Die Psychologin Lisa-Maria Mehrkens gibt Tipps, wie man Kindern im Familienalltag den Glauben näher bringen kann. Ihre These: Eltern sind das stärkste Vorbild, wenn es um eine lebendige Gottesbeziehung geht.
Von Lisa-Maria Mehrkens
Viele Kinder christlicher Eltern besuchen Kindergottesdienste, Eltern-Kind-Kreise, Jungschar, Sonntagsschule oder ähnliche Gruppen, in denen spielerisch und kindgerecht biblische Geschichten, Glaubensinhalte und christliche Werte vermittelt werden. Während manche Kinder alles aufsaugen wie ein Schwamm, bleibt bei anderen vielleicht nur das am Ende gebastelte Kunstwerk hängen. Auch für zu Hause gilt: Es gibt nicht das eine Erfolgsrezept, um Kindern Glaubensinhalte zu vermitteln. Das ist neben dem Alter der Kinder auch von ihrer Persönlichkeit und ihren Vorlieben sowie der individuellen Familiensituation abhängig. Während manche lieber in ihren Kinderbibeln schmökern, hören andere christliche Hörspiele oder singen Lobpreislieder für Kids. Manche Kinder verkleiden sich und spielen Bibelgeschichten nach oder nutzen dazu Spielfiguren. Andere freuen sich über biblische Stickerhefte und Malbücher.
Durch Musik Gott entdecken
Damit Kinder wirklich entdecken und verstehen, dass Gott eine persönliche Beziehung mit ihnen haben möchte, braucht es mehr, als biblische Inhalte und christliche Werte zu vermitteln. Eine Möglichkeit, Kinder spielerisch an den Glauben heranzuführen und ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen, kann Musik sein. In vielen Familien beginnt die Begeisterung für christliche Lieder ungezwungen: Kinder entdecken Lobpreislieder, die sie mit ihren Eltern oder Geschwistern hören, und entwickeln dabei oft eine tiefe Verbindung zu den Texten und Melodien. Unsere Kinder lieben die „Erwachsenenlieder für Gott“, wie sie selbst sagen. Besonders auf Autofahrten oder beim Frühstück wird danach gefragt. In Lobpreisliedern speziell für Kinder entdeckt man als Erwachsener manchmal neue Perspektiven auf altbekannte Geschichten – und bekommt garantiert den einen oder anderen Ohrwurm.
Gemeinsame Lobpreiszeiten in der Familie können eine wertvolle Gelegenheit sein, den Glauben aktiv zu leben. Dabei geht es nicht nur ums Zuhören, sondern um ein gemeinschaftliches Erleben: singen, tanzen und musizieren. Besonders kleinere Kinder haben Freude daran, einfache Instrumente wie Rasseln, Trommeln oder Kindergitarren auszuprobieren. Ältere Kinder können sich an Choreografien oder sogar am Schreiben eigener Liedtexte versuchen. Diese kreativen Zugänge bieten jedem Kind eine Möglichkeit, Gott auf persönliche Weise zu begegnen. Auch im Alltag lässt sich Musik wunderbar einsetzen, um den Glauben zu leben und zu vertiefen. Ein Gute-Nacht-Lied, das von Gottes Liebe handelt, kann den Tag segensreich abschließen. Ein gesungenes Tischgebet ist für manche Kinder ansprechender und einprägsamer als ein gesprochenes Gebet. Um die Auswahl spannend zu gestalten, können Kinder abwechselnd ihr Lieblingslied aussuchen. Bei uns sorgt ein selbstgebastelter Tierwürfel dafür, dass beim Singen immer wieder neue Ideen entstehen. Und wenn unser Sohn ein Lied aussucht, brummt meistens ein Fahrzeug zu Gottes Ehre. Musik schafft nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch eine besondere Verbindung zwischen Kindern, Eltern und Gott. Sie ist eine Einladung, den Glauben mit Freude und Kreativität zu leben – und gerade dadurch für Kinder lebendig und greifbar zu machen.
