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Jesus.ch, Sveriges Television SVT, Evangelical Focus, Seurakuntalainen

Schwedens Influencer des Jahres 2025: Jesus Christus?

„Junge Menschen sprechen über Jesus, nicht über Religion“: 2024 gab es einen historischen Anstieg der Kirchenbeitritte in Schweden.

„Der Influencer des Jahres 2025 könnte Jesus sein“, titelt der schwedische Nachrichtenanbieter SVT. Umfragen des Jugendbarometers „Ungdomsbarometern“ zeigen, dass Jesus insbesondere bei den 15- bis 24-Jährigen in Schweden zu einem Phänomen wird, berichtet Finnlands christliches Nachrichtenportal Seurakuntalainen.

Johanna Göransson, Forscherin des Jugendbarometers, habe gegenüber SVT erklärt, dass junge Menschen derzeit speziell über Jesus sprechen, nicht über Religion: „Es ist spannend, dass man sich an eine leitende Autorität wendet. Unsere Theorie ist es, dass dies der Logik der sozialen Medien entspricht. Diese sind weitgehend personenorientiert. Es scheint, dass Religion auf die gleiche Weise projiziert wird.“

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Religiosität verdoppelt

Die Generation Z suche oft nach Sicherheit, berichtet SVT. Göransson glaube, dass das Christentum deshalb attraktiv sein könne: „Eine Autorität zu haben, die bestätigt, was richtig und was falsch ist, ist wahrscheinlich eine angenehme Lösung für viele, denen es schwerfällt, sich in dieser Landschaft der Möglichkeiten zurechtzufinden.“

Fast doppelt so viele junge Menschen wie noch vor einigen Jahren bezeichnen sich laut der Umfrage als religiös. Die schwedische Kirche habe 2024 einen historischen Anstieg der Beitritte verzeichnet. Gegenüber SVT habe sie erklärt, „dass junge Menschen einen großen Teil dieses Anstiegs ausmachen.“

Internationaler Trend zum Christentum

Nicht nur Schweden sei von dem Trend betroffen, berichtet Evangelical Focus. Eine internationale Studie des Markt- und Sozialforschungsunternehmens Ipsos zeige: „Mehr junge als ältere Erwachsene in Nord- und Mitteleuropa besuchen Kirchen, Moscheen und andere religiöse Einrichtungen.“ In Schweden gebe es einen Anstieg von 34 Prozent. Auch im englischsprachigen Raum gebe es einen Trend zum Christentum.

„Die wachsende Offenheit junger Europäer für den christlichen Glauben ist unverkennbar“, heißt es in einem Artikel von Jesus.ch. Besonders unter jungen Männern in Finnland, Norwegen und Großbritannien werde eine zunehmende Hinwendung zum Glauben beobachtet.

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Zahlen seien jedoch mit Vorsicht zu genießen: Nicht jede spontane Entscheidung bei einem Bekehrungsaufruf führe zu einem dauerhaft gelebten Glauben. „Dennoch zeigt die hohe Resonanz, dass das Christentum gerade bei jungen Menschen wieder an Bedeutung gewinnt.“

