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Bekannte und unbekannte Gebete in der Bibel

Freude, Dankbarkeit, Wut, Todesangst, Bewunderung, Verzweiflung: Gebete in der Bibel sind oft ein ungeschönter Spiegel der Seele. Hier eine Auflistung einiger bekannter und weniger bekannter Gebete.

Unsicherheit, 2. Mose 4, 10 und 13: „Aber Mose erwiderte: O Herr, ich bin kein guter Redner; ich bin es nie gewesen – und seit du mit mir, deinem Diener, sprichst, hat sich daran nichts geändert. Ich kann nicht gut reden.“ Vers 13: „Aber Mose bat: Herr, bitte schick doch einen anderen!“

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Verzweiflung, 2. Mose 5: „Da wandte Mose sich an den HERRN: Warum tust du deinem Volk so etwas an, Herr?, fragte er. Warum hast du mich hierher gesandt?“

Bitte um Heilung, 4. Mose 12, 13: „Da bat Mose den HERRN: Mach sie doch wieder gesund, mein Gott!“

Bewunderung, 5. Mose 3 24-25: „Allmächtiger HERR, du hast gerade erst begonnen, mir, deinem Diener, deine Größe und Macht zu zeigen. Gibt es einen Gott im Himmel oder auf der Erde, der solche Taten und Wunder vollbringen kann wie du? 25 Lass mich doch bitte den Jordan überqueren und das herrliche Land auf der anderen Seite des Flusses sehen, das schöne Bergland und den Libanon.“

Unverständnis, Josua 7, 7: „Ach, Allmächtiger HERR, warum hast du uns über den Jordan gebracht, wenn du uns nun von den Amoritern töten lassen willst? Wären wir doch nur damit zufrieden gewesen, auf der anderen Seite des Jordan zu bleiben!“ 

Unsicherheit, Richter 6 15: „Aber mein Herr, antwortete Gideon, womit kann ich Israel retten? Meine Sippe ist die schwächste im ganzen Stamm Manasse und ich bin der Jüngste in meiner Familie!“

Verzweifelte Bitte, Richter 16, 28: „Da rief Simson den HERRN an und sagte: Allmächtiger HERR, erinnere dich an mich. O Gott, gib mir noch ein einziges Mal Kraft, damit ich, o Gott, mich an den Philistern für den Verlust meiner Augen rächen kann.“

Reflexion, Hiob 42, 1-5: „Da antwortete Hiob dem HERRN: „Nun weiß ich, dass du alles kannst, kein Vorhaben ist für dich undurchführbar. Wer ist es, der Gottes weisen Plan ohne Verstand verdunkelt? Ja, ich habe in Unkenntnis über Dinge geurteilt, die zu wunderbar für mich sind, ohne mir darüber im Klaren zu sein. Du hast gesagt: Hör zu, ich will reden! Ich will dir Fragen stellen, und du sollst sie mir beantworten. Bisher kannte ich dich nur vom Hörensagen, doch jetzt habe ich dich mit eigenen Augen gesehen.“

Offenheit, 1. Samuel 3,10: „Und der HERR trat zu ihm und rief wie zuvor: »Samuel! Samuel!« Samuel antwortete: Sprich, dein Diener hört.“

Verwunderung, 2. Samuel 7, 18-20: „Da ging König David hinein, setzte sich vor dem HERRN nieder und betete: Wer bin ich, Gott, mein HERR, und was ist meine Familie, dass du mich so weit gebracht hast? Und jetzt, Gott, mein HERR, gibst du mir und meinen Nachkommen zu allem anderen auch noch eine Zusage, die bis in die ferne Zukunft reicht. Ist das allen Menschen bestimmt, Gott, mein HERR? Was kann ich noch zu dir sagen? Du kennst mich, deinen Diener, genau, Gott, mein HERR. Weil du es zugesagt hast und weil es dein Wille war, hast du all dies Große getan und es mich erkennen lassen. Du bist groß, Gott, mein HERR! Keiner ist dir gleich und es gibt keinen anderen Gott. Wir haben nie auch nur von einem anderen Gott wie dir gehört.“

Bitte um Weisheit, 1.Könige 3, 9: „Schenk deinem Diener ein gehorsames Herz, damit ich dein Volk gut regiere und den Unterschied zwischen Gut und Böse erkenne. Denn wer könnte dieses große Volk, das dir gehört, regieren?“

Anbetung, 1.Könige 8 23: „Er betete: HERR, Gott Israels, es gibt keinen Gott, der dir gleicht, weder im Himmel noch auf der Erde. Du erfüllst deine Versprechen und bist all denen mit deiner großen Liebe treu, die dir gehorchen und bereit sind, von ganzem Herzen deinen Willen zu tun.“

Bitte um ein Wunder, 1. Könige 18, 36-37: „Als die Zeit für das Speiseopfer gekommen war, trat der Prophet Elia heran und betete: HERR, Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, zeig uns heute, dass du Gott in Israel bist und dass ich dein Diener bin und all dies auf deinen Befehl hin getan habe. Antworte mir, HERR! Antworte mir, damit dieses Volk erkennt, dass du, HERR, Gott bist und dass du ihre Herzen zurückerobert hast.“

Depression, 1. Könige 19, 4: „Er aber ging allein eine Tagesstrecke weit in die Wüste. Schließlich sank er unter einem Ginsterstrauch nieder, der dort stand, und wollte nur noch sterben. Ich habe genug, HERR, sagte er. Nimm mein Leben, denn ich bin nicht besser als meine Vorfahren.“

Bitte um Klarheit, 2.Könige 6,17:“ Hab keine Angst!, sagte Elisa. Denn es sind mehr auf unserer Seite als auf ihrer. Und er betete: HERR, öffne ihm die Augen und lass ihn sehen. Da öffnete der HERR dem Diener die Augen, und als er aufblickte, sah er, dass das Bergland um Elisa herum voll feuriger Pferde und Streitwagen war.“

HERR, du bist mein Gott, ich will dich erheben und deinen Namen preisen.

