Vom Einzug in Jerusalem bis zum leeren Grab: Der Ostergarten Stuttgart inszeniert die Ostergeschichte als begehbare Erlebniswelt – mit einer klaren geistlichen Botschaft.
Wer den Ostergarten Stuttgart betritt, begibt sich auf eine Zeitreise: mitten hinein in die Altstadt von Jerusalem um das Jahr 33 nach Christus. Auf 4.000 Quadratmetern haben die Initiatoren in den Gewächshäusern einer ehemaligen Gärtnerei Stadttore, Gebäude und enge Gassen nachgebaut. Ein „Reiseführer“ begleitet die Besuchenden durch die Kulissen. Rund 550 Mitarbeitende, darunter Schauspieler, Tänzer, Techniker, Requisiteure und Gebetsteams, sorgen dafür, die Ostergeschichte „mit allen Sinnen“ erfahrbar zu machen. Das Motto: „ERlebt“.
Für Initiator Andreas Munder hat die Inszenierung eine klare geistliche Ausrichtung: „Jesus, der Sohn Gottes, ist in die Welt gekommen und für uns am Kreuz gestorben. Diese Botschaft wollen wir hinaustragen.“ Petrus-Darsteller Martin hofft besonders auf Menschen, die mit dem Glauben wenig oder nichts zu tun haben: Sie sollen „ins Fragen kommen“.
„Einzigartig, authentisch, liebevoll“
Die Inszenierung der Ostergeschichte macht offenbar Eindruck: „Einzigartig“, „liebevoll und eindrücklich dargestellt“ und „authentisch“, heißt es in den Kommentaren auf der Homepage. Oder: „Für wirklich jeden zu Ostern zu empfehlen, egal ob Christ oder Nicht-Christ“. Friedemann Kuttler, Vorsitzender Christus-Bewegung, schreibt: „Der Ostergarten begeistert mich jedes Jahr neu. […] Ein Besuch im Ostergarten stärkt meinen Glauben […].“
Der Ostergarten ist bis zum 7. April geöffnet. Tickets sind online erhältlich. Die Initiatoren empfehlen den Besuch des Ostergartens für Schulkinder ab sechs Jahren. „Da einige Szenen sehr eindrücklich gestaltet sind, raten wir davon ab, Kinder unter sechs Jahren mitzunehmen“, heißt es auf der Homepage.
Der Verein Ostergarten Stuttgart wurde 2020 gegründet. Über 35 christliche Gemeinden, Gemeinschaften und Werke tragen die Arbeit.
Ostern erleben wie vor 2000 Jahren in Jerusalem (epd-Video)