Geschichten und Lieder über Gott sind wunderbare Werkzeuge, um über den Glauben ins Gespräch zu kommen. Sie bieten nicht nur spannende Inhalte, sondern regen auch zum Nachdenken und Fragenstellen an. Unsere große Tochter fragt nach einer Geschichte oder einem Lied oft nach: „Wer ist diese Person? Was hat sie getan und warum?“ Solche Fragen öffnen Türen für tiefergehende Gespräche, in denen Kinder Gott und seinen Plan für die Welt und auch ihr eigenes Leben besser verstehen können. Kinder haben eine besondere Art, die Welt zu sehen – oft direkt, voller Neugier und ohne Vorurteile. Diese Sichtweise kann auch uns Erwachsenen helfen, den Glauben neu zu entdecken. Wenn wir uns auf die Fragen und Gedanken unserer Kinder einlassen, entsteht ein Dialog, der beide Seiten bereichert. Kinder beginnen zu begreifen, dass der Glaube nicht nur eine Sammlung von Regeln oder Geschichten ist, sondern eine lebendige Beziehung zu einem Gott, der sie liebt. Die Fragen und Perspektiven unserer Kinder fordern uns Eltern heraus, über Gott und seine Wege neu nachzudenken.
Das Gespräch mit Gott suchen
Anstatt nur über Gott zu reden, können wir Kinder schon früh ermutigen, direkt mit Gott zu sprechen, also zu beten. Denn die Beziehung zu Gott lebt von Dialog und Kommunikation. Das Gebet ist die unmittelbarste Form, mit Gott in Verbindung zu treten, und bietet Kindern die Möglichkeit, Vertrauen und Nähe zu ihm aufzubauen.
Feste Gebetszeiten sind ein idealer Einstieg, um Gebet als natürlichen Bestandteil des Tages zu etablieren. Morgens nach dem Aufstehen, vor dem Essen oder abends vor dem Schlafengehen – diese wiederkehrenden Rituale geben dem Alltag Struktur und bieten Gelegenheiten, sich auch gemeinsam als Familie auf Gott auszurichten. Bevor bei uns morgens alle das Haus verlassen, beten wir kurz gemeinsam um Schutz und Segen füreinander und geben uns den Wunsch „Sei behütet“ mit auf den Weg. Ein liebgewonnenes Ritual bei uns ist auch das Gebet während des Weges zum Kindergarten. Oft übernimmt meine Tochter das Gebet, und wenn sie mit einem lauten „Amen“ abschließt, hören es alle in der Straße. Diese offenen und herzlichen Momente zeigen, wie selbstverständlich und lebendig das Gebet für Kinder werden kann.
Vorformulierte und freie Gebete haben unterschiedliche Vorteile. Vorformulierte Gebete bieten Sicherheit und Struktur und sind besonders für jüngere Kinder mit wenig Erfahrung im Beten geeignet. Freie Gebete ermöglichen den Kindern, ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Anliegen vor Gott zu bringen. Vor dem Schlafengehen fragen wir unsere Kinder beispielsweise, wofür sie danken oder bitten möchten. Die Antworten sind oft überraschend tiefgründig oder berührend einfach: „Danke, dass Oma mich heute besucht hat“, „Danke, dass wir heute frühstücken konnten“ oder „Bitte mach, dass meine Freundin morgen nicht traurig ist“. Wenn meine Tochter manchmal nicht weiß, was sie sagen soll, ermutige ich sie, mit Jesus wie mit einem Freund zu reden und ihm zu erzählen, was sie heute glücklich oder traurig gemacht hat. Ich sage ihr, dass sie sich keine tollen Worte überlegen muss, sondern Jesus sich immer freut, wenn sie mit ihm redet – egal wie. Das Gebet ist mehr als ein Ritual – es ist ein Schlüssel zu einer lebendigen Beziehung zu Gott. Kinder lernen durch das Gebet, dass Gott immer für sie da ist, mit all ihren Freuden und Sorgen.
Wenn Kinder sehen, dass ihre Eltern beten, folgen sie diesem Beispiel. Ein prägnantes Erlebnis in unserer Familie war, als eines unserer Kinder von sich aus, für einen kranken Freund betete. Dieses Gebet kam so spontan und voller Überzeugung, dass wir als Eltern tief bewegt waren. Wenn wir unsere Kinder dabei unterstützen, Gebetsrituale in ihren Alltag zu integrieren, schaffen wir eine Grundlage für ein lebenslanges, vertrauensvolles Gespräch mit Gott.