Jesaja 25,1

Trauer, 2. Könige 20, 3: „Da drehte er sein Gesicht zur Wand und betete zum HERRN: Denke doch daran, HERR, wie ich dir immer von ganzem Herzen treu war und stets getan habe, was dir Freude machte. Und Hiskia weinte bitterlich.“

Lob und Dank, Jesaja 25, 1: „HERR, du bist mein Gott, ich will dich erheben und deinen Namen preisen. Denn du hast unfassbare Dinge, die du dir vor langer Zeit vorgenommen hast, vollbracht. Darin hast du bewiesen, dass auf deine Treue wirklich Verlass ist!“ 

Zuwendung, Psalm 5,4: „Höre meine Stimme am Morgen, HERR. Früh am Morgen trage ich dir meine Bitten vor und warte voll Ungeduld.“

Vorwurf an Gott, Psalm 10,1: „HERR, warum bist du so fern? Warum verbirgst du dich, wenn ich dich am nötigsten habe?“

Vorwurf an Gott, Psalm 13, 2: „HERR, wie lange willst du mich noch vergessen? Wie lange willst du dich noch von mir abwenden? „

Bitte um Vergebung, Psalm 25, 11: „HERR, vergib mir meine große Schuld, damit dein Name geehrt wird.“ 

Dank für Heilung, Psalm 30, 3: „HERR, mein Gott, zu dir habe ich um Hilfe geschrien, und du hast mich wieder gesund gemacht. Du hast mich aus dem Grab geholt, HERR, und hast mich nicht sterben lassen.“

Bewunderung, Psalm 40, 6: „HERR, mein Gott, du hast so viele wunderbare Taten getan und deine Vorhaben sind so zahlreich. Du bist mit niemandem zu vergleichen. Wenn ich versuchen wollte, all deine wunderbaren Taten aufzuzählen, würde ich kein Ende finden.“

HERR, wie groß sind deine Werke und wie tief deine Gedanken.

Psalm 92,6

Dank, Psalm 71, 5-6: „Herr, du allein bist meine Hoffnung, dir habe ich vertraut, HERR, von meiner Jugend an. 6 Seit meiner Geburt hast du mich gehalten, von Anfang an hast du für mich gesorgt. Deshalb lobe ich dich allezeit!“ 

Freude, Psalm 92,6: „HERR, ich freue mich über alles, was du für mich getan hast, und juble vor Glück über deine Taten. 6 HERR, wie groß sind deine Werke und wie tief deine Gedanken.“

Überschwängliche Freude, Psalm 104, 1-3: „Lobe den HERRN, meine Seele! HERR, mein Gott, du bist sehr groß! In Ehre und Herrlichkeit bist du gekleidet 2 und Licht umgibt dich wie ein Gewand. Du spannst den Himmel aus wie eine Zeltdecke 3 und errichtest über den Wolken deine Wohnung.“

Unsicherheit, Jeremia 1, 6: „Ach, allmächtiger HERR, wehrte ich ab, ich kann nicht gut reden, ich bin noch viel zu jung!“

Frustration, Jona 4, 2: 2 „Er beklagte sich beim HERRN: Ach HERR, habe ich das nicht schon gesagt, bevor ich von zu Hause aufbrach? Deshalb bin ich ja fortgelaufen nach Tarsis! Ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott bist, dass du geduldig und voller Liebe bist, weil du das Unheil bedauerst. 3 So mach nun meinem Leben ein Ende, HERR! Ich will lieber sterben, als zu leben.“

Freude, Matthäus 11, 25: „O Vater, Herr des Himmels und der Erde, ich danke dir, dass du die Wahrheit vor denen verbirgst, die sich selbst für so klug und weise halten. Ich danke dir, dass du sie stattdessen denen enthüllst, die ein kindliches Gemüt haben.“

Todesangst, Matthäus 27 46: „Gegen drei Uhr rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama asabtani?, das bedeutet: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Angst, Matthäus 26, 42: „Und wieder ließ er sie zurück und betete: Mein Vater! Wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, dann geschehe dein Wille.“

Das Vaterunser, Mt. 6, 9-13: „So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geehrt. Dein Reich komme bald. Dein Wille erfülle sich hier auf der Erde genauso wie im Himmel. Schenk uns heute unser tägliches Brot und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig geworden sind. Lass nicht zu, dass wir der Versuchung nachgeben, sondern erlöse uns von dem Bösen.“

Bitte für andere Menschen, Lukas 23, 34:  Jesus sagte: »Vater, vergib diesen Menschen, denn sie wissen nicht, was sie tun.«

Todeskampf, Lukas 23, 46: „Jesus rief: Vater, ich lege meinen Geist in deine Hände! Und mit diesen Worten starb er.“

Übersetzung: Neues Leben. Die Bibel (NLB)

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