EKD: Zentrale Anlaufstelle berät zukünftig Missbrauchsopfer

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Ein grünes Telefon steht auf dem Boden.
Symbolfoto: Pixabay / Alexas Fotos

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) richtet eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt ein. Die „Zentrale Anlaufstelle.help“ wird ab dem 1. Juli kostenlos unter der Rufnummer 0800 5040 112, per Mail an zentrale@anlaufstelle.help und unter der dann freigeschalteten Internetadresse www.anlaufstelle.help erreichbar sein. Das teilt die EKD in einer Pressemitteilung mit.

In den jeweiligen Landeskirchen existieren bereits Ansprechstellen. Eine gemeinsame Beratungsstelle gab es bisher jedoch nicht. Die dezentralen, anti-hierarchischen Strukturen in der evangelischen Kirche hätten es den Betroffenen erschwert, die richtigen Ansprechpersonen zu finden, sagte Bischöfin Kirsten Fehrs im Rahmen eines Experten-Fachtages: „Mit der Errichtung einer zentralen Anlaufstelle setzen wir ein Anliegen um, dessen Dringlichkeit uns Betroffene immer wieder eindrücklich geschildert haben.“ Auch eine Aufarbeitungsstudie ist geplant. Derzeit sind in der Evangelischen Kirche rund 600 Fälle bekannt.

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. 11.6.19, ICH LAS AUF ZDF VIDEOTEXT VON IHNEN. WIE WIRD EINEM DIE ARBEIT DER AUFARBEITUNG BEZAHLT ? ICH HABE SIE GEGEN WIDERSTÄNDE IN VERWALTUNG, JUSTIZ, WISSENSCHAFT UND KIRCHE MIR GELEISTET. UM ZU ÜBERLEBEN. EINEN CENT HABE ICH NICHT ERHALTEN. [Beschimpfungen von der Redaktion entfernt] 38 JAHRE PSYCHOTERROR UND BRINGSCHULD.
    he.welke@gmx.de

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