Sz-online.de: Manhattan – Minarette am Ground Zero?
Für 100 Millionen Dollar soll ein 13-stöckiges Gebäude in der Nähe von Ground Zero errichtet werden. Geplant ist, in dem neuen Haus eine Theaterbühne und ein Fitness-Center einzurichten, ein Schwimmbad - und eine Moschee.
Sachsen: Neuerliche Kirchenkritik an Ladenöffnungsgesetz
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz kritisiert die geplante Lockerung des sächsischen Ladenöffnungsgesetzes. Was von Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) als Abbau von Bürokratie gefeiert werde, sei eine «eklatante Verletzung verfassungsrechtlicher Grundlagen», erklärte Konsistorialpräsident Ulrich Seelemann am Dienstag in Berlin. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz erstreckt sich auch über Teile Ostsachsens.
Wemding: Mixa wird im Kloster erwartet
Der ehemalige Augsburger Bischof Walter Mixa wird in diesen Tagen in seinem neuen Domizil, dem Franziskanerinnenkloster «Maria Stern» in Fünfstetten im Landkreis Donau-Ries erwartet.
Badische-zeitung.de: Beten im Industriegebiet – Freikirche baut für bis zu 1000 Gläubige
800 bis 1000 Sitzplätze soll sie einmal haben: In einem Lahrer Industriegebiet entsteht die neue Kirche der Freien Evangeliums-Christengemeinde. Lohnt sich solch ein Riesenbau? Der Pastor im Interview.
Stuttgart: 2000 Teilnehmer bei 11. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes
Von heute bis zum 27. Juli tagt in Stuttgart die elfte Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB). Das Kirchentreffen steht unter dem Motto "Unser tägliches Brot gib uns heute".
Gaza: Hamas verbietet Frauen die Wasserpfeife
Die Hamas-Regierung im Gazastreifen hat ein neues Verbot für den weiblichen Teil der Bevölkerung erlassen: Frauen dürfen in der Öffentlichkeit keine Wasserpfeife mehr rauchen.
Italien: Bischof schreibt offenen Brief an Mafia
Der italienische Bischof Giuseppe Fiorini Morosini hat der kalabresischen Mafiaorganisation 'Ndrangheta vorgeworfen, die Religion für ihre verbrecherischen Ziele zu missbrauchen. In einem offenen Brief an die Clan-Chefs verurteilte er die regelmäßigen Treffen von 'Ndrangheta-Familien in der Kirche Madonna della Montagna di Polsi in den Aspromonte-Bergen, wie die Turiner Tageszeitung «La Stampa» am Montag berichtete. «Warum müsst ihr unseren Glauben und unsere Religion erniedrigen?», schrieb der Bischof von Locri in Süditalien «Das Evangelium, von dem Ihr sprecht, kann nicht das Evangelium von Jesus Christus sein», kritisierte der Geistliche angesichts der demonstrativen Frömmigkeit der 'Ndrangheta-Bosse. Die Anführer der kalabresischen Mafia nutzen traditionell die Pilgerkirche in den Aspromonte-Bergen, um ihre Religiosität zu zeigen und wichtige Personalentscheidungen zu treffen. Vor wenigen Tagen waren bei einer Razzia gegen die Mafiaorganisation Hunderte Verdächtige festgenommen worden, darunter der 'Ndrangheta-Boss Domenico Oppedisano.
Brüssel: EU-Spitze trifft Religionsführer
Die Präsidenten von EU-Kommission, Rat und Parlament kommen heute (Montag) in Brüssel mit Vertretern von Kirchen und Religionsgemeinschaften zusammen. Über zwanzig hochrangige religiöse Repräsentanten aus vierzehn Mitgliedsstaaten werden erwartet. Darunter sind Vertreter der evangelischen und katholischen Kirchen sowie der muslimischen, jüdischen und orthodoxen Gemeinschaften. Bei dem Treffen soll eine gemeinsame Strategie gegen Armut und soziale Ausgrenzung entwickelt werden. Die EU will in den kommenden zehn Jahren mindestens 20 Millionen Europäer aus der Armut holen. Die Treffen von EU-Vertretern und Religionsführern finden seit 2005 regelmäßig statt. In diesem Jahr nehmen zum ersten Mal auch Vertreter der Sikh-Religion und der Hindu-Gemeinschaft teil.
Sonntagsblatt-bayern.de: Irak – Christen suchen in der Ninive-Ebene Zuflucht
Christen im Irak werden nicht verfolgt, aber stehen unter großem Druck und sind immer wieder Ziel von Anschlägen. Viele Christen sammeln sich derzeit in der Ninive-Ebene bei Mosul im Kurdengebiet. Die kurdische Autonomieregierung lässt die Christen gewähren, verfolgt freilich dabei ganz eigene Ziele.
Israel: Außenminister Lieberman will Anerkennung der Hamas-Regierung in Gaza durch EU
Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman will eine Anerkennung der Regierung der Hamas im Gazastreifen durch die EU. Damit die Hamas die Kontrolle des Gazastreifens vollständig übernehmen kann, will er die Weltgemeinschaft auffordern, im Gazastreifen eine große Wasserentsalzungsanlage, ein Klärwerk und ein Kraftwerk zur Stromerzeugung zu errichten.