Authentisch und ausdauernd
Kindern eine eigene Beziehung zu Gott zu ermöglichen, kann sowohl beiläufig im Alltag geschehen als auch durch gezielte Impulse wie christliche Geschichten oder gemeinsames Spielen und Singen. Jede Familie darf ihren eigenen Weg finden, der zu ihrer Lebensweise passt. Das Wichtigste dabei: Authentizität. Eltern sind das stärkste Vorbild, wenn es um eine lebendige und persönliche Gottesbeziehung geht. Kinder beobachten, was sie sehen, und ahmen es nach – sei es das tägliche Gebet, gelebte Nächstenliebe oder die Begeisterung für Lobpreis. Diese Vorbilder prägen langfristig und bieten Orientierung. Gleichzeitig sollten Kinder die Freiheit haben, ihren eigenen Zugang zu Gott zu finden und eine persönliche und authentische Beziehung zu Gott aufzubauen. Und nicht zuletzt: dranbleiben! Auch wenn es manchmal chaotisch wird – durch Unruhe beim Beten, Albernheiten beim Lobpreis oder unerwartete Unterbrechungen beim Bibellesen –, lohnt sich die Mühe. Diese Momente sind Teil des Prozesses und zeugen davon, dass Glaube lebendig und alltagsnah ist. Spätestens, wenn das Kind laut „Halleluja“ im Einkaufszentrum ruft oder auf dem öffentlichen Spielplatz im Sandkasten „Mein Gott ist so groß, so stark und so mächtig …“ singt, zeigt sich, dass der Samen des Glaubens aufgegangen ist – und das ist ein Grund zur Freude!
Dreimal fünf Minuten für Gott
Die 5-5-5-Routine ist eine einfach umzusetzende Methode, die Kindern hilft, eine persönliche und altersgerechte Beziehung zu Gott aufzubauen. Sie besteht aus je fünf Minuten Lobpreis, Gebet und Bibellesen. Die Stärke der Methode liegt in ihrer Struktur, Regelmäßigkeit und Flexibilität. Kinder können je nach Alter und Entwicklungsstand einbezogen werden, ohne überfordert zu werden. Die Routine verbindet emotionale, kommunikative und intellektuelle Aspekte des Glaubens und bietet Kindern einen Rahmen, um Gott eigenständig zu entdecken. Die kurzen Zeitspannen machen es auch für viel beschäftigte Familien leicht, diese Routine in den Alltag zu integrieren. Regelmäßige Wiederholungen festigen den Glauben als natürlichen Bestandteil des Lebens und vermitteln Kindern, dass Gott immer für sie da ist.
Lisa-Maria Mehrkens ist Psychologin und freie Journalistin.

Dieser Artikel ist in der Zeitschrift Family erschienen. Family ist Teil des SCM Bundes-Verlags, zu dem auch Jesus.de gehört.

Das Beten mit Kindern ist auch ein schöner Weg zum Glauben. Erinnere mich gerne daran, wie meine Oma als Kind mit mir gebetet hat…
Für mich war der kath. Glaube nicht immer bei meinen Eltern sichtbar. Nur die Mutter sprach abends die immer gleichen Gebete, besonders zur Mutter Gottes. In schwierigen Momenten wandte sie sich an die eigene verstorbene Mutter..
Eine persönliche Beziehung zu Jesus war nicht üblich. Das Tischgebet wurde regelmäßig am Mittagstisch gesprochen.
Der Vater hatte zwar ein Gesangbuch für den Gottesdienst wie alle in der Familie, nutzte es aber nicht mit uns Kindern zu Hause.
Es gab in den 50er Jahren noch keine kindgerechten Gottesdienste, viele Gebete, manchmal auf lateinisch, waren für mich unverständlich am Anfang, erst mit dem Religionsunterricht wurde die Bedeutung klar.
In der Pubertät hatte ich echte Probleme mit dem Glauben, weil er entweder nicht gut verwurzelt oder meine Persönlichkeit anfällig für Versuchungen war und ich zwar zur Beichte ging, aber die Beständigkeit im Guten fehlte. Bis in das 30 Lebensjahr war ich der Kirche eher fern. Kirchlich haben mein Mann und ich erst viel später geheiratet und auch wieder zum Gebet gefunden.
