Wegen der Corona-Krise werden die mehr als 25 „Arche“-Standorte in Deutschland spätestens von Mittwoch an geschlossen. Jeden Freitag solle dann in Abstimmung mit den jeweiligen Behörden neu entschieden werden, teilte das christliches Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ am Montag in Berlin mit.
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Derzeit werde über WhatsApp, Social Media und telefonisch Kontakt zu den betroffenen Familien aufgenommen, um sie darüber zu informieren. In den „Arche“-Einrichtungen erhalten nach eigenen Angaben bundesweit mehr als 4.000 sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Regel ein warmes Mittagessen und Hausaufgabenhilfe sowie Spiel-, Sport- und Ferienangebote. Gründer der Initiative ist der Berliner Pastor Bernd Siggelkow, der 1995 in Berlin-Hellersdorf eine erste „Arche“ für arme Kinder ins Leben rief. Weitere Standorte gibt es in Hamburg, München, Potsdam, Göttingen, Köln, Meißen, Frankfurt, Leipzig und Düsseldorf sowie in Warschau und in der Schweiz.

Da durch die Schließungen das Mittag- und Abendessen in den „Arche“-Häusern ausfalle und sich die Familien somit selbst versorgen müssten, werde es für sie finanziell eng. „Daher liefern wir ab sofort haltbare Lebensmittel, aber auch frisches Obst und Gemüse, sowie Brot und Hygieneartikel an die Familien kostenlos aus“, erklärte der Verein. Die Auslieferungen übernähmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Arche-Standorte. Zudem würden die Kinder bei allen schulischen Themen telefonisch beraten und unterstützt.

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