Klaus Meine(Foto: Von José Goulão from Lisbon, Portugal - Scorpions, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3327051)
Es ist kein Psalmbeter, der die Frage nach dem Engel stellt und auch kein alttestamentlicher Prophet. Es ist der Refrain einer bekannten Rockballade: „Send me an Angel“ von der deutschen Rockband Scorpions. Der Song stammt aus dem Album „Crazy World“, in dem auch „Wind of Change“, die legendäre Hymne zur Wende, erschienen war. Beide Stücke haben Menschen auf der ganzen Welt berührt und sind zu Klassikern geworden.

Prominente und die Bibel – Teil 1

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Klaus Meine ist der Lead-Sänger der Scorpions und hat „Send me an Angel“ vor 26 Jahren geschrieben. Als er gebeten wurde, ein Bild und ein Zitat für die Lutherbibel 2017 auszuwählen, musste er nicht lange nachdenken: „Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege“ (2. Mose 23,20), eine Verheißung, die sich an Mose und sein Volk inmitten der Wüste richtet. Auch wenn seine Lebenssituation kaum mit der von Mose vergleichbar scheint: Oft hat sich Klaus Meine gewünscht, einen Engel zu haben, der ihn beschützt und ihm den richtigen Weg zeigt.

Eine Energie, die immer präsent ist

Dabei hat der Sänger allerdings nicht das traditionelle Bild eines weißgewandeten Mannes mit Flügeln im Kopf. „Wie ich mir einen Engel vorstelle? Es ist eine Energie, die immer präsent ist.“ Den Glauben und die Bibel sieht er als wichtigen Teil des Seins, als etwas, das mit dem Herzen tief verbunden ist. „Besonders in diesen Zeiten, durch die wir jetzt gehen, wo die Welt jeden Tag ein Stück mehr aus der Balance gerät, brauchen wir alle etwas, an dem wir uns festhalten können.“

Umarmung des Lebens

Die lange gemeinsame Geschichte und einzigartige Karriere der Scorpions führt Klaus Meine auch auf die Kraft dieses Glaubens zurück, der er immer vertraut hat und die ihn immer inspiriert hat. Das erfüllt ihn mit tiefer Dankbarkeit. Zur Bibel als der Quelle dieses Glaubens sagt er: „Die Bibel ist mein Buch, eine Umarmung des Lebens.“

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Fragen zur Vertiefung:

  • Engel – ist das nicht nur ein Wohlfühl-Bild für die Sehnsucht nach Geborgenheit?
  • Engel heute – Lebens-Guide und -Bodyguard?
  • Warum benötigt ein allmächtiger Gott überhaupt himmlisches Bodenpersonal?

Dieser Beitrag ist Teil einer Kooperation zwischen
der Deutschen Bibelgesellschaft und Jesus.de.

 

 



1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Tja, aus eigener Erfahrung kann ich Klaus Meine versichern, dass Gott durchaus potentes liebevolles „Bodenpersonal“ an unsere Seite gestellt hat –
    diese liebevollen Boten Gottes stehen uns zur Seite und greifen gerne ein –
    wenn WIR das zulassen,
    das hat mir meine Mutter recht früh berichtet, wie sie immer wieder in Notsituationen diesen Beistand als persönliche Erfahrung erlebt hat.

    Eine ihrer dazu wichtigen davon war, dass sie 1951 abends nach ihrem illegalen Grenzübertritt in die DDR „erwischt“ wurde. Ein Nachbar hatte sie denunziert, als sie ihre Eltern im Heimatort in der 500m-Zone besuchte, Folge war ihre Festnahme und Festsetzung im nächsten Polizeiposten ein paar Dörfer weiter.

    Das hat viele Menschen veranlasst, intensiv für einen guten Ausgang zu beten.
    Was dann geschah, was niemand hätte erwarten können – das war nahezu unglaublich –
    Meine Mutter wurde noch bei Dunkelheit in dieser Nacht per Motorrad ein paar Dörfer weiter mitten in den Wald gebracht und mit dem Hinweis, das nie wieder zu tun – und „Da wo der Lichtschein ist, ist Westen“
    entlassen…
    Wer je mit DDR Grenztruppen zu tun hatte, weiß, was da in meiner Mutter und der Verwandtschaft vorgegangen sein dürfte,,, Vielen Dank noch heute von mir, all denen, die hier segensreich mitgewirkt haben…
    Es gab auch andere Ausgänge – wo Betroffene sich im Gefängnis mit jahrelangem Kuraufenthalt in Bautzen wiederfanden – und dramatisch war noch, dass ich bereits „unterwegs“ war. In anderen Fällen wurden die Kinder dann an „linientreue“ Genossen zur Erziehung im wahren sozialistischen Gedankengut weiter gegeben…

    Auch ich habe einige BEWAHRUNGEN erlebt, die ich auf das Eingreifen „hoher Mächte“ nur zurückführen kann. Bei einer solchen Häufung positiver Erfahrungen kann man dem menschlich verständlichen Wort „ZUFALL“ nur eine andere Dimension zubilligen:
    Ich wurde von einem Auto gerammt, als ich mit dem Moped übersehen wurde und darauf hin durch die Luft flog und „platt“ – man könnte sagen „wie hingelegt“ auf dem Rücken landete – und sofort aber ohne jede Blessur aufstand und die Hosenbeine „abklopfte“.
    Keine Prellungen – bis auf die Ferse, die im Gummistiefel steckte und nach einer halben Stunde wieder ok war, keine Abschürfungen, keine Platzwunden – nichts….
    Noch nicht einmal die Kleidung war beschädigt.
    Das veranlasste einen Passanten der das gesehen hatte, staunend zu sagen „Da hast Du aber einen Schutzengel gehabt“, worauf jemand ergänzte „Einer hat da nicht gereicht!!“ Ich stand verdattert da – ein Polizist, der das zufällig miterlebt hatte, kommentierte „Kerle, ich habe gedacht, Du bist tot!“

    Meine Mutter hat – wie ich weiß – immer wieder für mich gebetet – und mir sozusagen „gefühlt“ einen Schutz „erbeten“, den mir die göttliche Hilfe – wie auch immer – auch gewährt hat…

    Und so bete ich „nach Anleitung durch meine Mutter!“, heute für meine Familie, für meine Freunde und Kollegen, Nachbarn, auch für „noch Ekelpakete“, für Frau Merkel und Herrn Trump, für liebe – und erst Recht für „noch“ weniger liebe Menschen, die sich der Liebe Gottes und Jesu doch bitte anschließen möchten, damit es auf der Welt jeden Tag DOCH ein wenig besser werden möge – selbst wenn die Prophezeiungen in der Offenbarung des Johannes sind, wie sie sind…

    Ich weiß, dass Gott uns Helfer zur Seite stellt – ach ja – und für die bete ich auch – dass sie immer lieb auf uns und unsere Lieben aufpassen mögen, und dazu auch die erforderliche Kraft und Geduld haben mögen…. Tja, vielen Dank, lieber Gott – liebe Helfer…

    Wenn man auf sein Leben blickt, findet man sicher viele Gelegenheiten, wo man DANKBAR sein kann, weil Gott – wie auch immer – helfend eingegriffen hat… Das macht mich unendlich dankbar gegenüber gottt und Jesus – und deren „Personal“…

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