Kirchentag: 216.208 Euro Kollekte gesammelt
Bei den Gottesdiensten des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin und Wittenberg sind 216.208 Euro Kollekte für die Arbeit mit Kindern und Flüchtlingen zusammengekommen. Allein beim großen Festgottesdienst vor den Toren der Lutherstadt Wittenberg seien 113.436 Euro für die Flüchtlingsinitiativen "SOS Méditerranée" und "Mediterranean Hope" gesammelt worden, teilten die Organisatoren am Dienstag in Berlin mit. Die Initiativen retteten Flüchtlinge aus Seenot und setzten sich für Integration ein.
Forschungsprojekt zu sexuellem Missbrauch wird verlängert
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt der katholischen Bischöfe zu sexuellem Missbrauch an Minderjährigen durch Priester, Diakone und Ordensleute wird um neun Monate bis September 2018 verlängert. Wie die Deutsche...
ERF-Schwerpunktthema: „Sexualität: eine reizvolle Idee Gottes“
ERF Medien packt im Juli und August ein heißes Eisen an: Sexualität. Wie offen sollte über Sexualität gesprochen werden? Was ist angemessen in der Kirche oder Gemeinde vor Ort, was im Radio oder Fernsehen? Das Schwerpunktthema Sexualität soll mit seinen "schönen, aber auch dunklen Seiten" aufgegriffen werden, heißt es in einer Mitteilung des Medienwerks. Beiträge zum Thema werden in Radio, Fernsehen, Internet sowie im Magazin ANTENNE veröffentlicht.
Mehr Glaube, weniger Tagespolitik: CDU-Politiker Spahn kritisiert Kirchen
Der CDU-Politiker Jens Spahn, Parlamentarische Staatssekretär im Bundes-Finanzministerium, hat die Kirchen dazu aufgerufen, sich weniger mit der "schnelllebigen Tagespolitik" zu befassen und mehr Orientierung in Fragen des Glaubens zu geben. Er nehme die Kirchen "an den falschen Stellen sehr offensiv wahr", erklärte Spahn mit Verweis auf Hartz-IV-Sätze, Steuersätze oder die Flüchtlingspolitik. Er wünsche sich, dass sie sich stattdessen vermehrt damit befassten, wie sehr Kirche und Glaube den Alltag und die Kultur prägten.
Reformierte Kirchen: Weltkongress wählt neue Spitze
Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen kommt ab dem 29. Juni in Leipzig zu ihrer 26. Generalversammlung zusammen. Bis 7. Juli werden dazu rund 1.000 Teilnehmer aus etwa 100 Ländern erwartet. Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes wollen die Reformierten eine gemeinsame Erklärung mit der evangelisch-lutherischen Kirche zur Rechtfertigungslehre unterzeichnen. Luthers Auslegung der Rechtfertigungslehre zum Verhältnis zwischen Gott und Mensch war einer der Auslöser der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert. Weitere Programmpunkte der Versammlung sind die Wahl eines neuen Generalsekretärs und die Verabschiedung einer Abschlusserklärung zum Thema Weltgerechtigkeit.
Landtags-Vize: „Gottes Liebe zu den Menschen ist voraussetzungslos und uneingeschränkt“
Gottes Liebe zu den Menschen ist voraussetzungslos und uneingeschränkt. Er hört nicht auf, uns zu lieben, auch wenn wir sündigen, uns von ihm abwenden. Deshalb sollten wir unsere Mitmenschen durch Gottes Augen sehen. Und wir sollten seine Geduld und Barmherzigkeit mit uns Menschen nachahmen.
Playmobil: Eine Million Luther-Figuren produziert
Seit dem Produktionsstart im Februar 2015 hat Playmobil eine Million Luther-Figuren ausgeliefert. Damit ist der Reformator im Kleinformat die erfolgreichste Figur der Firmengeschichte. Große Mengen der 7,5 Zentimeter großen Figur in Mönchskutte, mit Bibel und Feder wurden vor allem von den evangelischen Landeskirchen bestellt.
ARD: Themenwoche Glaube war ein Erfolg
Der MDR hat die ARD-Themenwoche «Woran glaubst du?» vom 11. bis 17. Juni als Erfolg gewertet. Insgesamt liefen mehr als 650 Beiträge in Fernsehen, Radio und...
Mormonen in Bremen sind „Körperschaft des öffentlichen Rechts“
Bremen hat als siebtes Bundesland die Mormonen als "Körperschaft des öffentlichen Rechts" anerkannt. Zu der Religionsgemeinschaft, die sich offiziell als "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" bezeichnet, zählten bundesweit rund 40.000 Menschen in 164 örtlichen Gemeinden, teilte ihr Sprecher am Dienstag in Frankfurt am Main mit.
Aus Glaubensgründen: Chef der britischen Liberaldemokraten tritt zurück
Der Chef der britischen Liberaldemokraten, Tim Farron, hat seinen Rücktritt als Parteivorsitzender angekündigt. "Ich war zwischen meinem Leben als gläubiger Christ und meiner Rolle als politischer Führungspersönlichkeit hin- und hergerissen", erklärte er laut n-tv. Es sei ihm unmöglich gewesen, der Chef einer fortschrittlichen, liberalen Partei zu sein und zugleich an den Lehren der Bibel festzuhalten, so der 47-Jährige. Farron hatte sich im Wahlkampf wiederholt kritischen Fragen zu seinem Glauben stellen müssen und war auch innerhalb seiner Partei aufgrund seiner Ansichten zu Themen wie Homoehe kritisiert worden.