Die Möglichkeit, Kinder zu selbständig denkenden und entscheidenden Menschen zu erziehen, die reif für eine eigene Glaubensentscheidung werden sollen, kommt der Autorin offensichtlich nicht.
Zum Glück hat Gott die Pubertät geschaffen und damit auch das Rebellieren gegen die Eltern.
Aus kleinen Christ:innen können selbstbewusste Menschen werden
Unsere Möglichkeit Kinder zu selbständig denkenden und entscheidenden Menschen zu erziehen und sie reifen zu lassen auch für eigene und persönliche Glaubensentscheidungen, steht nie im Widerspruch eigener Vorbildfunktion etwa beim familiären Gebet und mit einer gemeinsam praktizierten Struktur den eigenen Glauben zu leben. Glauben ist nicht anerziehbar. Er wird zum Gegenteil, wenn wir hier Religion aufgezwingen. Ein gemeinsames Morgengebet etwas beim Frühstück, kann nur angenehmen Regel für morgens werden. Wahrscheinlich sehr selten praktiziert.
Das Pflänzchen unseres Christsein muss man sowohl pflegen, als auch zärtlich mit ihm umzugehen. Es könnte – auch wenn das Beispiel hinkt – hier das weltliche Gleichnis vom Blumengießen sinnstiftend sein. Einer guten Kollegin und Freundin versprach ich, während des Urlaubs die vielen Büroblumen zu gießen. Aber hier im Überschwang das Gute zu tun, habe ich jede unterschiedliche Pflanzenart gleich behandelt, aber alle fleißig regelrecht im Laufe von drei Wochen fast ertränkt. Nun sind Menschen keinerlei Blumen, aber hier Übermenge oder gar antike Strenge ist für das geistliche Leben sehr problematisch. Dagegen wichtig wäre Achtsamkeit im sachlich/freundlichenUmgang miteinander, unser Zuhören, sowie auch und vorallem die Liebe. Die Liebe hat immer Vorrang vor Glaube und Hoffnung, vorallem in Familien, wo in unseren Breitengraden aus guten Gründen, auch unserer Mentalität entsprechend, eher Individualismus praktiziert wird. Jenseits von Familie, oder Großgruppe in den sogenannten religiösen Blasen, ist mir der aufrichtige und ehrliche Mensch wichtig, der niemals negativ gesehen werden sollte, wenn er wahrheitsgetreut sagt, daß er mit Glauben nichts anzufangen weiß. Wenn auch nicht wenige Menschen uns Christ:innen als harmlose aber unheilbare Neurotiker sehen, weil wir an die Wirksamkeit von Gebet glauben, mit unserem Gott zu sprechen und auf die Ewigkeit freuen, wo völlige Liebe und die Glückseligkeit herrschen. Dann stehen wir in allen Zeitaltern als die Glaubenden immer als Minderheit in der Öffentlichkeit. Aber es kann uns auch ein wenig stolz machen, sich zu seinem Glauben zu bekennen. Ich denke da positiv, daß der gesunde Glaube bereits Kinder in gutem Sinne selbstbewusst macht.
Da darf auch die Familie, oder die Gemeinschaft die zusammen wohnt, durchaus selbstbewusst zu dem zu stehen, worauf es uns ganz besonders ankommt. Aber da sind wir wieder bei den Kindern: Da gehört auch Selbstbewusstsein dazu, sich auch ein wenig von allen Anderen abzuheben. Allerdings besteht die Kunst darin, dabei dies mit keiner Abwertung anderer Menschen zu praktizieren. Denn andere Leute sind genauso gute Menschen, wie hoffentlich auch wir. Zwischen bigott und selbstbewusst in seinen Glauben hineinzuwachsen, kann so durchaus auch ein Ritt auf einer Rasierklinge sein. Besonders wenn uns nahe Menschen bzw. Familienmitglieder in die Pubertät kommen. So kann ich mich an eine Zeit vor vielen Jahrzehnten erinnern, als ein damaliger Jüngling heute eine überzeugter Maoist war, am übernächsten Tag ein Superchrist und dann hat er noch weitere und neuere eigene Überzeugung wie ein Schild vor sich hergetragen. Das zeugt nicht davon, daß der Glaube passgenau ins Leben integriert war, sondern sich die Nebenwirkungen von Glaube und Zweifel überschnitten. Was niemals kompatibel ist, weder mit unserer Liebe, noch mit der Liebe Gottes, wäre es mit dem Glauben Angst zu machen. Fromm ausgedrückt sagt uns die Bibel: In völliger Liebe ist keinerlei Angst. Schon sehr kleine Menschen müssen wissen können, daß sie mit allem zu ihren Eltern kommen können, wie auch zu Gott. Er bricht nie mit uns.
