Laut einer Studie nutzen zwei Drittel der US-amerikanischen Pastoren KI zur Predigtvorbereitung. Über den Umgang mit künstlicher Intelligenz machen sie sich aber auch Sorgen.
Befragt wurden 594 Pastorinnen, Pastoren und leitende Mitarbeiter. Zwei Drittel von ihnen nutzen laut der US-amerikanischen Studie „2025 State of AI in the Church Survey Report“ KI-Tools. Das berichtet das Online-Portal The Christian Post. ChatGPT werde beispielsweise häufig zur Recherche, Predigtvorbereitung und Gestaltung der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit genutzt. 61 Prozent der Befragten nutzen KI täglich oder wöchentlich, 2024 waren es noch 43 Prozent.
Trotz steigendem Interesse an KI haben die Pastoren auch Sorgen, heißt es in dem Artikel: Gedanken machen sie sich über „Fehlinformationen und die theologische Richtigkeit von KI-generierten Inhalten; darüber, dass KI persönliche, spirituelle Begleitung und menschliche Beziehungen innerhalb der Kirchengemeinde ersetzen oder verringern könnte; Datenschutz und Datensicherheit; sowie Transparenz und Rechenschaftspflicht.“
Trotzdem seien Leitungspersonen der Kirchen optimistisch und glauben, potenzielle Hürden bewältigen zu können. 87 Prozent der Pastorinnen und Pastoren seien bereit, in KI-Fortbildungen zu investieren.
(Malin Georg)

Sehr richtig, die Bibel im Zusammenhang lesen und studieren (Hermeneutik).
Erst dann können die Gottesdienstbesucher beurteilen, ob das volle Evangelium oder ein Wohlfühlevangelium verkündet wird (Galater 1, 7). Gegebenenfalls nur die Bibelstellen nachzulesen, die in der Predigt genannt werden, reicht nicht aus.
Es ist so bequem, unmündig zu sein.
Immanuel Kant
Nach der Auferstehung kann sich niemand darauf berufen, dass er nicht im Buch des Lebens steht (Offenbarung 20, 15), weil er Wohlfühlpredigern geglaubt hat und auch sein Glaube nicht zu Taten geführt hat (Jakobus 2, 20).
Jesus Christus verschleudert das ewige Leben nicht im Sonderangebot, d.h. nicht an laue Christen (Offenbarung 3, 14-22)!!!
Ich konzentriere mich auf die Aussage in Jakobus 1, 5-8
„5 Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt, bitte er Gott darum, und sie wird ihm gegeben werden; denn Gott gibt allen gern und macht ´dem, der ihn bittet,` keine Vorhaltungen. 6 Doch soll der Betreffende seine Bitte in einer Haltung des Vertrauens vorbringen und nicht in der Haltung des Zweiflers; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die – vom Wind aufgepeitscht – einmal hierhin und dann wieder dorthin getrieben wird. 7 Ein solcher Mensch soll nicht meinen, er werde vom Herrn etwas bekommen, 8 denn er ist in seinem Innersten gespalten, und seine Unbeständigkeit kommt bei allem, was er unternimmt, zum Vorschein.“ (Neue Genfer Übersetzung)
und Leitung durch den Heiligen Geist (Römer 8, 14).
Die Leute sollten aufhören, sich von den frommen Selbstdarstellern anpredigen zu lassen.
Sie sollten das Wort Gottes selbst lesen, verinnerlichen und als eigenständige Christen danach leben.
Dann entstünde eine Gemeinde von Geschwistern und viel Verwirrung und Unklarheit wäre beseitigt.
Die KI scheint in der Welt tatsächlich die Aufgabe zu übernehmen, die in der christlichen Gemeinde der Heilige Geist hat …
Naja, auch oder gerade dann besteht die Gemeinde aus Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen bezüglich des Glaubens (und auch sonst).
Es reicht nicht, einfach die Leitung wegzulassen und schon ist alles gut. Es gehört dazu auch die Überzeugung bei allen, die anderen mit ihrem Glauben zu akzeptieren.
Ich habe das Glück, so einem Kreis von Gläubigen zu haben. Deshalb weiß ich auch, dass es nicht ganz so einfach ist wie du suggerierst.
Aber deine grundsätzliche Vorstellung teile ich absolut.
Kennst du eigentlich auch so einen Kreis von Gläubigen oder ist das bei dir reine Theorie?
Ich dachte, du seist gar kein Christ?
Kann ich deshalb keine Gemeinschaft mit Gläubigen (wovon die meisten Christen sind) haben?