Bewegt Gebet Gottes Arm? Der Theologe Andreas Schneider ist überzeugt: „Mit meinem Gebet bringe ich Gott nicht dazu, auf der Leiter zu mir herunterzukommen. Ich klettere im Gebet auch nicht zu ihm hoch.“
Gott ist von sich aus der „bewegte Beweger“, schreibt Schneider in einem Artikel im sela.-Gebetsblog: „Ich muss den Gott des Alten und Neuen Testamentes nicht dazu bewegen oder im Gebet überreden in eine Situation hineinzukommen. Er kommt von selbst und ist schon da.“ Trotzdem habe das Beten eine Bedeutung – für den Betenden und für Gott.