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3 Kommentare

    • Unsere Antennen für Gott sind etwas gutes

      Liebe Anja WOH: Ich glaube – um es vereinfacht auszudrücken – daß alle Menschen religiös sind, im Sinne der Lehre aber nicht unbedingt Christen. Jedenfalls erzählen uns aber auch die Psychologen, daß sogut wie fast alle Menschen, mehr oder weniger religiöse Träume haben. Menschen die reanimiert sind und von Nahtoderfahrungen berichten, hatten zuvor in vielen Fällen vorher keinen Glauben. Dies spricht sicher für die Realität von Nahtoderfahrung, aber auch dass wir alle so etwas wie eine seelische Antenne für Gott haben. Zum Bild gehört dann noch, daß man diese Antenne auch ausrichten muss, sonst kommen hier auf Erden, unter den Bedingungen dieses Universums, eher nur Störgeräusche herein. Der Jahrmarkt der Religionen ist groß und nicht alles geht mit Nächstenliebe einher. Psychosekten, heute eher Verschwörungstheorien, feiern derzeit Urstände. Das Unkraut ist vom Weizen dadurch zu unterscheiden, daß echte Religion eine große Hoffnung auf die liebende Allmacht Gottes ist. Vorsichtig soll jeder sein, wenn Religionen eine widerspruchsfreie Erklärung für alles sind. Dies kann nicht auf Wahrheit beruhen, denn dann hätten die Physiker längst eine Formel für alles erfunden, die Gott überflüssig macht, aber Menschen mit falschem göttlichen Anspruch über andere herrschen lassen. Allerdings fängt dies mit Alternativen Wahrheiten und wenn abweichende Auffassungen angeblich lediglich Unfrieden säen, dann verboten sind.

  1. Warum so viele Menschen in die schwedische Kirche eintreten

    Dass die Kirche nicht nur in Schweden so viele Neueintritte hat, beschreibt durchaus, dass wir global nicht in (un)christlichen Zeiten leben. Vorallem deshalb, auch weil uns die Welt wie ein sich immer schneller drehendes Karussel der Probleme vorkommt. Neben mindestens einem halben Dutzend von Kriegen (hier vorallem in der Ukraine und im Nahen Osten), dem Klimawandel der auf die 3 Grad Temperaturzunahme zugeht, ein Präsident der USA im Versuch die dortige Demokratie zu schleifen, aber Antisemitismus und Rassismus auch Urstände feiern. Nun muss man dazu auch erklären, daß es vor 100 Jahren nur den Rundfunk und die Zeitungen gegeben hatte, heute aber jedes Unglück, alle Terrorakte und auch jeder Skandal von den Reichen und Schönen, oder deren sexueller Missbrauch, in den hintersten Winkel des Lebens dringt. Unsere Städte erleiden in der Nacht nicht nur eine Lichtverseuchung und wir sehen die Sterne nicht mehr, wir nehmen durch den Nebel unserer Bösartigkeitsverseuchung auch das Gute kaum wahr. Menschen fragen daher, aus welchem Grund sie ein dummer Zufall ins Leben geworfen hat – und wie dies geschah. Oder warum ein Gott der Liebe soviel Unrecht zulässt. Die Antwort ist vielleicht einfach, denn ich würde mal einschätzen, daß 95% aller Unschönheiten des Lebens, bis hin zum Mord und Totschlag, dazu aller Kriege, nur unsere Untaten sind, bzw. jener die herrschen. Die Hölle hat nicht Gott, sondern nur wir Leben gegeben.

    Die Schöpfungsgeschichte als eine eher symbolische, aber wahre Geschichte, in Form des antiken Glaubensbekenntnisses, erzählt dort von unserer Vertreibung aus dem Paradies, über den Mord des Kain an seinem Bruder Abel, bis zum Turmbau zu Babel, die Geschichte dieses Planeten. Der Turmbau symbolisiert destruktive Machtverhältnisse und Größenwahn, der Mensch wird sein eigenes Gott und besitzt die alternativen Wahrheiten.
    Dabei ist doch Gott Liebe und der absolut Gute. Jesus aber verkörperte den Willen Gottes zu dieser Liebe und dem Frieden, denn der gewaltsame Tod von Jesus Christus am Kreuz mahnt, auf diesem Weg von fehlender Liebe und brutaler Gewalttat umzukehren. Von daher ist es immer logisch, sich der besten Botschaft im Universum anzuschließen. Das Evangelium fordert gegen den Strom schwimmen, ein antizyklisches Leben und Liebe sowie Barmherzigkeit, statt Hass und Hetze, zu leben. Wir müssen als Christen und Kirchen wieder das werden was wir sind: Licht der Welt, Salz der Erde, Kinder eines allmächtigen Gottes, und Liebende. Diesem Gott kann sich jeder immer und überall anschließen. Er ist unserer Seele nahe.

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