problem mit dieser Assoziation, nicht die Gesellschaft. Ich würde sogar behaupten wollen, die meisten empfinden es als positiv, wenn sie bei einem Gemeinde-/Kirchenbesuch bereits am Eingang mit einem Lächeln und einem Ansprechpartner begrüßt werden. Insbesondere, wenn ihnen diese Gemeinde / Kirche noch fremd ist.
    Dem Autor würde ich empfehlen, sich einmal eingehend zu fragen, woher dieses Bild von Türstehern herkommt, welches er verinnerlicht hat. Zu oft vor einer Disco abgewiesen worden?

    • Hier liegt ein Missverständnis vor. Der Autor spricht im übertragenen Sinn von „Türstehern“ in Kirchen. Er hat nichts gegen ein freundliches „hallo“ an der Tür. Er wünscht sich eine „Willkommen-Kultur“. MfG, das Jesus.de-Team

      • Ah, ok. Nur seltsam, dann gendert man das auch noch? Zitat: „Türsteher:innen“.

  2. Ich würde Felix Golding zunächst einmal dringend anraten, eine Sprache zu verwenden, die weit über 80 % der Bevölkerung bevorzugen: ohne Gender! Damit macht man sich nämlich den Mainstream und der Welt viel mehr gleich als mit anderen Dingen. Wir sollen nicht jeder Strömung hinterherhecheln, erst recht nicht solchen, die die Gott geschaffenen Ordnungen wie Mann und Frau, Ehe zwischen Mann und Frau, Papa und Mama und so weiter zu zerstören die Absicht haben.

  3. Leider schlecht geschrieben, weil die gewählte Metapher für das Problem gerade das ist, was in vielen Gemeinden erfolgreich als Lösung verwendet wird: Menschen an der Tür, die _jeden_ begrüßen (dem dies nicht eindeutig unangenehm ist) und gerade Neulinge willkommen heißen und mit den nötigen Informationen versorgen (Gesangbuch, Ablauf, Regeln in Corona-Zeiten).

Die Kommentarspalte wurde geschlossen.

Zuletzt veröffentlicht