#BenedictXVI: Papst will twittern

Der Vatikan wird bis zum Jahresende ein Twitter-Konto für den Papst eröffnen. Das bestätigte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi am Donnerstag. In welcher Sprache er twittern wird, ist noch nicht bekannt.

Vatileaks: Papst soll verurteiltem Ex-Kammerdiener vergeben haben

Papst Benedikt XVI. soll seinem wegen Diebstahls vertraulicher Vatikandokumente rechtskräftig verurteiltem Ex-Kammerdiener vergeben haben. Wie die italienische Tageszeitung "La Stampa" am Donnerstag in ihrer Online-Ausgabe berichtete, ließ das Kirchenoberhaupt seinem ehemaligen Mitarbeiter Paolo Gabriele ein mit einer persönlichen Widmung versehenes Buch mit Psalmen in die Haftzelle im Vatikan überbringen.

Graumann: „Ein Judentum in Hinterzimmern wird es nicht geben“

Bei der traditionellen Gedenkstunde zur Pogromnacht vor mehr als 70 Jahren in der Frankfurter Paulskirche hat der Präsident des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann, den Streit über die Beschneidung in Deutschland kritisiert. Hässliche Nebengeräusche, schroffe Belehrungen, Bevormundungen und rüde Respektlosigkeiten hätten die Debatte bestimmt, sagte Graumann am Donnerstag.

Mohammed-Video: Ein Jahr Haft für Drahtzieher

Der mutmaßliche Drahtzieher hinter dem islamfeindlichen Mohammed-Video, Mark Basseley Youssef, muss ein Jahr in Haft. Wie amerikanische Medien meldeten, hatte er gegen Bewährungsauflagen verstoßen. Laut der Online-Ausgabe der "Los Angeles Times", bekannte sich Youssef, der zeitweise auch den Namen Nakoula benutzte, in vier Punkten schuldig.

Nigerianischer Erzbischof: Der Konflikt geht nur von Wenigen aus

"Betet für uns, solidarisiert euch mit uns!" Das ist der Appell von Christen aus Ländern, in denen religiöse Minderheiten diskriminiert werden. Bei der internationalen Konferenz "Menschenrecht 'Religionsfreiheit'" Anfang der Woche in München berichteten sie von der Situation in ihrer Heimat – von Ausgrenzungen, Anschlägen, Arbeitslagern und Hoffnungszeichen.

Straßburg: Gerichtshof für Menschenrechte verhandelt über Kirchengewerkschaft

Der Menschenrechtsgerichtshofs in Straßburg hat sich am Mittwoch mit den Arbeitnehmerrechten einer Gruppe rumänischer orthodoxer Priester beschäftigt, die sich gegen den Willen ihrer Kirche im Jahr 2008 zu einer Gewerkschaft zusammengeschlossen hatte. Das Grundsatzurteil könnte sich auch auf das Arbeitsrecht der Kirchen in Deutschland auswirken.

Katrin Göring-Eckardt: „Die Reformation geht weiter“

Zum Abschluss der Tagung der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat Katrin Göring-Eckardt eine positive Bilanz gezogen. "Die Synode freut sich auf das Reformationsjubiläum 2017 und will sich aktiv an der Gestaltung beteiligen", sagte die Präses der Synode am Mittwoch.

Protestierende Flüchtlinge: EKD unterstützt Forderungen von Asylbewerbern

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat sich hinter die aktuellen Proteste von Asylbewerbern gestellt. Wie die seit Wochen vor dem Brandenburger Tor in Berlin ausharrenden Flüchtlinge wende sich auch die evangelische Kirche gegen die Residenzpflicht und das Asylbewerberleistungsgesetz. Das schreibt der Prälat Bernhard Felmberg in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung "Die Kirche" (Ausgabe vom 11. November).

US-Wahlen: Religion und ethnische Herkunft mit großem Einfluss

Glaube und ethnische Herkunft haben bei der US-Präsidentenwahl am Dienstag (Ortszeit) offenbar einen deutlichen Einfluss gehabt. Katholische Bischöfe und evangelikale Pastoren sind mit dem Wahlausgang nicht zufrieden.

Derwesten.de: Vorstoß in Oberhausen – Kirchenjobs auch für Nicht-Christen

Die Evangelische Kirche soll künftig auch Nicht-Christen einstellen. Mit dieser These wird Superintendent Joachim Deterding die Teilnehmer der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Oberhausen am Wochenende konfrontieren: „Auch in Kirchenkreisen muss sich die Veränderung in unserer Gesellschaft widerspiegeln.“