Nun für mich klingt der Text doch, als wenn Glaube anerziehbar ist und christliche Eltern genau das auch tun sollen.
Wenn Glaube nicht anerziehbar ist, wieso werden dann so viele Kinder von Muslimen auch Muslime, von Mormonen auch Mormone, usw.?
Natürlich nicht in jedem Fall. Aber Erziehung scheint einen großen Einfluss zu haben.
Meines Erachtens sollte Glaube aber immer eine persönliche Entscheidung sein. Zum Glück denken, im Gegensatz zur Autorin, heute immer mehr Eltern auch so.
Liebe Chey: Im Prinzip gebe ich dir recht, dass Glaubenicht nicht anerziehbar ist. Jedenfalls unser christlicher Glaube besteht hier grundsätzlich aus einem großen Vertrauen in Gott, also mehr als nur ein Fürwahrhalten von religiöser Lehre. Aber genauso wie im Christentum vermitteln in aller Regel die Muslime und ebenso Mormonen oder viele Eltern aus anderen Religionen, neben Glaubenslehre vorallem religiöse Werte. Alle großen Religionen der Welt sind, entsprechend auch der jeweiligen Mentalität der Menschen bzw. ihrer Kultur, in etwa gleich. Es geht immer um Liebe untereinander sowie zu und von Gott. Dann aber werden auch kleine Menschen, wenn sie mit ihren Eltern glücklich sind, auch persönliche Glaubensentscheidungen treffen. Wer Väter oder Mütter erlebte, die Gewalt ausübten und pure Angst verbreiteten, werden eher nicht bereit sein an einen göttlichen Geist zu glauben, der alles mit Liebe durchdringen will. Daher bin ich auch überzeugt, daß nicht nur Worte und Lehren Menschen dazu bringen in Echtheit religiös zu werden und sich für den Glauben zu entscheiden, sondern wie wir ihnen begegnet sind. Sich für einen Glauben frei zu entscheiden, gehört zu den Menschenrechten. Mit 12 Jahren ist ein Kind in Deutschland religionsmündig, dann darf es (theoretisch) alleine entscheiden welcher Namen sein Gott hat, von dem sie oder er geliebt werden will. Es gibt ja nur einen. Jüdische Menschen glauben im übigen, daß in der Endzeit im dann wieder errichteten Tempel in Jerusalem dann alle Menschen aus allen Völkern und Religionen beten dürfen. Es muss die Moschee auf dem Tempelberg nicht abgerissen werden.
> Liebe Chey: Im Prinzip gebe ich dir recht, dass Glaubenicht nicht anerziehbar ist.
Äh, ich schrieb, das Glaube anerziehbar ist, dass das aber nicht gut ist.
> Mit 12 Jahren ist ein Kind in Deutschland religionsmündig
Das verwechselst du. Religionsmündig ist man mit 14 in Deutschland. Mit 12 darf man lediglich nicht gegen seinen Willen zu einer anderen Religion gezwungen werden. Mit 10 ist man übrigens bei Religionsentscheidungen anzuhören und in mindestens 2 Bundesländern darf man ohne Zustimmung der Eltern erst mit 18 aus der,Kirche austreten.
Gibt also mehrere Altersgrenzen, aber die für Religionsmündigkeit ist 14.
Jüdische Menschen glauben im übigen, daß in der Endzeit im dann wieder errichteten Tempel in Jerusalem dann alle Menschen aus allen Völkern und Religionen beten dürfen. Es muss die Moschee auf dem Tempelberg nicht abgerissen werden.
Bitte Belege diese Aussage.Meiner Ansicht nach ist sie mehrfach falsch bzw. hast du da was komplett falsch verstanden.