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DJ FAITH: „Ich erlebe Gott im lauten, fetten Bass“

DJ FAITH brennt für seinen Job und tritt deshalb schon mal trotz Hexenschuss auf. Im Interview verrät er, was er macht, wenn mal keiner den nächsten Song feiert und wie er mit seinen Shows Menschen Türen zu Gott öffnen möchte.

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Wie schaffst du es, bei der Arbeit selbst in Partystimmung zu sein?

DJ FAITH: Durch die Leidenschaft, die in mir brennt. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich meinen Job hinter mich bringen muss, um dann Feierabend zu haben. Letztes Jahr hatte ich am Morgen vor einem Auftritt einen Hexenschuss und hatte richtig Rückenschmerzen. Trotzdem bin ich aufgetreten, weil ich einfach Bock auf die Zeit mit Menschen und Musik hatte. Dafür gibt mir Gott die Kraft. Er ist immer mit dabei und segnet das Ganze.

Und wenn mal keiner den nächsten Song feiert?

Wenn ich früher gemerkt habe, dass ein Song nicht funktioniert, bin ich manchmal in Panik verfallen und hektisch geworden. Dann wurde es nur noch schlimmer. Inzwischen hab ich Erfahrung gesammelt und kenne „Jokersongs“, die ich dann ziehen kann. Außerdem habe ich meine Show so umgestellt, dass sie eine Geschichte erzählt, die nicht länger als zwei Stunden dauert.

Was ist eine deiner größten Herausforderungen als DJ?

Mich auf die individuelle Veranstaltungslocation einzulassen. Die sind ja sehr vielfältig – vom kleinen Jugendraum bis zur großen Bühne auf dem Schlossplatz in Stuttgart. Einmal war ich in einer krassen Raucherkneipe. Es war sehr dunkel und siffig. Und die Bühne ist, während ich darauf rumgesprungen bin, auseinandergerutscht. In so einem Moment cool zu bleiben und trotzdem meine Show zu spielen, das fordert mich schon heraus.

Hast du in den letzten zwei Pandemie-Jahren auch mal darüber nachgedacht, dein Business aufzugeben?

Den Gedanken gab es. Wobei ich irgendwann entschieden habe, dass ich nicht sang- und klanglos mitten in der Pandemie verschwinden will, sondern frühestens nach einer coolen dicken Party. Und ich merke gerade, Gott hat noch was vor mit mir. Die Reise ist noch nicht zu Ende.

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Welche Botschaft willst du bei deinen Shows transportieren?

Ich will mit den Leuten das Leben feiern, das Gott uns geschenkt hat, und setze dabei auch auf säkulare Songs, die ich mit einer christlichen Botschaft verknüpfe. Für Menschen, die bisher nicht mit Gott unterwegs sind, kann ich so Türen öffnen, die bislang verschlossen waren und ihnen durch Musik, die sie kennen, zeigen, dass mehr dahintersteckt. Ich liebe es einfach, wenn mir jemand hinterher schreibt, dass der Abend ihm die Augen geöffnet hat.

Sprichst du dabei von Gott?

Ja, dafür nutze ich ruhige Momente in meinem Set. Mir ist dabei wichtig, das Evangelium mit Geschichten aus dem alltäglichen Leben zu verbinden. Und zu zeigen: Auch wenn die Stories der Bibel uralt sind, die Situationen sind die gleichen.

Erlebst du Gott am Mischpult oder in der Stille?

Ich erlebe Gott in der Natur, wenn ich durch die Berge wandere und alles um mich herum ruhig ist. Aber ich erlebe ihn auch im lauten, fetten Bass. Es gibt beides für mich. Und beides genieße ich und liebe ich.

Vielen Dank für das Gespräch!

Die Fragen stellte Tobias Hambuch, Redaktionsleiter der Zeitschrift Teensmag..


Teensmag 3/22
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Dieser Artikel ist in der Zeitschrift Teensmag erschienen. Teensmag wird vom SCM Bundes-Verlag herausgegeben, zu dem auch Jesus.de gehört.

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4 Kommentare

    • Hi Simon,

      danke für deine Nachricht. Das freut uns, dass dir das Interview gefällt.

      Liebe Grüße,
      Pascal vom Jesus.de-Team

  1. Ich finde diesen Beitrag sehr inspirierend und es hat meinen Glauben gestärkt.

    Ihnen allen noch einen wundervollen Tag.

    • Hallo Petra,

      danke für deine Nachricht. Dir auch noch einen schönen Tag.

      Liebe Grüße,
      Pascal vom Jesus.de-Team

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